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23) Mr. Mahesh

 


Foto: © Franz Rickinger

 

muß noch überarbeitet werden

 

Vorab ein kurzer exemplarischer Überblick:

Selbstverständlich gehört Mr. Mahesh nicht zu den bedeutenden Veden~,Yoga~, Upanishad~ und Yogawissen-Sachverständigen (uä), welcher per der TM-Puja erinnernd gedacht wird.

Mr. Mahesh hatte Stärken und leider auch erhebliche Schwächen bzw Defizite.

Wenn ein Akademiker (egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos) erst ordentlich Abitur macht, dann Studium absolviert und über Doktor- und Habiltationsarbeit zB es bis zu einem angesehen Profesor brachte, so sind deren Arbeiten solange anerkennenswert, verläßlich als korrekt gearbeitet wurde. Fängt so ein zB Professor dann irgendwann an, zB Meß-Ergebnisse zu fälschen  - was in der Geschichte der Wissenchaft immer wieder mal geschah - oder auch einfach stets die zu seiner Theorie passenden zu nehmen und den Rest zu verheimlichen oder auch zu verleugnen (wie ich es sehr wohl mal bei einem Universitätsprofessor erlebte.), so sind seine Arbeiten ab da eben nicht mehr grundsätzlich verläßlich. Solche Wissenschaftler (egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos) hatten die innere Distanz zu deren Hoffnungen, Zielen, Träumereien, Fantasien, Glauben usw verloren oder auch verleugnet oder hatten sich kaufen oder auch erpressen lassen oä.

 

Solches gilt in einem übertragenen Sinn auch für Mr. Mahesh, den gewisse Anhänger (egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos) als Maharishi Mahesh Yogi zu bezeichnen pflegten.

 

Meiner Meinung nach geht man am Besten erst mal chronologisch an die Thematik heran.

Dazu hat Paul Mason sehr viel beigetragen.

Mittels einer Postkarte des Mr. Mahesh vom 14. April 1955, als Mr. Mahesh noch in Uttar Kashi war ("Roots of TM", Seite 142) und einer Broschüre namens "Beacon Light of the Himalayas", betreffs einer 168-seitigen Broschüre über einer 4-tägige Veranstaltung vom 23. bis 26. Oktober 1955 samt eines Hinweises auf eine kleinere Borschüre danach, welche Unterstützungsschreiben beinhaltete, wobei darunter auch ein Schreiben vom damaligen Shankaracharya Shantanand Saraswati (Auf Sanskrit) enthalten ist samt der Überetzung ins Englische sowie einem Schreiben aus dem Büro des damaligen Vizepräsidenten Indiens, hat Paul Mason zweifelsohne hervorragend dazu beigetragen, daß diese Zeit im Leben des Mr. Mahesh soweit chronologisch nachvollziehbar ist. (...All solches kann man nunmal nur im Buch "Roots of TM" - englischsprachig - nachlesen...)

 

Mr. Mahesh war zweifelsohne mehrjähriger Sekretär des Shankarachraya Swami Brahmanda Saraswati, dies bis zu dessen Tod und war insofern nicht wegen Verfehlungen weggeschickt worden.

Das bestätigt auch der Shankaracharya von Dwaraka, Swami Swaroopananda Saraswati in einem Interview im Rahmen des Filmes "David wants to fly" von David Sieveking. (Den Film gibt es als DVD sowie als Blueray; er lief darüberhianus mal im öffentlich-rechtlichen TV in Deutschland, wodurch ich auf den Film aufmerksam geworden war.

 

Transzendentale Meditation und Vedanta:

Anfänglich lehrte Mr. Mahesh, anscheinend "brav", recht zuverlässig und korrekt die "Transzendentale Meditation" bzgl welcher er selber sagte, daß er sie bei und durch Swami Brahmanda Saraswati gefunden bzw gelernt habe.

Auch der Nachfolger von Swami Brahmananda Saraswati als Shankarachraya von Jothirmath, Swami Shantananda Saraswati, bescheinigte der "TM-Meditationsmethode", daß sie brauchbar sei und zwar im Sinne eines Universalschlüssels des Vedanata. (Dazu Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand , Link vom 3.10.2022)

Allerdings kommt man mittels dieser Fesstellung bereits zu einem sehr bedeutenden, ja vielleicht dem zentralen überhaupt,  Kritikpunkt der Darstellungen des Mr. Mahesh betreffs "Transzendentaler Meditation":

 

Ok, Mr. Mahesh wußte, daß bevor "TM" jemandem gelehrt wird, da gewisse Informationen betreffs TM und dessen philosophisch-geistigen Hintergrunds erstmal zu sagen sind. In jenem Sinne ist ua das Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens", das es seit ca 1964 gab/gibt, zu sehen.

Helmuth von Glasenapp erwähnt in seinem Buch"Indische Geisteswelt, Bd II, Verlag Werner Dausien, 1986 , ISBN 3-7684-0636-9 auf Seite 203 m zweiten Absatz, daß Hindus seit alter Zeit Pflanzen als beseelte Wesen, aös Lebewesen betrachten, die ebenso wie die Tiere den Gesetzen von Karma, Geburt&Wiedergeburt, der Evolution hin zu Erleuchtung unterworfen seien. Helmuth Glasenapp verweist auf die Katha-Upanishad (genauer: V,7), wo dieser Gedanke erstmalig aufgetaucht sei:

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7. Im Mutterschoß geht in dieser,

Verkörpernd sich zur Leiblichkeit, -

In eine Pflanze fährt jener, -

Je nach Werk, je nach Wissenschaft.

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Deussen, Dr. Paul (Professor an der Universität Kiel): "Sechzig Upanishad's des Veda", zweite Auflage, Leipzig, F.A Brockhaus, 1905, Kâhaka-Upanishad V,7, Seite 282

 

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Fünfte Ranke.

 

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Die einen gehen in einen Mutterschoss ein als eingekörperte Seelen zur Leiblichkeit. Andere gelangen in eine Baumwurzel je nach ihrem Werk und ihren Kenntnissen (7)

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(7) Als Sonne.

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Geldner, Prof. Dr, Karl F.(Marburg): "Religionsgeschichtliches Lesebuch in Verbindung mit W. Grube (Berlin), K. Geldner (Marburg), M. Winternitz (Prag) und A. Mez (Basel); herausgegeben von A. Bertholet (Basel), Tübingen, Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1908, Seite 210

Siehe auch eine Übersetzung der Kāṭhaka Upanishad ins Deutsche samt des ins Deutsche üebersetzten Kommentars von Shankara:

Swami Nikhilananda, einzige autorisirte Übersetzung von Kurt Friedrichs:"Katha-Upanishad - Die Unsterblichkeit des Selbst",Otto Wilhelm Barth Verlag, 1. Auflage 1989, ISBN 3-502-61003-7, Seite 123/124.

 

 Im Mâhâbharata XII, 184, 11 werde sogar versucht zu begründen, daß Pflanzen auch Sinnesorgane haben:

 

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Bhrigu sprach:

Zweifellos bewegen sich Bäume trotz ihrer Starrheit im Raum. Sie treiben unablässig ihre Zweige, Blüten und Früchte hervor. Sie kennen auch Hitze, denn Rinde, Blätter, Früchte und Blüten reagieren darauf. Sie neigen sich und trocknen aus. Das zeigt, daß sie auch die Berührung des Windes fühlen. Auch auf den Klang des Windes, des Feuers oder Donners reagieren ihre Blüten und Früchte. Und wenn der Klang mit dem Ohr wahrgenommen wird, dann haben Bäume auch Ohren und können wirklich hören. Sie können auch sehen, denn eine Kletterpflanze findet ihren Weg sicher um den ganzen Baum. Ein blindes Wesen könnte den Weg niemals sicher finden. Darüber hinaus erlangen Bäume auch ihre Kraft zurück und blühen wieder durch gute oder schlechte Gerüche von heilsamen Düften. Damit ist klar, daß Bäume auch Geruch wahrnehmen. Mit ihren Wurzeln trinken sie Wasser und können sich verschiedenste Krankheiten einfangen. Diese Krankheiten werden wiederum geheilt, indem man sie mit bestimmten Substanzen gießt. Damit ist offensichtlich, daß Bäume auch die Wahrnehmung des Geschmacks haben, denn wie man Wasser durch einen Lotusstengel saugen kann, so trinken die Bäume mithilfe des Windes durch ihre Wurzeln. Sie sind für Freude und Schmerz empfindlich, und selbst, wenn sie abgeschnitten werden, wachsen sie noch weiter. Daran sehe ich, daß auch die Bäume eine lebendige Seele haben. Es gibt kein unbeseeltes Geschöpf. Feuer und Wind sorgen dafür, daß die aufgesogene Flüssigkeit verdaut wird. Und entsprechend der aufgenommenen Menge wächst der Baum und wird saftig.

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Undine Weltsch und Jens Grünewald, Pushpak, http://www.mahabharata.pushpak.de/buch12/mahabharata_b12k184.html

Helmuth von Glasenapp führt weiterhin Manu I,49 an, wo es heiße, daß Pflanzen ein gewisses Maß an Unterscheidungsvermögen haben/hätten und auch Lust und Leid empfinden würden/könnten.Im Vaisheshika-Sûtra IV,5 werden Pflanzen ebenfalls als Lebewesen dargestellt, weiß/wußte Helmuth von Glasenapp zu berichten. Buddhisten, so fährt H. von. Glasenapp fort, hätten anfänglich da sich noch nicht so ganz klar posititioniert, sondern den Pflanzen ("Sproßgeborenen") zwar Wiedergeburt zugebilligt, aber dem Gesetz des Karma unterlägen sie nicht. Alledings wurde schon früh das Peinigen und  Qäulen von Sträuchern untersagt. Im  Mahâyâna-Buddhismus werden die Pflanzen dann jedoch teils auch klar als Lebewesen angesehen.

Dazu ist festzustellen, daß die Kâhaka-Upanishad zu den älteren Upanishaden zählt, die zur Zeit Buddhas teils bereits existent war und aber sozusagen die "Fertigstellung" wenig später kam. (SIehe zB Seite 483

 

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;denn die ältesten Texte der Kâṭhaka-Schule, mit welcher der Viṣṇu-Smṛti zusammenhängt, gehören zu den ältesten Resten der vedischen Litteratur

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Winternitz, Dr. Moriz (o. Professor an der deutschen Universität in Prag): "Geschichte der indischen Litteratur", Dritter Band, Leipzig/C.F.Amelangs Verlag, 1922, Seite 483

 

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Zweites Kapitel

Die jüngeren Upanishaden und die Anfänge von Sāṃkya und Yoga

Auf die alte Schicht der Upanishaden, mit der wir uns beschäftigt haben, folgt ein zweite. Wie es der fortschreitenden Entwicklung entspricht, heben sch diese Texte im ganzen in stärker ausgeprägter Eigenart von einander ab. Der Anschluße an den Typus, den wir in der älteren Textgruppe kennen lernten, tritt sehr deutlich hervor, doch zugleich auch ein allmähliches Anderswerden.

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Oldenberg, Hermann: "Die Lehre der Upanishaden und Anfänge des Buddhismus", Göttingen, Vandenhoeck&Ruprecht, 1915, Seite 202

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Aber wenigstens in einem Texte wie der Kāṭhaka Upanishad zeugt manches unvergeßbare Wort, manch tiefgründige Vergleichung davon, wie die Sprache, die hier geführt wird, aus dem Innersten kommt.

