Sie sind hier: Inhalt von "Seil und Schlange..." » VIII) TM-Aktivitäten » VIII 3) Transzendentale Meditation; Hinweise

Im Buch "Volume 12, Sri Aurobindo Birth Centenary Library - Popular Edition, © Sri Aurobindo Ashram Trust, 1972, Published by Sri Aurobindo Ashram Pondicherry, Reproduced at the All India Press, Pondicherry, India" ist auf Seite 426 ein Hinweis von Sri Aurobindo betreffs einer Befassung mit dem Thema "Vedanta" in englischer Sprache zu finden; vom Autor dieser WEBSeite ins Deutsche übersetzt (nicht autorisiert oder auch beauftragt odgl) heißt es vonseiten des Herrn Sri Aurobindo:

...

Die Karikas des Gaudapada

...

Für moderne StudentInnen kann es zur Vedanta-Philosophie keine geeignetere Einführung geben - nachdem sie erst etwas über den Sinn der Upanishaden gebrütet haben - als eine eingehende Befassung der Karikas des Gaudapada samt Shankara’s Kommentaren mit Deussen’s System des Vedanta" in der einen Hand und irgendeiner kurzen und allgemeinverständlichen, volksbeliebten Darlegung der sechs Darshanas in der Anderen. Erst nachdem die Schule des Monismus gründlich verstanden wurde können der modifizierte Monismus und Dualistische Monismus mit deren dazwischenliegenden Schattierungen soiwie Nuancen nützlicherweise studiert werden. Wenn erst die Theorie des Vedanta verstanden wurde können Sankya, Yoga, Nyaya und Vaisheshika aus dieser Sicht heraus, anhand von Vijnananbhikshu’s Arbeit, verstanden werden und alsdann auch die großartige Synthese der Bhagavad Gita als Krone des gesamten Lehrkonstrukts, Lehrgebäudes darüberhinaus. ...

Übersetzung vom Verfasser dieser WEBSeite aus:

Shri Aurobindo, The Upanishads, texts, translations and commentaries, Govt. College Libraries. Kota (Raj.).

Volume 12, Sri Aurobindo Birth Centenary Library - Popular Edition, © Sri Aurobindo Ashram Trust, 1972, Published by Sri Aurobindo Ashram Pondicherry, Reproduced at the All India Press, Pondicherry, India, Seite 426.

 

 

Betreffs Sri Aurobindo's Hinweis auf "Deussen’s „System des Vedanta", sei hier erwähnt:

 

Deussen, Prof. Dr. Paul, "Das System des Vedânta nach den Brahma-Sûtras des Bâdarâyana und dem Commentare des Çañkara über dieselben als ein Kompendium der Dogmatik des Brahmanismus vom Standpunkte des Çañkara", dargestellt von Dr. Paul Deussen, Professor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1906; (gibt es auch in "Classical Reprint Series", Forgotten Books, 2018, ISBN 978-1-332-35463-4).

 

 

 

Betreffs des Buches von Prof. Deussen worauf Sri Aurobindo auf Seite 426 hinweist, sei auch noch das - weiterführende Buch dazu von Professor Deussen erwähnt, das es ebenfalls in diversen Reprint-Ausgaben gibt; zB.:

 

Deussen, Professor Dr. Paul, "Die Sutras des Vedanta, oder die Carika-Mimansa des Badarayana nebst dem vollständigen Commentare des Cankara", aus dem Sanskrit übersetzt von Paul Deussen, Forgotten Books, ISBN 978-1-390-98573-3, Reprint der zweiten Auflage, 1920, F.A. Brockhaus, Leipzig.

 

(Das Buch ist bei der Bayerische-Staatsbibliothek als Online-Version kostenfrei verfügbar; die Nutzungsbedingungen findet man dort; auch in www. archive.org sind diese Bücher Online lesbar; www. forgottenbooks.com bietet diese Bücher auch - gegen Gebühr- u.a als PDF-Dateien an; im Gastzugang sind einige der Seiten dann nicht lesbar.)