Unter den einzelnene Upanishaden dieer Gruppe, die spzeille Hervorhebung und Charakteristik verlangen, ist die älteste und zugleich zweifelslos bedeutendste die ebene erwähnte Kāṭhaka Upanishad. Ein Anhauch von vedischer Denk- und Redweise ist in ihr deutlich fühlbar127. Die Upanishad ist auf einer Brāhmaastelle aufgebaut, welche die kunstgerechte, höchsten Lohn bringende Schichtung des Feueraltars lehrt. Der Eingang dieser Stelle, in gewöhnlicher Brāhmaaprosa verfaßt, ist nahezu gleichlautend in die Upanishad als deren Eingang übernommen:

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Oldenberg, Hermann: "Die Lehre der Upanishaden und Anfänge des Buddhismus", Göttingen, Vandenhoeck&Ruprecht, 1915, Seite 203

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Leider geraten wir nun auf schwankenderen Boden, wenn nach dem zeitlichen Verhältnis der jüngeren, Sāṃkyalehren enthaltenden Upanishaden zur Literatur der Buddhisten gefragt wird. Über so starke Altersunterschiede wie die eben besprochenen läßt sich natürlich mit anderer Sicherheitg urteilen als übr die geringren. So viel halte ich doch für unzweifelhaft, daß die Kāṭhaka Upanishad - mindestens ihre erste Hälfte - vorbuddhistsicher Zeit angehört. Ich verweise auf das oben (S. 203) über diese Upanishad gesagte. Es stimmt gut zu - wenn es auch für sich alleine nicht beweisend wäre -, daß die im buddhistischen Vorstellungskreise so festgewurzelte, phantasiereich ausgestaltete Figur Māra's, des Versuchers zur Weltlust, der zuletzt mit dem Todesgott identisch ist, sich im Mṛtyu ("Tod") dieser Upanishad unverkennbar im Entstehen zeigt. Zweifeln kann man über das zeitliche Verhältnis der Śvetāśvatara Upanishad zum Buddhismus.

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Oldenberg, Hermann: "Die Lehre der Upanishaden und Anfänge des Buddhismus", Göttingen, Vandenhoeck&Ruprecht, 1915, Seite 288/289

 

 

Daß Pfanzen als "beseelte" Wesen, als "Lebewesen" auch im Vedanta betrachtet werden/wurden, las ich in einem der Werke von Professor Deussen zu diesem Thema.

Die Aussagen von Professor Deussen ist nun in Beziehung zu setzen zu Shankararcharya Swami Shantanand Saraswati's Feststellung, daß die, von Mr. Mahesh gelehrte und per TM-LehrerInnenausbildungen weiter zu lehren gelehrte, "Transzendentale Meditation", eine Technik des Vedanta sei. Einer seiner engsten Mitarbeiter, der Swami Vishnudevanda blieb dann ja auf jenem "TM-LehrerInnenausbildungskurs" und sah sich Mr. Mahsh's "Meditationslehre" und "Initiatoren-Ausbildung" zweifelsohne sehr genau an.

Wenn man Pflanzen als beseelte Lebewesen betrachtet, gelten betreffs des Tötens, Quälens usw von Pflanzen all jene sehr gewichtigten und bedeutenden Argumente, welche einen Menschen davon abhalten sollen und können, zu morden und das etwa gar auch noch damit zu begründen, daß es ja eh "Wiedergeburt" gäbe und der Mörder seinem Opfer  eventuell einen Gefallen getan hätte bzw hätte wollen.

 

Selbstverständlich sind "Mord verjährt nicht", harte Strafen für verurteilte Mörder bis hin zu "echt lebenslänglich", weil am Ende jedenfalls noch lebenslange Sicherheitsverwahrung dazu verfügt werden kann/könnte (Deutsche Justiz) gewichte Argumente die Morde uä vermeiden wohl halfen und helfen.

Aber die philosophischen Argumente, welche aus dem Vedanta dazu entspringen, darf man deshalb nicht vonseiten der Justiz blockieren.

PsychiaterInnen als Gutachter, die aufgrund derer Grundaufassung, daß Tiere und Pflanzen doch eh kein grundsätzliches Lebensrecht hätten - was sich in den "Tieropfern" von Medizinern, Pharmazeuten usw nunmal ebenso zeigt wie im Ugang mit "Heilpflanzen", deren Wurzeln usw - keine Lebewesen seien, konnten und können da Gerichten grundsätzlich nicht weiterhelfen.

Auch konnten und können dererlei PsychiaterInnen, PsychologInnn usw bei Problemen mit "TM-Ausübung" bzw gewissen etwaigen "Folgen"  daraus, ebenso wenig weiterhelfen, da deren Vorstellungen, deren Glaube und Weltanschauung derart ist, daß sie das eigentliche Problem nunmal nicht erkennen konnten/können.

 

Genau an dieser Stelle ist dann ein  grundsätzlicher Mangel der Darstellungen des Mr. Mahesh festzustellen. Würden jenen Aussagen "Pflanzen sind beseelte Lebewesen usw..." nunmal Wahrheit sein, so würde regelmäßige Ausübung von TM den TM-Ausübenden es nicht ersparen können und dürfen, daß er anfängt das auch so zu sehen.

Wenn man nun das aber nicht in den Informationsvorträgen dazu sagt, so wird am rationalen Denken der TM-Interessierten Personen vorbei gehandelt.

Rational kann sich nämlich zB ein Jungbauer sagen: Ok Ich werde für Vegetarisch/vegane Lebensweise eintreten und da man da weniger Anbaufläche für Getreide, Bohnen usw benötigt, kann ich einen Teil der ererbten Ackerfläche in einen Wald verwandeln. Träfe er so eine Entscheidung ohne der Information, daß der philosophische Hintergrund und die philosophische Basis von TM aber Pflanzen als Lebewesen einzustufen nicht umhinkam, so entschiede er sich eventuell für Baumarten, mit denen die sog. "Niederwald"-Methode grundsätzlich nicht möglch ist. Manche Bäume erleiden keinen Verkürzung ihrer Lebenszeit, wenn man sie nach ca 13 Jahren umsägte; sie wachsen dann als sog. "3-Stamm-Bäume" weiter. Entnähme man alle ca 13 Jahren einen dieser 3 Stämme, so bliebe die Lebenszeit des Baumes erhalten, man hätte einen gewissen Waldcharakter und das zumindest mit einem gewissen Ausmaß der Vorteile für die freilebenden Tiere und auch Waldbewohnenden Pflanzen.

Diese im Abendland früher häufiger praktizierte und sehr wohl bekannte Methode des "Niederwald", so relativ grausam sie auch sein/anmuten mag, entspricht jedoch durchaus der traditionellen Methode  der Kurkuma-Bauern in Indien. Diese traditionellen Kurkuma-Bauern bringen zur Ernte eben nicht die einzelnen Pfalnzen um, indem sie die gesamte Wurzel trocken und zu Kurkuma vermahlen. Die traditionellen Kurkuma-Bauern in Indien stecken einen Teil der Wurzel ("Finger" genannt) jeder ihrer Kurkumpflanzen wieder in die Erde, woraus eine neue Pflanze wächst, die sie dann wieder inderselben bemühten Weise ernten.

Die Information betreffs "Niederwald"-Methode weiß ich aus der Lektüre eines Buches über "Selbstversorgung", das ich mal in der Stadt Bibliothek München in den 1980-er Jahren las. Dort hieß es weiter, daß auf ca 1500 bis 2000qm per Niederwald soviel Holz verfügbar wird, daß ein Selbstversorger in Deutschand und solchem Klikma (wie damals) dann mehr hat als er braucht.

Man sieht, daß es absolut nicht egal sein kann, ob man jemandem eine Technik des Vedanta lehrt (,die zur Erlangung der im Vedanata enthaltenen Wahrheiten führen soll und werde,)  und dazu sagt, daß gewisse Nicht-Einschränkungen im Lebensstil dem jedoch widersprächen oder aber ob man das gesamte Bild betreffs Vedanata ehrlich zeigt und auf solche Beschränkungen, die ja weder zu "Lebensuntüchtigkeit" noch zu Armut  oder gar sozialer Ächtung führen müßten, hinweist oder auch nicht.

Mr. Mahesh wollte all das der "TM-Ausübung" hinterlassen und schuf damit zweifelsohne eine Konfliktpotential.

Betreffs zB Mathematikstudium mußte solches Nicht-Dazusagen nicht zwangsläufig zu Problemen führen, weil man das Ganze als "entscheidungstheoretisches Thema" auch mathematisch angehen kann und ausgehend von einem ehrlichen Anerkennnis dessen was man nicht sicher weiß, man solche Probleme per eines engagierten Mathematikstudiums mathematisch in den Griff bekommen konnte, bevor man in einem Berufsleben, dann in innere Konflikte kommen hätte können.

 

Wenn also der designierte Nachfolger des derzeitigen Shankaracharyas von Sringeri (16.10.2022) sagte, daß jemand, der nicht von Kindesbeinen an die Veden, usw studierte, sondern mit einer schulisch-beruflichen Karriere befaßt war, dann in der Ausbildungszeit sich bemühen sollte, die Ausbildung so gut als möglich zu schaffen und danach dann seine erworbenen Fähigkeiten für das Gute und zum Wohl der Welt einsetzen solle/sollte, so wurzelt das wohl auch in erlangten vedanatischen Einsichten.

Aber Mr. Mahesh zog es vor, all das zu leugnen. In seinem  Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" geht er an einer Stelle auf "was tun mit unrechtmäßig erlangtem Geld" ein und rät irgendwelchen fiktiven Drogenkartell-Chefs doch einfach einen Teil des Geldes für gute Zwecke zu spenden und das täte dann schon genügen.

Was heiße das praktisch? Weiter Regenwald roden, den Indianer-Lebensraum weiter zerstören, die grüne Lunge der vom  Klimawandel und damit Sauerstoffmangel gequälten Erde weiter zerstören, nur nicht sich ins "Indianerleben" integrieren, nein weiter "sich als Herren aufspielen" , weiter mit "wir haben das wahre Wissen", weiter "Gott" spielen usw und eben am Ende ein bischen  des damit "gemachten" Geldes spenden.

Nein, so geht das nicht.

Auch hier zeigt sich nunmal eine grundlegende Unzuverlässigkeit des Mr. Mahesh, worauf aber nicht auf Mängel der "Transzendentalen Meditation" als Meditationsmethode an sich vernünftigerweise geschlossen werden kann.

 

Aber selbst als Mr. Mahesh in einer Internet-Pressekonferenz die "Demokratie" öffentlich-genug verfluchte und "das freiheitlich-demokratsche System der USA" in Bausch und Bogen verurteilte und ich an die Niderländischen Behörden schrieb, daß es jetzt wohl an der Zeit sei, Mr. Mahesh endlich aus der EU auszuweisen, wurde nichts unternommen; ich bekam nicht einmal eine Antwort.

 

Swami Brahmanda Saraswati habe dem Mr. Mahesh dann auch mal gesagt, daß diese Meditationsmethode, welche Mr. Mahesh als "Transzendentale Meditation" (kurz: "TM") zu bezeichnen pflegte, auch für jene Menschen, die im Berufsleben stehen, Ehe oder auch Familie haben geeignet sei, so sagte Mr. Mahesh. 

Das Thema "Urheberrechte des Swami Brahmananda Saraswati" das wohl typischerweise eine gerichtliche Angelegenheit gewesen sein hätte können, wurde aber von "urteilenden" Gerichten außer Acht gelassen. Indem Mr. Mahesh Geld nahm für "TM-Lehren" wäre Mr. Mahesh aber uU spätestens mit den Urheberrechten in Konflikt gekommen.

 

Man beachte zur Begriffsbildung "transzendentale Meditation" mal das Kapitel über "Laya-yoga" in "Halle aller Religionen", übersetzt von Kapuziner-Pater Josef Abs, 1923; bzgl. mehr Einzelheiten siehe zB www.klassische-indische-texte-91-19i.de .

Auf Seite 50 findet man dazu im vorletzten Absatz etwa:

>>Die Übungen von Laya-kriyâ sind so hehrer transzendentaler Art, daß es unmöglich ist, auch nur eine oberflächliche Idee davon in Worten zu geben. <<

Einfach mal von der Beschreibung der vier Yoga-Systeme in Pater Abs's Buch aus dem Jahre 1923 ausgehend, paßt Laya-yoga am Besten zu jenem System der "Transzendentalen Meditation" worüber Mr. Mahesh sprach und was er - anfänglich zuverlässig bis zuverlässiger und später, sich verirrend und verirrt habend, mit Täuschungen behaftet und nicht mehr ordentlich-sauber-rein - zu lehren pflegte.

Es geht da va um eine Übung der Sammlung auf den sog. "mystischen Punkt", es geht um ein bischen  Asanas und ein bischen Pranajama; es wird im Laya-yoga auf eine Gottesvorstellung verzichtet, usw.

All das paßte bzw waren explizit die Merkmale dessen, was als "transzendentale Meditation" bezeichnet wurde und bis ca 1976 in der Bundesrepublik Deutschland  als gemeinnützig und besonders förderungswürdig galt; insofern hatte es eine gewisse Anerkennung gefunden.

Diese gewisse Anerkennung zeigt sich auch in folgender Episode:  Ich erinnere mich an eine Begebenheit als ein Vertreter des bay. Innenministeriums mich im damaligen TM-Center in der Königinstraße/München fragte, ob man sich nicht vorstelle könnte, sich um Drogenabhängige zu kümmern. Dr. Schenkluhn (später Professor für Kohlenforchung in Mühheim an der Ruhr) hatte jahrelang, anscheinend mit größerem Erfolg, so eine "Drogenhilfe-Stelle" auf der Basis von "TM" betrieben.

Auch Popstars wie zB Donavan berichteten, daß sie oder auch KollegInnen per TM-Erlernung und TM-Ausübung von deren Drogensucht losgekommen seien/sind und deshalb TM für wertvoll halten.

All das ist unbestritten.

Selbst als man mich mal gegen meine Absicht (Ich hatte gesagt, daß ich ja in einigen Jahren widerkommen könne, wenn ich dann volljährig geworden sei, daß es mir nicht wichtig sei TM zu erlernen und daß lediglich der Deutschlehrer es erzwungen hatte, daß ich überhaupt jetzt mal betreffs TM-Kurs-Teilnahme hier in jenes TM-Center in der Adalbertstraße überhaupt gegangen sei und´jetzt da vor ihm säße) und darüberhinaus gegen das, vom TM -Lehrer (...) abartigerweise auch noch eingeholt gehabt habende "Nein" meiner Eltern (er drängte mich solange daß ich doch mit meinen Eltern reden sollte pro "schriftliche Eimnverständniserklärung betreffs TM-Kurs-Teilnahme", bis ich es tat und sie explizit "Nein" gesagt hatten.) in TM initiiert worden war, es dann verständlicherweise sehr kritisch, aber naturwissenschaftlich-mathematisch distanziert-sachlich, unpersönlich-wissenschaftlich, kritisch ausübte, stellten sich klar positive Ergebnisse ein und es zeigten sich weitere unißverständliche Parallelen zu "Laya-yoga" (Kundalini).

Nach ca 5 Jahren regelmäßiger TM-Ausübung und, eingeräumterweise, Änderungen in der Ernährung (vegetarisch), null Alkohol, udgl sowie etwas Pranajamya und Asanas sowie einigen einfachen Augenübungen, die mir ein TM-Lehrer mal freundschaftlicherweise zeigte (und weswegen er extra mal zu einem Yogi nach Indien gereist gewesen war; vermutlich Tat Wale Baba) , waren meinen Augen um mehr als 2,5 Dioptrien besser geworden.

Betreffs Mathematik-Studium hatte es mich auch nicht behindert und in der leider mir aufgehalst-bekommen-gehabt-habenden Auseinandersetzung mit Geheimdiensten der Ex-UDSSR und der erhöhten Präsenzwahrscheinlickeit dersölbigen (nachdem der BND nicht weit weg von München angesiedelt gewesen war und insofern BND-MitarbeiterInnen zwecks privatem TM-Erlernen in eben jenes TM-Center nach München evtl ja vermehrt gekommen wären.)erwies sich TM als hilfreich, weil es half noch mehr Distanziertheit aufzubauen und die nunmal von Nöten gewesene Isolation leben zu können (Ausführlicheres siehe www.schulerlebnis--91-19i.bayern).

Soweit so gut und anerkennenswert.

So wie man als minderjähriges Kind nunmal der Schulpflicht unterliegt und in die Schule gehen muß/gebracht wird und man schon als Kind irgendwie mit dieser nicht so ganz freiheitlichen Situation zurecht zu kommen hat, so hatte ich es dann eben auch - immer noch für fast genau 2 Jahre minderjährig gewesen seiend - mit jener "Zwangsinitiation" gehandhabt. Allerdings wird man da - je nach individuellen Belangen und äußeren Umständen - verständlicher- und notwendigerweise eine unparteiliche, kritisch- distanziert-objektive Haltung einnehmen.

Absurditäten der einen oder auch anderen TM-LehrerInnen (siehe etwa das Buch von Dr. Hans Vater (Zu Füßen Maharishis, Meine Zeit mit dem Meister, alfa-Veda-Verlag) erwiesen sich jedoch als äußerst hinderlich.

Dr. Hans Vater schreibt etwa, daß Mr. Mahesh im Rahmen des/der TM-Lehrer-Ausbildungs- Kurse an welchen Er teilgenommen habe, gelehrt gehabt habe, daß "TM-Ausübung + Vollzeit-Engagement in TM-Centern" das Beste für die eigene "Entwicklung" sei. (Dr. Vater, Hans: "Zu Füßen Maharishis - meine Zeit mit dem Meister", Alfa-Veda Verlag, 3. Auflage Feburar 2020, Seite 33, dritter Abschnitt.)

Dem getreu tat er leider auch immer wieder alles nur Erdenkliche, inklusive subversiver Unmethoden, um andere TM-LehrerInnen, TM-Ausübende daran zu hindern, einfach das zu leben, was in den Informationsvorträgen vonseiten des Mr. Mahesh gelehrt worden war:

Es ist geeignet für jeden Lebensweg; man fügt es dem Alltag hinzu, fertig.

Der designierte und als das offizielle vorgestellte Nachfolger des momentanen (29.9.2022) Shankaracharya's von Sringeri Math. erläuterte das unvergleichlich viel besser in einem "benedictory discourse", den es mit englisch-sprachigen Untertiteln auf You-Tube zu finden gibt.(Benedictory discourse of Jagadguru

Shankaracharya Sri Sri Sri Vidhushekhara Bharati Sannidhanam,

Daksihnamnaya Sri Sharada Peetham, Sringeri

Vortrag vom  25.7.2020, 

28th Vardhanti - Anugraha Bhashanam of Jagadguru Sri Sannidhanam


Siehe:  https://www.youtube.com/watch?v=3UV0VAdFbpg&feature=emb_logo, Der Link war auch noch am 2.10.2022 ok.)

 

Jener hochqualifizierte (als das offiziell anerkannt) Sachverständige für die Lehren des Shankara erläuterte das an einer Stelle seines Vortrags in etwa so:

Wer von Kindesbeinen an sich mit diesem Wissen wie Veden, Upanishaden, usw befaßte, für den bietet sich der Weg an als Sachverständiger für dieses Wissen so einen Weg zu gehen wir er.

Wer sich von Kindesbeinen an für ein Alltagsleben interessierte, der solle sich bemühen in seinem Beruf möglichst gut zu werden und den Beruf dann zum Wohle der Welt auszuüben:

Eine Übersetzung ins Deutsche dieses Vortrags (ohne Gewähr) findet sich in einem Anhang in diesem Abschnitt dann alsbald mal.

 

Was dieser Sachverständige von Sringeri Math sagt bzw lehrt widerspricht ganz klar dem, was lt. Dr. Hans Vater jener Mr. Mahesh so im "kleinen Kreis" und nicht-offizielle lehrte bzw gelehrt habe.

Was Dr. Hans Vater und etliche Andere TM-LehrerInnen dann darauf - bzw auf solches Hörensagen - aufbauten bzw sich drauf verlassend so alles "lehrten" widersprach dem was zu zuvor in den TM-Informationsvorträgen gelehrt worden war und es widersprach dem, was jener Sachverständige von Sringeri unmißverständlich lehrte.

Wenn man einem Studenten einfach ein TM-, Center aufhalst (siehe dazu etwa: Seite 36 bis 39 in Dr. Hans Vater's Buch "Zu Füßen Maharishis, Alfa-Verlag) , das für einer Vollzeit-Job-Leitung konzipiert worden war und das indem der verantwortliche TM-Lehrer salopp sagt: "Ich muß nach Seelsiberg, ich brauche jetzt körperliche Arbeit, Du bist der Center-Leiter und schon für Monate aus der Tür ist", so ist das absolut diametral sowohl zur offiziellen TM-Lehre als auch zur Lehre jenes Sachverständigen von Sringeri Math gewesen. (Mag ja sein, daß Hans Vater wirklich nicht mehr weiter konnte; allerdings hatte Er sich dann eben mit der Gründung jenes TM-Centers übernommen gehabt; wieso löste Er es nicht einfach auf? Wieso hatte er nicht die Rücklagen für die "Kündigungsfrist" betreffs der  angemieten Räumen + Entrümpelung angespart, bevor er losgelegt hatte?

Hätte er das Geld dazu vorab numal nicht gehabt, so hätte er s eben verdienen müssen; etwa als Ethiklehrer an Gymansien in Nordrheinwestfalen (dort hätte er das dürfen, erläuterte er mir mal, auf meine Frage hin, was er nun als Doktor der Philosophie beruflich alls so machen könnte. Assistent, Habilitation und Spezialisierung auf Indische Philosophie samt Sanskrit-Erlernen würde nunmal wenigstens päßlich gewesen sein und dann hätte er hinterher ja auch mr. Mahesh gegenüber eine kompetentere und kritischere Haltung einnehmen können.) Nunja, solches das nötige Geldfür eine Selbständigmachung erst mal zu verdienen, nennt man formalsprachlich auch "Vorarbeiten". Insofern waren für jenes TM-Center in der Königinstraße/München die Vorarbeiten nicht sachgerecht gemacht gewesen.

(Siehe dann auch die Fortsetzung auf Seite 39 betreffs "Aufbau eines neuen Centers". Im ersten Satz geht es um einen jüngeren TM-Lehrer, der Ihm geraten habe, das TM-Center - das er mir zuvor gerade aufgehalst gehabt hatte, zu doch verkleinern, was er aber entrüstet zurückwies und das Gegenteil  zu unternehmen sich anschickte. Nachdem es seiner Zeit, außer mir, keinen "jüngern TM-Lehrer" gab, der es gewagt gehabt hätte dem "Doktor" Hans Vater zu widersprechen, folgt aus Hans Vaters Buch das was ich selber nunmal auch weiß, nämlich daß jener "jünger TM-Lehrer" ich gewesen war.

Man sieht, daß ich damals, folgerichtig, konsequent und Kritik übend, vorgegangen war.

Das "neue Center" in der Bismarckstraße/München ging dann auch endlich den Bach runter, nachdem es noch einige mit ins Unglück gezerrt gehabt hatte.)

Wiederholt sich sowas und wenn jedesmal, sobald sich ein Student wieder sichtlich anschickte, sich voll seinem Studium widmen zu wollen, ihm wieder sowas angetan wurde und wird, so kann man da nur noch von Verfolgung sprechen.