Orginale dieser Bücher sind beispielsweise auch in der Bayerischen Staatsbibliothek vorhanden.

 

Betreffs des von Sri Aurobindo erwähnten Vijnananbhikshu, sei verwiesen auf:

https:/ /de-academic.com/dic.nsf/dewiki/2620104

https:/ /www.academia.edu/21589255/Vijnanabhiksu
https:/ /www.hindupedia.com/en/Vijñānabhiksu
https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Vijnanabhikshu

Insofern war Vijnananbhikshu ein Wandermönch, der im ca sechzehnten Jahrhundert lebte und insbesondere einen umfänglichen Kommentar zu Vyasa's Brahmasutras verfaßte.

...

Betreffs des von Sri Aurobindo erwähnten Vijnananbhikshu, sei verwiesen auf:

https:/ /de-academic.com/dic.nsf/dewiki/2620104

https:/ /www.academia.edu/21589255/Vijnanabhiksu
https:/ /www.hindupedia.com/en/Vijñānabhiksu
https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Vijnanabhikshu

Insofern war Vijnananbhikshu ein Wandermönch, der im ca sechzehnten Jahrhundert lebte und insbesondere einen umfänglichen Kommentar zu Vyasa's Brahmasutras verfaßte.

Dieses Buch "Vijñānāmrtabhāsyam on the Brahmasutras" wurde wohl mal herausgegeben und zwar zumindest in der Sankritsprache.

Man findet es als "vijnanamrtabhasya" aus dem Jahre 1979 beispielsweise bei archive.org (https:/ /archive.org/details/vijnanamrtabhasya_1979/mode/1up)

"Vijñānāmrtabhāsyam on the Brahmasutras" von Vijñānabhikṣu; es wurde von der "Benares Hindu University" herausgegeben.

...

Nachdem Shankaracharya Shantanand die "Transzendentale Meditation" als eine "Technik des Vedanta" bezeichnete, ist Sri Aurobindo's Hinweis sicherlich ein möglicher Ansatz, wenn sich jemand mit der "Transzendentalen Meditation in "Theorie und (dann) Praxis" befassen sollte wollen. In meiner WEBSeite bereffs Klassischer Indischer Texte  findet man einige dieser Texte in deutschsprachiger Übersetzung als weitere Hinweise, aufbauend auf Sri Aurobindo's dankenswerten Hinweis.

 

Unparteiischerweise ist hier festzustellen, daß Sri Aurobindo's Hinweis betreffs einer Befassung mit und Einarbeitung in die Geisteswelt des Vedanta auch ein sinnvoller Ausgangspunkt für das Deutsche Bundesverfassungsgericht und andere Gerichte gewesen wäre, zumal Sri Aurobindo, der mit bürgerlichem Namen Aurobindo Ghose hieß, ja auch auf das Buch des deutschen Professor Dr. Paul Deussen verweist. Die Digitalisierung des konkret erwähnten Buches ist, lt. Hinweis in der Bayerischen Staatsbibliothek (nachgesehen am 16.11.2025), derzeit im Gange.

Insofern ist im Zusammenhang mit der "Transzendentalen Meditation", wie Mr. Mahesh die von Ihm gelehrte Meditataionspraxis zu bezeichnen sich irgendwann mal entschieden hatte, auch zu berücksichtigen, daß Professor Deussen die Klassische Indische Philosophie als gleichwertige Philosphien neben der griechisch-abendländischen Philosophie anerkannte.

 

Hinzu kommt noch die Aussage des Shankaracharya's von Jothir Math - erlangt in Zusammenarbeit mit dessen komptenten Sachverständigen -, wonach die "TM-Technik", welche Mr. Mahesh lehrte, eine Technik des Vedanata ist. Shankaracharya Swami Shantanand Saraswati bezeichnete "TM", lt. Paul Mason, als "Zentralschlüssel des Vedanta". (vgl. https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand; es wird in Wikipedia dazu verwiesen auf eine diesbezügliche Aussage im Jahre 1961 und in Sachen Literatur wird verwiesen auf: Mason,Paul "Maharishi Mahesh Yogi - die Biografie" , Erstausgabe in Englisch 1994 , Übersetzung ins Deutsche Dr. Edith Zorn, A. Auflage der deutsche Ausgabe 1995, Aquamarin-Verlag, ISBN 3-89427-071-3).