Solche Phänomene gab es leider in den TM-Centern auch und sie dauerten an bis 1976 als es dann darum ging die "Gemeinnützigkeit" ab zu erkennen und ich die TM-Scene (April 1976) so rigoros und so wenig freundlich als nunmal unumgänglich, verlassen hatte.

Was sollte das Geschwafel des Mr. Mahesh von wegen "Kunst des richtigen Benehmens", in seinem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens", wenn dann solch absurdes Benehmen bei doch etlichen TM-LehrerInnen die Folge - zwar nicht von TM-Ausübung und also auch nicht von "TM" - von Mr. Mahesh's Herumgerede hinter den Kulissen war.

Dazu gehört auch die absolute Abenteuerlichkeit, daß Mr. Mahesh klammheimlich anfing "Mönche" auszubilden und das zu einer Zeit, als er offenbar alles andere als wie noch als "Brahmachari" lebte. Lt. dem Buch von Judith Bourques "Robes of Silk and Feet of Clay" unterhielt er nicht nur eine sexuelle Beziehung; seine Affaire mit Judith Bourques war keinesfalls ein einmaliger "Ausrutscher" gewesen.

Solche Klammheimlichkeiten, solches hinter einer Fassade ganz anderess zu betreiben, wirkte sich leider auf TM-Center aus und so wurde das eine oder andere "in eine TM-Center gehen auf der Basis positiver Erfahrungen mit TM" leider zur Falle.

 

Dr. Chopra, der Mr. Mahesh betreute als, Ende Juli 1991, ein Mordanschlag auf Mr. Mahesh verübt worden war, schreibt in "The Untold Story von Dr. Chropra" (genauer:  https://www.huffingtonpost.com/deepak-chopra/the-maharishi-years-the-u_b_86412.html  (Link geprüft am 20.10.2017 und am 3.10.2022),  02/13/2008 10:55 am ET Updated Dec 06, 2017
"The Maharishi Years - The Untold Story: Recollections of a Former Disciple
By Deepak Chopra";13.2.2017 10:55, überarbeitet und neu eingestellt am 6. Dezember 2017), daß er Mr. Mahesh's Darstellungen und Ausführungen zum Vedanta für sehr gut befunden hat. Er erwähnt auch, daß er gegen Ende seines Lebens, doch so geworden sei, daß er ihn  als "Guru" irgendwann dann nicht mehr akzeptieren konnte und die TM-Scene innerhalb von wenigen Stunden endgültig verließ.

 

Was war nur geschehen?

Darauf geheh nun in der folgenden etwas ausführlicheren Befassung ein.

Vorab möchte ich aber noch aus darauf eingehen, was Mr. Mahesh eigentlich "beruflich" da tat.

War er Guru? War Er Lehrer? War er sowas wie ein "TM-Instruktor"?

Dazu findet man in Yajnavalkya's Gesetzbuch eine ziemlich klare Antwort, worauf ich etwas ausführlicher eingehe (Siehe auch www.schulerlebnis--91-19i.bayern im Abschnitt: "V) Nun, wieso betraf das auch mich?" und da im Unterabschnitt "1) m) Wieder einmal war ich zwischen die Fronten geschuppst worden."  - letzter Unter-Abschnitt in 1) - ):

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 aus:
>>

Yâjanvalkya‘s Gesetzbuch.

Sanskrit und Deutsch

herausgegeben

von

Dr. Adolf Friedrich Stenzler

ordentlicher Professor der Orientalischen Sprachen an der Universität Breslau

Berlin,

Ferd. Dümmler’s Buchhandlung,

LONDON,

WILLIAMS & NORGATE, 14 Henrietta Steet Covent Garden

1849

<<

In der bayerischen Staatsbibliothek heisst es dazu, u.a.: (Siehe

Yâjnavalkya's Gesetzbuch - BSB-Katalog (bsb-muenchen.de):

>> Yâjnavalkya's Gesetzbuch (1849)

Yājñavalkya, ca 1.Jhd. n. Chr. (oder früher) <<;

Link auf diese Seite:

http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV006983123/ft/bsb10250980?page=5

Alternative Präsentation:

urn:nbn:de:bvb:12-bsb10250980-8

siehe: https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV006983123

bzw:

https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10250980/bsb:BV006983123?lang=de&view=default&c=default&allDigIds=false&queries=%7C

Das Buch kann man Online lesen bei der Bayerischen Staatsbibliothek (www.bsb-muenchen.de): Ab Seite 154 findet man dann die Übersetzung ins Deutsche.

Nunja, da sind schon Passagen drinnen, die an Yajnavalkya erinnern; aber es sind da auch etliche Passagen (sog. "Gesetze") zu finden, die an Absurdität bis hinzu Grausamkeit schwerlich zu überbieten sind.

Bisweilen scheint auch nur ein "angenommen es wäre so... dann würde doch ... also kann doch die Annahme nicht richtig sein, dh muß als falsch angesehen werden" weggelassen worden zu sein.

Um hier keine Absurditäten oder gar Aufforderungen zu Greultaten odgl zu verbreiten, seien hier nur einige Verse zitiert, die neutralen Charakterhaben, irgendwie zu Nicht-Diskriminieren usw passen bzw irgendwie einen Sinn zu haben scheinen:

 

Zitate aus Buch I:

>>

1.Den fürsten der andächtigen Yâjnavalkya verehrt habend sprachen die Munis: „Sage uns de pflichten der kasten, der orden und der anderen, sämmtlich."

2. Der herr andächtigen, in Mithilâ weilend, sann einen augenblick nach, und sprach zu den Munis: „In welchem lande die schwarze gazelle ist ¹), dessen pflichten vernehmt."

3. Die vier Vedas, Atri, Vshnu, Hârita, Yâjnavalkya, Uśanas, Angiras, Yam, Apastamba, Samvarta, Kâtyâyana, Brihaspati,

5. Parâśara, Vyâsa, Śankha, Likhita, Daksha, Gautama, Śâtâtapa und Vaśishta sind die verfasser von gesetzbüchern.

6. Wenn eine sache an irgend einem orte, zu einer gewissen zeit, durch irgend ein mittel, mit glauben einer person übergeben wird, so fallen diese umstände unter den begriff des rechtes.

7. Vedas, rechtsbücher, sitte der guten, was einem selbst lieb ist ¹) und der wunsch, welcher aus gehöriger überlegung entstanden, dies wird als wurzel des rechtes angesehen.

8. Ueber die ausübung von opfer, sitte bezähmung, sanftmuth, geben und lesen ist die höhere pflicht das schauen des geistes durch andacht. ¹)

...

34. Der ist sein Guru ¹), welcher die heiligen handlungen verrichtet hat und ihm den veda übergiebt. Wer ihn bloss mit der schnur umgürtet hat und ihm den Veda giebt, wird lehrer ²) genannt.

35. Wer ihm einen theil des veda giebt, heisst Upâdhyâya; Ritvij heisst, wer die opfer verrichtet.

Diese sind der reihe nach zu ehren, die mutter aber ist ehrwürdiger als sie ³).

...

122. Nicht verletzen, wahrheit nicht stehlen, reinheit, zügelung der sinne ¹), freigebigkeit, bezähmung ²), milde, geduld ³) sind pflichten aller menschen.

...

138. Wasser trinke er nicht mit der hand ¹), einen schlafenden wecke er nicht ²), nicht spiele er mit würfeln ³) oder mit gesetzwidrigen dingen, und schlafe nicht zusammen mit kranken.

...

156. Mit that, geist und rede thue er sorgfältig, was recht ist; was nicht zum himmel führt und den menschen verhasst ist, thue er aber nicht, auch wenn es recht ist.

...

200. Nicht durch blosses wissen, noch durch blosse busse entsteht würdigkeit; derjenige in welchem das rechte thun und jene beiden sich finden, wird als würdig gepriesen.

...

212. Weil das aus allem rechte bestehende Brahman höher ist als geschenke ¹), so gelangt der welcher es schenkt, in die unverlierbare Brahma-welt.

...

356. Ungerechtes strafen zerstört himmel, ruhm und welt. ¹), gerechtes strafen aber bringt dem könige himmel, ruhm und sieg.

...

361. Ein stäubchen in den strahlen der durchs fenster scheinenden sonne wird ein atom genannt ¹), acht derselben sind ein mohnkorn, drei von diesen ein senfkorn ²).

...

<<

Zitate aus Buch III:

>>

...

125: Ohne anfang ist der geist, es ist keine entstehung des inneren geistes; der individuelle mann aber entsteht durch das handeln aus bethörung, wunsch oder hass.

...

130."Wie kommt es, das er, obwohl mit erkenntniswerkzeugen begabt, keine kenntnis des früherens lebens hat? und dass er, obwohl er in allen wesen sich befindet, doch den alle wesen befallenden schmerz nicht empfindet?"

...

159. Freiheit von leidenschaft und finsterniss, reinigung des wesens, begierdelosigkeit, ruhe: durch diese mittel gereinigt wird der wahrheit begabte unsterblich.

...

162. denn wie der schauspieler seinen körper mit farben bemalt, und verscheidene gestalten annimmt, so nimmt der geist die aus seinen thaten entstehenden körper an.

...

<<

 

Betreffs Mr. Mahesh ist - aus dem Buch I - va:

>>

34. Der ist sein Guru ¹), welcher die heiligen handlungen verrichtet hat und ihm den veda übergiebt. Wer ihn bloss mit der schnur umgürtet hat und ihm den Veda giebt, wird lehrer ²) genannt.

35. Wer ihm einen theil des veda giebt, heisst Upâdhyâya; Ritvij heisst, wer die opfer verrichtet.

Diese sind der reihe nach zu ehren, die mutter aber ist ehrwürdiger als sie ³).

<<

Stenzler, Dr. Adolf Friedrich: "Yâjanvalkya‘s Gesetzbuch. Sanskrit und Deutsch", Berlinm Ferd. Dümmler’s Buchhandlung, LONDON, WILLIAMS & NORGATE, 14 Henrietta Steet Covent Garden, 1849

unmittelbar von Bedeutung.

Nachdem Mr. Mahesh den ganzen Veda nunmal nicht lehrte und gar nicht lehren konnte, weil seine Sanskritkenntnisse nicht einmal für eine Übersetzung der Bhagavad-Gita, gemäß seiner eigenen Worte, ausreichend waren, bleibt der Vers 35 als der passende Vers übrig.

Das Ehren dieser in der genannten Reihenfolge mag ja einen Zusammenhang zur Aufteilung der, in der TM-Puja explizit genannten Meister, Gurus, Upanishad-Wisser, wie bereits erwähnt, in "Divine Group", "Semi-divine Group" und Jagadgurus (Dakshinamnaya Sri Sharada Peetham,Sringeri ,https://sringeri.net/jagadgurus , 3.10.2022) haben.

Dann würde Mr. Mahesh noch unterhalb der Gruppe der "Jagadgurus" einzuordnen sein.

Insofern würde ich ihn als sowas wie "Meditations-Instruktor mit einer größeren Portion eigener Meditationserfahrung, vertieftem Verständnis bzgl jener Meditationsmethode sowie der Fähigkeit, sie gemäß Vorgaben gelehrt zu haben, einordnen.

Mr. Mahesh pflegte durchaus von "InitiatorInnen" zu sprechen und nicht von "TM-LehrerInnen"; letzteres war eher die Bezeichnung, welche IntiatorInnen für sich selber benutzten.

 

Allerdings, und das muß nunmal festgestellt werden, versuchte sich Mr. Mahesh nach mehreren unabhängigen ZeugInnen auch als "Guru" und ging dabei alles andere als zimperlich, genauer sehr rücksichtlos vor:

Frau Bourques berichtete im Interview im Film "David wants to Fly" (von David Sieveking), daß Mr. Mahesh sie erst zu seiner Geliebten machte und als sie zu Ihm sagte, daß bei dem was sie da machen, auch Babies dabei herauskommen könnten, antwortete er, daß das kein Problem sei. Irgendein TM-Lehrer werde sie dann eben heiraten (...und - anscheinend dann - das Kind adoptieren bzw zu adoptieren haben...).

Ein TM-Lehrer aus München berichtete von einem promovierten TM-Lehrer aus Deutschland, der verheiratet und Vater von vier Kindern war. Eines Tages habe Mr. Mahesh zu jenem berufstätigen, fest angestellten Familienvater gesagt, daß er jetzt fest in Seelisberg/Schweiz (damals war das der längere Aufenthaltsort des Mr. Mahesh gewesen) bleiben solle. Es kam zur sofortigen Scheidung, der Vater von vier Kindern verdiente ab sofort kein Geld mehr, heiratete auffallend alsbald eine junge, phänomenologisch üppige Dame, die auch dauerhaft in Seelisberg lebte und sie bekamen ebenso auffallend ein Kind zusammen.

Das war doch irgendwie total irre.

Nun schreibt Dr. Chopra in "The Untold Story (genauer:  https://www.huffingtonpost.com/deepak-chopra/the-maharishi-years-the-u_b_86412.html ; - Link geprüft am 20.10.2017 und am 3.10.2022) -,  02/13/2008 10:55 am ET Updated Dec 06, 2017
"The Maharishi Years - The Untold Story: Recollections of a Former Disciple
By Deepak Chopra";13.2.2017 10:55, überarbeitet und neu eingestellt am 6. Dezember 2017), wie es zum Bruch mit der TM-Scene kam: Mr. Mahesh verlangte eines Tages von Ihm, dem verheirateten Vater 2-er Kinder, daß er ab sofort bei ihm in seinem Ashram in Vlodropp/Niederlande (war damals dann der Ort an dem sich Mr. Mahesh sowas wie dauerhaft - bis zu seinem Tod - aufhielt; es wir gemunkelt, daß er aus Gründen von" Steuerhinterziehung" nicht mehr nach Indien zurückkehren hatte können) bleiben solle. Dr Chopra sagte zu Mr. Mahesh, daß er verheiratet sei, 2 Kinder habe und Geld zu verdienen habe, reiste ab und ging seiner Wege seither.

Im Gegensatz zu Personen von außerhalb Indiens wußte der Inder Dr. Chopra offenbar, wie man mit solchen Gurus bzw derartigem Anwandlungen solcher sog. "Gurus" umzugehen habe und was davon zu halten sei.

Mahesh's Umgang mit "Ehe und Familie" kann nur als skandalös bezeichnet werden.

 

Als ich mal für ein paar Stunden in Vlodropp zu Besuch war, erfuhr ich von einem angewiderten TM-Lehrer, den ich von München her kannte und der die TM-Scene bald danach auch verließ, daß er seit ca vier Wochen - im Rahmen eines medizinischen Experiments eines dänischen Arztes - nur Rettichsuppe zu essen bekam. Man durfte nur einen Empfangsraum betreten - eventuell weil sie im Inneren in jenen komischen "vedischer Mönch"-Kostümen herumliefen (Siehe die Rückseite von Dr. Hans Vater's Buch "Zu Füßen Maharishis - meine Zeit mit dem Meister"). In jenem Empfangszimmer (Sowas gab es auch in Klöstern; siehe etwa das Klostermuseum Beuerberg; https://tourismus.eurasburg.de/kloster-beuerberg-2 ; eine adelige Dame, die ins Kloster ging oder auch zu gehen gehabt hatte, hatte für jenes Zimmer ein komplettes schlössliches Inventar mitbekommen, aufdaß sie wenigstens bei Besuchen, sich etwas von ihrer eigentlichen standesgemäßen Unterbringung sollte erleben können.) stand einen kleine Cafe-Maschine, die unten eine Heizplatte hatte. Per dieser Cafemaschine kochte sich jener g'studierte TM-Lehrer verzweifelterweise - per etlicher Stunden "Kochzeit" - Gerstengraupen.

 

 

Als Initiator, und was anderes war Mr. Mahesh nunmal klassisch-indischerweise gemäß Yâjanvalkya‘s Gesetzbuch anscheinend und meiner Auffassung nach nicht, war Mr. Mahesh, sofern er sich an das hielt, was er anscheinend wirklich von Swami Brahmanda Saraswati lernen hatte können und gelernt hatte, recht angesehen und erfolgreich. Das drückte (...bzw hatte...) sich zB auch in Gemeinnützigkeit und besonderer Förderungswürdigkeit in Deutschland aus.

Es ist durchaus auch das Ergebnis regelmäßiger TM-Ausübung vieler TM-Ausübender und ließ sich (soweit "Wahrshceinlichkeistrechnung und Statistik dafür überhaupt geeignet sind) per statistischer Testverfahren aus verschiedenen Fachbereichen vielfach bestätigen.

 

Wie Paul Mason berichtet hat ein gelehrter Mitarbeiter von Shankaracharya Shantanand Saraswati - und anscheinend dann mal dessen Nachfolger -, mal über längere Zeit so einen frühen "TM-Lehrer-Ausbildungskurs" des Mr. Mahesh in Rishikesh/Indien "besucht". (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand ; Link vom 3.10.2022)

Insofern hielt es Shankaracharya Shantanand Saraswati anscheinend auch für seine Aufgabe, dem Mr. Mahesh auf die Finger zu sehen.

Inwieweit die TM-Mantren samt den Auswahlkriterien, die Mr. Mahesh dann ab irgendwann - zumindest ab den frühen 70-er Jahren - dann vergab (nicht mehr nur 2 Stück mit Kriterium "Geschlecht" , wie mir ein älterer TM-Lehrer mal erläuterte), von Swami Shantanand Saraswati stammen, wird vermutlich deren Geheimnis bleiben.

Kurzum ein Blick in diese Gesetzbuch des Yâjanvalkya, daß Professor Dr. Stenzler bereits 1849 für den deutschsprachigen Raum verfügbar gemacht hat und seither verfügbar geblieben war, wie das Exemplar der Bay. Staatsbibliothek zeigt, würde besser wohl auch von den deutschen Gerichten inklusive dem Bundesverfassungsgericht herangezogen worden sein.

Demzufolge gibt es eben verschiedene Grade von Gebildetheit und Sachverstand in Sachen "Meditation-Lehren". Aber sowas wie "TM-LehrerInnen"-Niveau scheint demzufolge duchaus für brauchbar gehalten wordend zu sein.

 

Selbstverständlich ergibt sich auch aus Yâjanvalkya‘s Gesetzbuch (>>Diese sind der reihe nach zu ehren, die mutter aber ist ehrwürdiger als sie ³).<< ; siehe oben), daß es ein Verstoß dagegen war und ist, wenn man Minderjährige ohne schriftliches Ok initiierte und nochdazu wenn man die Minderjährige Person solange drängte doch erst die Eltern zu fragen, wie in meinem Fall, diese dann , wie erwartet, "nein" sagten und der TM-"Lehrer", als ich mich lediglich höflich mitteilen wollte, daß es so ist, wie ich Ihm vorraussagte, nämlich, daß meine Eltern nicht einverstanden sein werden und mich ansonsten nur verabschieden wollte, mich dann einfach doch initiierte. (Diese persönlicheren Aspekte in: www.schulerlebnis--91-19i.bayern)

Daß, gemäß Paul Mason - wie bereits genau erwähnt -, Shankaracharya Swami Brahmananda Saraswati von Mr. Mahesh auch ein Ok der Eltern verlangte, daß er den Lebensweg eines "Brahmchary" einschlägt, zeigt, daß Swami Brahmananda Saraswati >>Diese sind der reihe nach zu ehren, die mutter aber ist ehrwürdiger als sie ³).<< respektierte bzw jedenfalls dem nicht zuwider handelte.

Mr. Mahesh pflegte hingegen in solchen Fällen, ein Einverständnis der Eltern nicht zu verlangen. Er würde es in vielen Fällen - einige kenne ich nunmal - sicherlich nicht bekommen haben.

Selbst als Mr. Maheh jene Frl. Bourques einfach zu seiner Geliebten nahm, diese dann letztlich bis zum Ende seiner Beziehung dann "Vollzeit" in dr "TM-Scene" verbrachte, würde wohl, im Sinne des Shankaracharya Swami Brahmananda Saraswati, eigentlich auch ein Ok der Eltern erfordert haben und es ist eher sehr fraglich, ob er es jemals bekommen hätte.

 

Es ist hilfreich, daß solche Fehlhandlungen des Mr. Mahesh bekannt wurden, um einer falschen, ungerechtfertigten  "Verehrung" vorzubeugen.

 

So wie eine ärztliche Behandlungsmethode, etwa bei einem gebrochenen Arm einen Gips anzulegen, nicht in Verruf kommt und kommen darf, wenn ein Arzt die Situation zu irgendwelchen, zB sexuellen, Übergriffen auszunutzen sich erdreistete, so sollte das auch mit der "Transzendentalen Meditation" sein, die nicht als Erfindung des Mr. Mahesh angesehen werden kann, da Mr. Mahesh ja dann nie&nimmer, jene ca 13 Jahre bei Swami Bramandanda Saraswati zu verbringen nötig gehabt hätte.

Der entscheidene Vorteil der "Transzendentalen Meditation" gegenüber, jener angebotenen "Meditationslehren" aus den Reihen der Ärzteschaft, ist, daß sie in den Veden, Upanishaden udgl wurzelt. Die Upanishaden kamen nach den Brahmanas und im Gegensatz zu den Brahmanas waren da Tieropfer uä kein Thema mehr. Irgendwelche Opferlehren, werden seit der Zet der Upanishaden dann "allegorisch" gedeutet (Prof Paul Deussen, genauere Angabn folgen noch).

Die heutige Medizin (3.10.2022) wurzelt heutzutage noch immer zu einem ganz erheblichen Anteil in "Tieropfern", nämlich jenen grausamen "Tierversuchen", denen alljährlich Millionen Tiere zum Opfer fallen.

Insofern ist es sowas wie eine Verleumdung, wie "falsches Zeugnis wider den Nächsten" jene "Transzendentale Meditation" zugunsten "ärztlicher Kompetenz als Grundlage für das Lehren von Meditation" abzulehnen oder schlecht zu reden.

Zweifelsohne ist, angesichts Ayurveda, Meditation durchaus ein sinnvolles Thema für den Fachbereich "Medizin". Ein  Konkurrenzdenken, etwa auch noch gerichtliche Parteiergreifung, gegenüber anderen Ausgangsüberlegungen wie zB philosophischen und religiösen Ansätzen, hilft da nicht weiter und ist/wäre absurd.

 

Allerdings scheint es mir von größerem Vorteil zu sein, bevor man Transzendentale Meditation erlernt, doch sich erst mal ein bischen mit den wichtigsten Upanishaden, wie zB Chândogya-Upanishade, Mandukya-Upanishade zu befassen, wozu existente Übersetzungen etwa von Prof Paul Deussen ("Sechzig Upanishad 's des Veda", gibt's auch als E-Book) einladen.

Das Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" datierend auf ca 1964, das Mr. Mahesh meist anhand von Vorträgen von Ihm - die auf Tonband festgehalten worden waren - zusammenstellte, ist durchaus auch ein hilfreiche Lektüre. Dabei ist allerdings festzustellen, daß seine Ausführungen betreffs "Auswahl des richtigen Gedankens" (dh Mantra-Auswahl) nicht glaubhaft und auch andere Stellen gekünstelt, dahertheoretisiert wirken.

In meiner WEBSeite www.schulerlebnis--91-19i.bayern verglich ich Mr. Mahesh's Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" mit der siebenten Lektion der "Chândogya-Upanishade" und stellte erstaunliche Parallelen bis hin zu Übereinstimmngen fest.