 

Wie man von einer "philosophischen Meditations-Praxis" zum Ergebnis gelangt,  daß es in Wirklichlkeit eine "religiöse Praxis " sei, die ev. luth. Kirche und anscheinnend auch noch Andere unbedingt die Freiheit haben müssten, derlei zu behaupten, scheint mir  allerdings vedanta-philosophisch eher kaum begründbar zu sein.

Die Idee des Bundesverfassungsgerichts "TM" als Therapeutische Praxis zu bezeichnen (indem sie den TM-LehrerInnen die nötige therapeutische Qualifikation absprach) erscheint mir ebenfalls fragwürdig zu sein. Ärzte und Psychologen mit deren begrenzter Weltanschaung von eine Anschaungsraum, bei welchen die übliche "Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik" möglich zu sein habe, werden dem Thema "Meditation" (auch nicht buddhistsicher Meditation) nicht gerecht. Würde dann bei deren "Meditationsangeboten" tatsächlich Jemand Erleuchtung erlangen, würde das Mißbilligen dessen Berichte betreffs jener "erlangten Weltsicht" vermutlich sehr  groß sein und eine "Für-Verrückterklärung" wäre eher zu befürchten, denn sicher genug ausgeschlossen.

Auch ist es im Vergleich mit den üblichen (oder auch bis ca Anfang/Mitte1976 üblich gewesenen) Kursen "zum Erlernen der TM", zusammen mit meiner Recherche-Ergebnissen zu den von Pfarrer Haak, Mildenberger, Scholz und Anderen behaupteten "TM-Mantren" zweifelsohne so, daß diese TM-Mantren völlig religiös sind und diese Kurse auch klare Hinweise gaben, wie und wo und wo nicht "TM" auszuüben ist. In den Ausführungen betreffs Meditation der AutorInnen im Buch "Grosses Buch der Heilmethoden" (Klein Prof. Dr. med. Gernot, und Hoffbauer, Dr.med.Gabi, u.a. "Grosses Buch der Heilmethoden", ISBN 3-426-66431-301.), findet man zwar eine Anleitung, die es LeserInnen ermöglicht mal auf eigene Faust Meditation auszuüben; aber Hinweise betreffs erforderlichen Beschränkungen findet man, außer daß es angeraten sei, sich an geeigbnet PsychologInnen zu wenden, leider nicht. Das Buch steht, zB seit Jahren ind er Satdtbibliothek München, ist Präsenzbestand und kann nicht ausgeliehen werden. Insofern sind die darin geschilderten Anleitungen für Meditation frei verfügbar.

 

Wenn dann ein TM-Lehrer die TM-Mantren hernähme und ansonten es, im Rahmen des gegebenen Spielraums, 'lehren' täte und etwa ledglich jene TM-Puja zur zB feierlicheren Ausschmückung beisteueren täte, wär's plötzlich hochgefährlich?

Es wird ja nun allenthalbem behauptet, daß TM doch letztlich nur so eine Mantra-Meditation sei und andunfürsich gar nichts so besonders.

Die Verfasser erwähnen nicht, woher sie ihr Wissen ad wie man "Meditation mache" eigentlich herhaben; es gab etliche Ärzte, die auch TM-LehrerInnen geworden waren, teils als Kursärzte viel interne Kenntnisse zu erlangen Gelegenheit gehabt hatten. (ua der Leiter eines TM-Centers (wurde ca 1972 geschlossen) in München/Adalbertstraße , Dr. med. D. G.)