Mit einem einigermaßen klaren abstrakten Verständnis, worum es in den Upanishaden , Vedanta, Advaita udgl und auch bei "Transzendentaler Meditation" (jenes "Turiya", jenes "Vierte" der Mandukya-Upanishade) geht, wird man sich nicht so leicht falschen Vorstellungen widmen, falschen Träumereien im Zusammenhang mit "TM" anhängen und sich nicht Dinge erhoffen bzw gar Ziele anstreben, mit welchen "TM" nunmal wirklich nichts zu tun hat/hatte.

 

Andererseits wird Meditation heutzutage auch von ÄrztInnen gelehrt. Selbst das Max Planck Institut für Psychiatrie machte inzwischen damit herum. Fälle von Verfolgungn Meditierender durch Eigenmächtigkeiten aus ihren Reihen - aus der Vergangenheit - erst mal aufzuarbeiten, unterließ man allerdings.

Daß ÄrztInnen keine Heiligen sind, ist auch Tatsache. Es gab sogar schon Medizinprofessoren, die Untersuchungsergebnisse erfanden oder auch fälschten, aufdaß sie zu ihren fantasievollen "Theorien" passen sollten.

Nunja ein Arzt des Max Planck Instituts für Psychiatrie erfand auch mal jede Menge "Tatsachen", um einen "TM-Lehrer" zwangsbehandeln "zu dürfen", dh um ihn  fertig machen, qäualen und foltern zu dürfen. Daß das zuständige Amtsgericht, nicht genau genug hinschaute, nicht Behauptung um  Behauptung eines zuächst nunmal fraglichen "ärztlichen Gutachtens" mit dem welchem jemand einer "Verrücktheit" beschuldigt/angeklagt wurde durchging, lag in jenem Fall daran, daß das zuständige Amtsgericht von jenem Nicht-Facharzt anscheinend gar kein  "Gutachten erhalten hatte, da in jenem Akt keines aufzufinden war, und anscheinend - im blinden Vertrauen auf den "klingenden Namen" des "MPI" - im Voraus blind darauflos gehandelt hatte. Es mag ja ein Einzelfall gewesen sein; aber Mr. Mahesh's Fehlhandlungen sind unter all seinen Millionen Handlungen insofern auch "Einzelfälle". Er hatte außerdem  das Glück, daß er persönlich anscheinend nicht vor Gericht gezerrt wurde.

Es gab mal ca 1980 eine Statistik, über den Prozentsatz der Ärzte, die sexuelle Beziehungen zu ihren "PatientInnen" unterhielten; der Prozentsatz war erscheckend hoch.

Aktuell (3.10.2022) kann man dazu etwa Folgendes finden:

https://link.springer.com/article/10.1007/s00278-014-1056-2

https://www.aerzteblatt.de/archiv/35121/Grenzverletzungen-in-der-Psychotherapie-Tabuisierung-foerdert-die-Taeter

https://www.aerzteblatt.de/archiv/65749/Unerlaubte-sexuelle-Beziehung-zu-einer-Patientin

In diesem Sinne - und Strafmaß - wird man dann auch die sexuelle Verfehlungen des Mr. Mahesh zu sehen haben. Der Herr Professor, in dem es in jenen Artikeln geht, bleibt Professor und bildet weiter angehende ÄrztInnen zusammen mit KollegInnen aus.

Also bitte sehr nicht zweierlei Maß.

 

Wenn ich dann mal "TM-Lehren" vergleiche mit den Anweisungen betreffs "wie meditiert man" im Medizin-Buch "Knaurs Buch der Heilmethoden" ( Prof. Dr. Gernot Klein, Dr. med. Gabi Hoffbauer, 1056 Seiten, ISBN‏ : ‎ 978-3426664315), welches zB in der Pärsenzbibliotkek der Stadtbibliothek München  - bis vor wenigen Jahren zumindest - zu finden war und im Buchhandel durchaus auch am 3.10.2022 noch als erhältlich angeboten wird.), so halte ich da die TM-LehrerInnenausbildung für besser und die TM-Lehre für grundlegend sicherer.

Zweifelsohne klingt "entspannte Konzentriertheit" (im Mediziner-Buch), dh ein Zustand von Gesammeltheit ganz nach Upanishaden-Lehren sowie Patañjali- Yogasutren und es erinnert schon sehr an Mr. Mahesh's Begriff "ruhevolle Wachheit" (für den Zustand des momentanen "Samadhi", dem Zustand des "Turiya").

Allerdings weist Mr. Mahesh in der Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens auf die Beziehung zu den Upanishaden hin und daß es um jenes Wissen geht. Als Quelle seines Wissen betreffs Meditation und dem Lehren von TM, verweist Mr Mahesh auf jenen, auch höchstgerichtlich per "Supreme Court of Allahabad" als sehr kompetent und gewissenhaft anerkannten, Swami Brahmananda Saraswati hin.

Im genannten ÄrztInnen-Buch fand ich dazu nichts. Beziehen jene ÄrztInnen, PsychologInnen ihre Informationen von Buddha, Dschuan Dsi, Lao Tse oder aus Brahmanas oder auch Suresharacharya's  - korrigierenden oder auch richtig stellenden? - Kommentaren zu diversen Brahmanas?

 

Wenn man irgendwelchen Personen die Mantra-Wahl - wie im ÄrztInnen-Buch - überläßt und zB ein notorischer Dieb bittet einen Kollegen aus Indien nach seiner Haftüberlassung um die korrekt Übersetzung von" ich brauch' jetzt wieder einen Einbruch; das muß jetzt wieder sein" in ein Sanskrit-Mantra, so wird das eher völlig daneben gehen und zwar für Andere sowie für den Dieb.

So käme dann Meditation allenfalls in Verruf, so wie auch durch TM-LehrerInnen, die Minderjährigen erst schriftliche Einverständnis abverlangen, Druck ausüben, bis sie überhaupt mit den Eltern sprachen, statt einfach erfreuterweise TM nicht erlernt haben zu müssen, und dann absurderweise irgendwelche Minderjährige einfach ohne schriftlichem Ok initiierten, dann noch Druck in Richtung Mitarbeit im TM-Center aufbauten und ausübten usw und schließlich KollegInnen alles daran setzten, so ein Opfer willkürlich agierenden TM-LehrerInnen auch noch am in Ruhe, konzentriert und noch zielfreiem Studieren zu hindern, usw usf. So kann sowas wie "TM" allenfalls jemand in Verruf zu bringen versucht gehabt haben wollen.

 

Ähnlich ist es, wenn Frau Doktor oder DiplompschologIn xyz da von einem Ziel der Meditation redet und Meditationsansweisungen gibt und so tut, als hätte sie/er "Meditieren" erfunden.

 

Dann können ja schließlch auch kleinere Kinder in so eine Stadtbibliothek gehen, jenes Buch in die Hand nehmen und "Meditation" mal ausprobieren und das völlig an den Erziehungsberechtigten vorbei.

Was hat man dann eigentlich gegen "TM-LehrerInnen" vonseiten verschiedener Gerichte und des Bundesverfassungsgerichts vorzubringen gehabt?

Hätte so ein Kind wirklich zuverlässiger "meditieren" gelernt, als jemand, der es sich von irgendwelchen halbwegs normal und korrrekt lehrenden "TM-LehrerInnen" sich beibringen ließ?

Daß die TM-LehrerInnen das mündlich weitergeben, Geld dafür verlangen und wenigstens - anscheinend durchaus mehrheitlich - Minderjährige ohne Ok der Erziehungsberechtigte nicht initiierten, daß deren "Mantren" keinesfalls Namen altindischer Könige - und übrigens auch nicht von GöttInnen, wie an späterer Stelle dann darzulegen sein wird und dargelegt werden wird - sind und sie so keinesfalls dazu anstiften, doch es lieber mal mit der Vorstellungswelt irgendwelcher altdindischer Könige zu versuchen statt mit "freiheitlicher Gesellschaftsordnung"?

 

Gegen Letzteres spricht dann die Empfehlung - vonseiten jens Mediziner-Buches -, daß man mit "Krishna","Rama"& co zB traditionellerweise meditieren könne.

Wie bitte? Lauter Namen von "indischen Königen" und das in einem "freiheitlich demokratischen Staat"? - könnte man da "historisch-wissenschaftlich-soziologisch" dagegen anführen. Wird im Buch auf deren "politische Haltung"/"Gesinnung" hingewiesen, auf die Möglichkeit  einer "Übertragung" jener politischen Aufassungen eingegangen? - Nein.

 

Woher haben denn Frau Doktor, DiplompychologIn xyz denn deren Vorstellungen betreffs "Meditation". Aus Büchern zusammengesucht und dann keine Quellenangaben?

Mr. Mahesh hatte wenigstens noch das Bild seines "Meisters" hinter sich aufgestellt und verwies darauf, daß er alles von dem da habe, der da auf dem Bild hinter Ihm abgebildet sei und auf die Upanishaden, Veden usw in seiner Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" hingewiesen.  Hinzu kommt noch die "TM-Puja" als eine Zeremonie des Erinnerns an bedeutende Yogameister, Upanishad-, Vedanta-Philosophie sowie Veda-Sachverständige und Philosophen.

Sorry, hatten bei Herr Professor, Frau Doktor xyz oder auch DiplompsychologiIn xyz ein Shankarcharya Shantananda per eines gelehrten und kompetenten Mitarbeiters da mal etwas genauer hingesehen?

Wird das - vorbildlicherweise - im Gegensatz zu Mr. Mahesh -  zitierend erwähnt?

Bei Ouspensky findet man auch eine Beschwerde von AnhängerInen (aus Mexiko) des (Shankaracharya) Swami Shantananda Saraswati, die sich darüber beschwerten, daß sie von TM-LehrerInnen jener Gegend behindert, schlecht gemacht würden usw. Nunja, Shankaracharya Shantanand konnte das damals regeln.

 

Man sieht, daß man mitten im Thema "Meditationstreit" angekommen ist.

 

Anhand dieses Vergleiches "TM" und "Meditationslehre" gemäß des obig genannten medizinischen Fachbuches, das immerhin als Herausgeben einen "Prof. Dr. med." nennt, kommt man dann an der Frage: "Was hatten die Gerichten inkl. Bundesverfassungsgericht" eigentlich gegen TM noch vorzubringen?

 

Steht in jenem Medizin-Buch was bzgl "Rama" und "Krishna" drinnen?

Wird im "Medizinerbuch" erwähnt, daß Krishna seit einer gewissen Zeit nach Buddha als Gott verehrt wird?

Auf Seite 835 ist da nichts dergleichen zu finden. Es wird zwar auf "in fernöstlichen Köstern" hingewiesen. Ansonsten wird darauf hingewiesen, daß der Begriff Meditation aus dem Lateinischen komme, aber die Meditationspraktikern ursprünglich dem asiatischen Kulturkreis entstammen. (Siehe: Prof. Dr, med. Gernot Klein und Dr. med. Gabi Hofbauer, u.a.: "Knaurs aus Grosses Buch der Heilmethoden", Sonderausgabe für Droemer'sche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. GmbH&Co, München, 2001, Verlagsgruppe Weltbild Gmbh, Ausgburg ISBN 3-426-6643-3 01.

Zu Krishna, Rama und den anderen genannten Mantren, nämlich Hare und Om, werden abstrakte, nicht-religiöse (also "verschleierernde?") Bedeutungen angegeben.

Zu dem Sanskritwort "OM", das im Buch als weiterbreitestes Mantra bezeichnet wird zwar kurz auf die Erläuterungen dazu gemäß Mandukya-Upanishad (oder beruft man sich auf die Nṛisiṅha-uttara-tâpanâya-Upanishad?) eingegangen, allerdings findet man eine Quellenangabe vergeblich.

Ansonsten wird praktisch beschrieben, wie man so eine "Mantra-Meditation" zu machen habe. Zumindest ist  "Mantra-Yoga", lt. Pater Josef Abs's Buch "Halle aller Religionen"aus dem Jahre 1923 eine Methode, welche grundsätzlich eine Gottesvorstellung beinhaltet.

 

 

Ist Mr. Mahesh etwas mehr auf "Krishna" und "Gott Krishna" eingegangen? Nunja bereits 1972 gab es eine Übersetzung in Deutsche von Mr. Mahesh's "Neuer Übersetzung" und Kommentar zur Bhagavad-Gita und da findet man betreffs Krishna doch Etliches und nicht nur ein "bischen".

Im Anhang zu diese Buch, das in englischer Orginalsprache immerhin breits in den 60-er Jahren alsTaschenbuch im Penguin-Verlag erschienen, wird dann noch erläutert, daß unter dem Einfluß von Mâyâ, dh unter dem Einfluß von "dem was nicht ist", Brahman als persönlicher Gott erscheine". (Anhang über "die sechs Systeme indischer Philosophie"; da dann "Vedanta". "Sorry", daß es in dieser Philosophie für richtig gehalten wird, daß Brahman das Eine ist und "persönlicher Gott" was Anderes obgleich enge Beziehungen zwischen Brahman und persönlichem Gott nicht geleugnet werden, aber "Brahman-Vererehrung" keinsfalls bereits als eine "Götterverehrung" gilt.

 

Dann der Vorwurf "mangelnder therapeutischer Kompetenz".

Außer der mangelnder Kompetenz auf dem Gebiet von Buddha's Lehren, Lehren von Dschuang Dschi, Laotse, "Taoismus", "Buddhismus" und "Sanatana Dharma", hätte also die Medizinerschaft eine "therapeutische Kompetenz" und "TM-InitiatorInnen" hätte das nicht.

Nun "TM" wurde - jedenfalls was die Zeit bis Mitte 1976 anbelangt - nicht als "Therapie" bezeichnet, auch wenn ua deutsche ÄrztInnen mit Ayurveda Etliches ausprobiert hatten. Unschwer findet man im Internet Ärzte Dr. med., die Ayurvedisches anbieten.

Mit "Tieropfern" (günstigstenfalls mußte man nur dabei "zusehen", so wie im  Mittealter die lokale Bevölkerung bei Hinrichtungen) als Vorraussetzung zum Arzt-Werden-Können, hat die TM-Lehre erfreulicher- und fortschrittlicherweise nichts zu tun.

Im philosophischen Meditations-Bereich hat man sich in Indien, schon seit der Zeit der Upanishaden und daher schon aus einer Zeit von vor Buddha, dh so ungefähr in der Zeit von des Propheten Jessai, von solchem Unwesen verabschiedet, Gott sei Dank.

 

Nur wo bleibt da die "medizinische Komptenz", wenn man dann eingeladen ist Meditation aus einem Buch zu lernen, das ziemlich frei zugänglich in öffentlich-rechtlichen Bibliotheken als "Präsenzbuch" im Regal steht, wie zB in der Stadt Bibliothek München?

Kinder ab 10 (Lesen gelernt) könnten da anfangen  mit "Krishna, Krishna,.." zu meditieren, obgleich sie noch gar nicht einmal religionsmündig sind und wenn sie dann, bei einer Schulbücher- oder auch Schuluntensilien-Einkaufsfahrt ins zB Zentrum von München, an einer Gruppe der "Hare Krishna" vorbeikommen sollten, die "Krishna Kirshna Rama, Rama, Hare Krishna" singen und junge, hübsche Mädchen zu Ehren Krishnas dazu tanzen, dann könnte da der ein oder andere seine eigenen Meditationsversuche anhand des medizinischen Buches aus der Stadtbibliothek München durchaus in Beziehung setzen zu der Methode jener Gruppe junger musizierender, singender und tanzender Jugendlichen und sich für deren Lebensweg erst interessieren und dann zunehmend begeistern.

Was würden wohl ehrgeizige Eltern dann dazu sagen, wenn ein begabter Sohnemann, dann lieber mehr meditiert und weniger und weniger lernt, bis er halt gerade noch so eben seine Schule erfolgreich beenden konnte, dann statt "Was G'scheites" wie "Medizin", "Volkswirtschaft", "BWL", "Lehrer", "Informatik" udgl "Indologie" studiert, statt Urlaub auf Mallorca lieber nach Indien trampt und dort erst mal einige Jahre im großen Hare Krishna-Zentrum bliebe?

Sorry, da war die deutsche Allgemeinheit mit "TM" eigentlich viel sicherer bedacht, zumal da ja noch schwergewichtige Kritiker ihr Stimme zu erheben pflegten, wie etwa Shankarcharya Swaroopananda und wohl auch noch etliche Andere; auch Shankaracharya Shantanand zog es vor Mr. Mahesh auf die Finger zu sehen.

Außerdem war den TM-LehrerInnen gesagt worden, daß sie Minderjährige ohne OK der Erziehungsberechtigten grundsätzlich nicht initiieren dürfen.

 

Es bleibt sehr wohl das Thema "Geld" und die Preisstruktur der TM-Scene war und ist nicht in Ordnung.

Zahlt ein  berufstätiger Erwachsener im Bio-Supermarkt für eine Tafel 100%-Schokolade mehr als ein jugendlicher Schüler? - Nein! Zahlen Milliardäre und Oligarchen - etwa direkt neben mir in der Warteschlange stehend - dort mehr als wie zB Ich?

Nein!

 

Insofern könnte man wie bei einem Theater Ermäßigungen für gewisse Personengruppen anbieten, aber diskriminierenderweise von denen die mehr Geld haben, weil sie "berufstätig" sind, mehr Geld zu verlangen geht nicht. Nun, es war teils eben auch "nur" falsch formuliert gewesen.

Ansonsten wäre da noch Mindestlohn als einfache Rechnungsgrundlage:

2*2 Stunden Informationsvortrag zuvor - in der Gruppe -; 3*2 Stunden notwendige weiterführende Informationen (auch in der Gruppe) nach der Initiation ergibt 10 Stunden Aufwand + Beteiligung an Kosten sowie Nebenkosten für Räumlichkeiten.

Na klar, nehmen 20 gleichzeitig teil hat  man noch 10 Stunden für das Initiieren selber, wenn man das unbedingt in Rechnung stellen möchte, was Swami Swaroopandanda als grundsätzlich unzulässig abzulehnen pflegte.

Ok, kostet der Eintritt im Theater mehr, wenn  weniger im Theater sitzen? Kostet er weniger, wnn ausverkauft ist? - Nein.

Jeder zahlt eben seinen Eintrittspreis.

Meiner Meinung nach, wäre sowas wie 100.-€ pro TM-Erlernungskurs ok, da es dann wenigstens den zeitlichen Aufwand bei des TM-Kurses - gemäß heutigem Mindestlohn, deckt.

Wenn man dann ein  TM-Center betriebe und da noch die anteiligen Kosten hinzukämen, scheinen - ohne betriebswirtschaftlicher Kalkulation -  100.-€ als ermäßigter Preis für Auszubildende, Schwerbehinderte usw und 200.-€ für  die Anderen, jedenfalls noch angemessen zu sein.

In den Jahren bis 1976 war das in etwa so und außer das Hans Vater's TM-Center übergroß und insofern überteuert und er als einziger auch davon - kaum über dem Existenzminimum - lebte, waren da die Kosten für so ein TM-Center passabel nachvollziehbar.

(Siehe dazu auch Dr. Hans Vater's Buch: "Zu Füßen Maharishis - meine Jahre mit dem Meister", alpha-Veda Verlag).

 

Nun was schlägt das Medizinerbuch vor?

Für 1 Stunde einer privaten Unterweisung hielt man 2001 immerhin 45.-€ für ok.

Im Falle von Gruppenunterweisung immerhin noch 15.-€ pro Person und pro Stunde.

So käme man in Sachen "TM-Kurs", wenn mn die Info-Vorträge mal wegläßt, im "privaten Falle auf 270.- bis 300.-€ und im Falle von Gruppenunterweisung auf 90.-€ pro Person.

Beachtet man die "Preissteigerungen" und Inflationsrate der letzten 20 Jahre, so stellt man fest, daß sich zB die Mietpreise locker verdoppelt haben, ebenso Nahrungsmittelpreise.

Insofern käme man heutzutage also auf ca 200.-€ pro Person im Gruppenfall und ca 540.-€ bis 600.-€ bei Einzelunterricht.

Na klar aus dem Buch könne man es nahezu kostenfrei sich aneignen, was zwar nicht unbedingt empfohlen, aber auch nicht bemüht ausgeschlossen wird.

Quellenangaben findet man keine.

Prof. Dr. und Frau Dr. haben eben "Meditation" einfach mal so erfunden und es zur "weltlichen" Angelegenheit ohne "philosophischer Aspekte" und "Ursprünge" erklärt.

Was würde Buddha dazu sagen, der doch also Musterbeispiel für ein der "meditiert" hat gilt?

Sieht man  in die frühe buddhistische Literatur, so ergint sich unzweifelhaft, daß Meditation  bei der es nicht um Erlangen von Nirvana gehe, auch keine "Meditation" sei, sondern allenfalls eine Absurdität oder auch Abirrung so ähnlich wie die "Hundeasketen", "Rindvieasketen" usw. und Buddha würde sich da kaum ein Blatt vor den Mund genommen haben. Analoges gilt wohl für Vyasa, Shankara, und Andere.

Evtl. könnte man ja auch sagen, daß es so ähnlich wäre, als "Gebet zu lehren" und das ohne jeglichen Bezug zu Gott und dazu sagen täte, daß die Ausrichtung von Gebet auf Gott eine große Gefahr sei, der man nur per Ärzten Psychologen & co entkommen könnte.

Auf Seite 837 wird dann noch darauf hingewiesen, daß die im Buch beschriebene Mantra-Meditation zu einem tranceartigen Zustand führen könne. Komisch, dieses Wort verwendet Walter Ruben aus der Ex-DDR in seiner "Geschichte der Philosophie" im Zusammenhang mit solchen ZEN-Mönchen, welche die Kunst des Bogenschießens beherrschen. (Ruben, Walter: "Geschichte der Indischen Philosophie", Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin, 1954, Seite 156); Walter Ruben schreibt da von "Yoga-Trance".

 

 

 

Daß auf Seite 837 dann die Frage nach einem "guten Therapeuten" aufgeworfen wird, ist sachlich richtig. Es wird auf die Gefahren durch Psychogruppen und Heiler hingeweisen Es wird auf Gesundheitsämter und Sektenbeauftragte der Kirchen hingewiesen.

Daß in der Sektenbeaufragten-sehr-nahen Elterninitiative "Elternintiative gegen Abhängigkeit und Etremismus" mit Gründungsmitgliedern ev.-luth. Sektenbeauftragter Pfarrer Haak, r.-kath. Sektenbeauftragter Dr. Hans Löffelmann, Dr. Alfred Sauter - Mitglied des Bayerischen Landtags, usw - (Schuster, Udo: "Gemeinsam gegen Abhängigkeit und Etremismus"40 Jahre Elterninitiative", Seite 5, ISBN 978-3-941421-47-9) man viel gegen "Deprogramming" geredt und auch gechrieben hat, ist sachlich richtig. Daß aber bei den Elterntreffen ein Dr. med. (lt. Hans Löffelmann zu mir mal, als ich damit konfrontierte) solange sich für Deprogramming stark gemacht hatte, bis es zu Fällen von Deprogramming kam, ist leider Tatsache. Daß sich die Elterninitiative um die Opfer dann nicht kümmerte (außer Versuch sie in die Pschyiatrie abzudrängen, weil sie jetzt doch offenbar endlich krank genug sein müßten/sollten ) ist leider auch wahr. Daß der damalige Bischof (oder auch Kardinal schon gewesen?) von München und Freising "seinen" "ererbt gehabt habenden" Sektenbeauftragten hinauzukündigten sich gezwungen sah, ist nunmal auch Tatsache.