Insofern waren die üblichen und zumindest bis ca Mitte 1976 gewesenen "TM-Kurse" seriöser, sicherer und (zweifelsohne mit Ausnahmen; es gab TM-LehrerInnen, die sich nicht an einfachste, klare Vorgaben vonseiten des Mr. Mahesh hielten, wie ich keinerlei Grund sehe zu verleugenen, nachdem es mir - mit schwerwiegenden Folgen wegen dem Übergangengewesenwordenseins der Erziehungsberechtigten - als Minderjährigen nunla widerfuhr) zuverlässiger als das was vonseiten jener MedizinerINnen an Wissen betreffs Meditation  vermittelt wurde und - auch noch am 16.11.2025 - per jenem frei verfügbarem Buch wird.

Es ist aber auch darauf hinzuweisen, daß es selbst in Kitas (!) schon Fälle gab, wo mehr oder weniger systematisch "Meditation über den inneren Raum" - ohne extra Einverständniseinholung der Erziehungsberechtigten (!) und das auch noch nach (!) den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts betreffs TM - gelehrt wurde.

Irgendwann, so ist zu befürchten, merken die Erziehungsberechtigten seltsame Veränderungen an deren Kleinkindern; dann werden, so ist zu befürchten, PsychololgInnen und PsychiaterInnen versuchen dagegen zu steuern bzw "zu therapieren" und das Ende in lebenslänglicher Eingeordnetheit in die Verrücktenscene ist eher zu befürchten denn nur zu erwarten. Die Lehren der Psychologie und Psychiatrie sind für jenen Themenbereich nunmal einfach nicht geeignet.

 

Ein rechtzeitiges Urteil des Bundesverfassungsgerichts wonach selbst sowas - anundfür sich ziemlich seriöses und vernünftiges - wie TM, an Minderjährige nicht ohne schriftlicher Einverständnisereklärung vonseiten der Erziehungsberechtigten gelehrt werden dürfe, wäre verständlich und würde mir zumindest viel geholfen haben können.

Nachdem die Probleme der TM-Scene im Zusammenhang mit Infiltrationsbestrebungen vonseiten KGB  aber auch eigenständig agierender "Linker" der Bundesrepublik Deutschland seit dem, von der CIA vermittelt gewesenen, Besuch des Ex-KGB-Agenten Yuri Bezemenow im Jahre 1971 bekannt waren, ist es beschämend und nicht verständlich, wieso die zuständigen Streetworker-Abteilungen sowie Jugendschutzbehörden da nicht gründlich genug tätig gewesen waren; wieso man die TM-Organisationen und deren Vereins- und Geschäftsgebahren nicht gründlicher überprüfte, ist mir unverständlich und meiner Meinung nach nicht zu rechtfertigen.

Daß die USA schon selber schuld sind, wenn sie den Ex-KGB-Agenten Yuri Bezmenow ua 1984 im US-TV haben auftreten und seine "Lehren" verbreiten haben lassen und dabei die Gefahr, daß er die ZuschauerInnen und ZuhörerInnen evtl., zu Fehlhandlungen mit schwerwiegenden politischen Folgen, versehentlich oder auch absichtlich, wissentlich oder auch unwissentlich verleitete, ist nunmal so.

Nach meinen Ausführungen dazu mögen die USA anfangen ihren Fehler zu korrigieren oder auch nicht; es ist und bleibt zunächst mal deren Problem. Die Schuld auf Rußland abzuwälzen zu versuchen, würde wohl eher im 3.Weltkrieg enden, denn zu einer Lösung des Problems führen.

Wie schon Shankara vor Jahrhunderten unmißverständlich lehrte, kann man Irrtum nur durch genaugenuges Hinsehen, korrektes Ermitteln überwinden und nicht mit Gewalt und Leugnen von/der Wahrheit.

 

Auch konnte in Sachen der "TM-Puja" ein grundlegender, schwerer  Übersetzungsfehler in den Darstellungen von Pfarrer Haak, Gandow, Mildenberger, Scholz und Anderen - anhand unparteiischer, neutraler Sanskritlitratur - nachgewiesen  werden.