Aber auch dazu kann man Näheres in "Schulerlebnis--91-19i.bayern" finden, wohingehen man in der Psychiatriescene, Sektenbeauftragtenscene für solche Fälle teils Verständnis fand und enige hilfreichen Informationen bekam, aber ansonsten sich selbst überlassen blieb.

Daß "Meditation" seit Jahrtausenden auch eine "Philosophische Angelegenheit" war und ist, wird einfach verschwiegen.

Daß etwa  Frau Caberta auf unterschiedliche Gruppierungen eingeht, die ich größtenteils nicht kenne und die mich ebensowenig interessieren und interessierten wie die TM-Scene, bevor ein staatlicher Gymnasialpofssor mich zwang betreffs  "TM-Kurs-Teilnahme" im TM-Center wenigstens mal nachzufragen, um  der Schulklasse sagen zu können wie man "TM" ausübe, ist Tatsache. (Siehe dazu aber: www.schulerlebnis--91-19i.bayern).

 

 

 

Nun also erst noch etwas ausführlicher zu Mr. Mahesh:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ausführlichere und abstraktere Darstellung.

 

Mr. Mahesh Prasad Varma wurde von Anhängern (egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos) als Maharishi Mahesh Yogi bezeichnet wurde.


Diese Seite  war seit 19.5.2020 soweit fertig und wird im Oktober 2022 nochmals überarbeitet.

Am 16.7.2020 wurde noch ein Zitat aus der Skanda-Purana und eine Anmerkung zum Thema "8 Glieder des Yoga" eingefügt.

Am 5.10.2020 kamen noch Überlegungen - anhand von Frau Judith Bourque's Buch "Robes of Silk, Feet of Clay" - zum Einfluß von KGB usw auf Mr. Mahesh und die TM-Organisationen hinzu.

 

 


Bei https://www.biography.com/people/maharishi-mahesh-yogi (Link vom 4.9.2018) heißt es ua, er sei zwischen 1911 und 1918 in einem kleinen Dorf unweit Jabalpur in Zentralindien geboren worden; allerdings nennen viele andere Quellen den 12. Januar 1917 als sein Geburtsdatum. In der Jugendzeit habe er möglicherweise in Fabriken gearbeitet und körperliche Arbeiten verrichtet, schreibt Paul Mason.


Bevor Er zu Swami Brahmanda Saraswati als "Brahmachary" kam, beendete er ein Physik-Studium in Indien; im Internet gehen die Darstellungen bezüglich seines Abschlusses - ob Er mit B.A. oder auch M.A. oder sonst was abschloß - auseinander. Bei https://www.biography.com/people/maharishi-mahesh-yogi (Link vom 4.9.2018) heißt, daß er  von der Universität in Allahabad 1942 einen M.A. in Physik erhalten habe.

Im Buch "Robes of Silk, Feet of Clay" (ISBN 978-1-947637-80-1) schreibt Judith Bourque (,welche die mehrjährige Geliebte des Mr. Mahesh - gemäß Ihres Buches; ich war nunmal nicht dabei und finde ihr Buch allerdings sehr überzeugend, zumal sie etliche Zeugen, u.a. Hans Bruncken benennen kann - war,) auf Seite 196 daß Mr. Mahesh einen "College-Abschluß in Physik gehabt habe" (Seite 196, Bourques, Judith: "Robes of Silk and Feet of Clay", 2018, Waterside Press; ISBN-13: 978-1-947637-80-1; gibt es auch als e-book.)


Bei Bernhard Müller-Elmau findet man in jenem "Econ-Ratgeber", 2. Auflage 1985, ISBN 3-612-20021-6 dazu auf Seite 123 in den Zeilen 4 und 5 - vorsichtig formuliert - , daß er erst ein naturwissenschaftliches Studium abzuschließen gehabt habe, bevor Er Schüler von Swami Brahmanda Saraswati hatte werden dürfen, desweiteren ist da zu lesen, daß er sein Studium 1941 abgeschlossen gehabt habe. (Seite 123, Zeilen 4 und 5)

(In dem in obigem Econ-Ratgeber folgenden Zitat ist mit "diesem Großen" Swami Brahmananda Saraswati, der Shankaracharya von Jothirmath von 1940 bis 1953, gemeint.)


Etwas weitere Ausführungen dazu und wie es dazu kam, daß Mr. Mahesh den Swami Brahmanda Saraswati erstmals traf und diese Absage erhielt sowie einiges betreffs den Swam Brahmananda Saraswati findet man auf Seite 122.

Die Geschichte, welche Bernhard Müller-Elmau auf Seite 122/123 auch berichtet, wonach Mr. Mahesh dann im Scheinwerferlicht eines weit entfernten Autos den Swami Brahmanda Saraswati, der im Dunklen gesessen hatte/habe, erstmals zu Gesicht bekommen habe, hört ich auf einem der Audio-+/Videobänder mit Erklärungen, Reden oder auch Vorträgen des Mr. Mahesh auch so.

Allerdings erzählt Mr. Mahesh betreffs seiner ersten Begegnung mit Swami Brahmananda Saraswati in seinen Anmerkungen zu einem YouTube-Video, das am 2.10.2022 unter https://www.youtube.com/watch?v=_YsTtNGU0co  zu finden war, um Minute 3.55 herum etwas anderes.

Unter https://www.youtube.com/watch?v=u16wjc01ys0 findet man diese Stelle bei
PremanandPaul bei ca Minute 2:55 bis 3.10.

Nun das duchaus sehr bedeutsam:

Wäre Swami Brahmananda Saraswati damals noch nicht Shankaracharya gewesen, als er Mr. Mahesh akzeptiert, sofbald er sein Ausbildung abgeschlossen habe, ihm das insofern fest zugesagt gehabt hatte und damit als Schüler abgenommen gehabt hatte, sow wär Mr. Mahesh - im Gegensatz zur Aussage von (Shankaracharya) Swami Swaroopananda Saraswati im Interview im Film von David Sievekind "David wants to fly", durchaus ein Schüler von Swami Brahmanda Saraswati gewesen. (Siehe dazu Dr. Deusen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, "Chândogya-Upanishade  4.4" auf Seite 121.) In der Chândogya-Upanishade  4.4 wird Satyakâma Jâbâla von einem Gautamer namens Hâridrumatea aufgrund seiner Ehrlichkeit betreffs seiner Nicht-Abstammung aus einer sozial höheren Kaste dennoch als Schüler angenommen indem er sagt

>>

...

5. Er sprach zu ihm:

"Nur ein Brahmane kann so ehrlich sprechen; hole das Brennholz herbei, mein Lieber [das zur Zermenonie erforderlich ist], ich werde dich aufnehmen (Seite 122), weil du nicht von der Wahrheit abgegangen bist."

...

<<

Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad des Veda", 2. Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 122

Swami Swaroopananda hätte dann eben keinerlei Rechtfertigung für seine Aussage, daß Mr. Mahesh niemals der Schüler des Swami Brahmananda Saraswati gewesen sei, nicht gehabt.

Aber was dem Upanishad-Meister Hâridrumatea recht gewesen war, dürfte Swami Brahmananda Saraswati wohl auch als Shankaracharya so gehandhabt haben dürfen.

 

Sehr ähnlich wie von Bernhard Müller-Elmau wird es von Dr. Hans Vater in seinem Buch  "zu Füßen Maharishis - Meine Zeit mit dem Meister" auf Seite 13  nacherzählt. Hans Vater erwähnt aber noch, daß Mr. Mahesh auch mal eine etwas andere Darstellung gegeben habe, nämlich, daß es dort damals weit und breit gar kein Straßen gegeben habe, was eine dritte Darstellung wäre.

Allgemein verfügbar ist nunmal jene Darstellung mit Orginal-Rede des Mr. Mahesh im obig erwähnten YouTube-Video.

 

In Paul Mason's Biografie "Maharishi Mahesh Yogi - Die Biographie" aus dem Aquamarin-Verlag in deutscher Übersetzung von Dr. Edith Zorn, 1.Auflage, 1995, ISBN-3-89427-071-3, Seiten 22,23,24, findet man die erste Begegnung ebenfalls etwas vorsichtiger dargestellt. Zwar wird auch erwähnt, daß ein einziger Blick auf jenen Swami Brahmanda Saraswati genügt habe, um überzeugt zu sein, daß das der richtige "Guru" für ihn sei; allerdings tauchte - anscheinend später obig erwähntes Video mit jenem Shankaracharya Swami Bramananda Saraswati auf und in den Erläuterungen dazu sagte Mr. Mahesh nunmal plötzlich etwas Anderes als jene Story mit dem "Scheinwerferlicht eines Autos"; da habe er nämlich Swami Brahmananda Saraswati erstmals bei einer Art Prozession getroffen, kurz nachdem Swami Bramananda Saraswati zum Shanakracharya ernannt worden sei. Da habe er zu sich dann gesagt: "Yes, this is it."... (Unter https://www.youtube.com/watch?v=u16wjc01ys0 findet man diese Stelle bei
PremanandPaul bei ca Minute 2:55 bis 3.10.)

Paul Mason geht auf diese Prozession ein und versucht es auf einen Nenner zu bringen.

Aber auch Paul Mason erwähnt (Seite 24 unten) , daß Swami Brahmanda Saraswati darauf bestanden habe, daß er erst sein Studium beende. Allerdings erwähnt Paul Mason darüberhinaus, daß Mr. Mahesh das elterliche Einverständnis für diesen anderen Lebensweg vorher erhalte.

Insofern hielt sich, wie bereits erwähnt, Swami Brahmananda Saraswati an eine alte Gesetzesvorstellung, wobei noch anzumerken  ist daß das "Yâjanvalkyam" auch (siehe zB Professor Deussen's "Sechzig Upanishad's des Veda) als eine Schrift des "Yoga", neben "Patañjali's Yogasutren" gilt und es insofern um ein "Gesetz" des Yoga darin gehen könnte, so wie es bei Patañjali nunmal auch um jene 8 Aspekte des Yoga geht und um "Brahmcharya", "Ahimsa" (Gewaltlosigkeit), usw (Aber dazu an anderer Stelle später in diesem Text.):

>>

34. Der ist sein Guru ¹), welcher die heiligen handlungen verrichtet hat und ihm den veda übergiebt. Wer ihn bloss mit der schnur umgürtet hat und ihm den Veda giebt, wird lehrer ²) genannt.

35. Wer ihm einen theil des veda giebt, heisst Upâdhyâya; Ritvij heisst, wer die opfer verrichtet.

Diese sind der reihe nach zu ehren, die mutter aber ist ehrwürdiger als sie ³).

<<

Stenzler, Dr. Adolf Friedrich: "Yâjanvalkya‘s Gesetzbuch. Sanskrit und Deutsch", Berlinm Ferd. Dümmler’s Buchhandlung, LONDON, WILLIAMS & NORGATE, 14 Henrietta Steet Covent Garden, 1849

 

In meinem Fall, hielt sich bei der Initation der betreffende TM-Lehrer nicht an das Prinzip elterlicher Einverständniserklärung und nochdazu war ich damals noch minderjährig. Wie schon erwähnt hielt sich Mr. Mahesh selbst auch nicht - zumindest nicht systematisch - an das Prinzip "vorher Schule/Studium beenden" (ich war noch Schüler gewesen als man mich initiierte und wurde auch zum Kurs mit Mr. Mahesh in Kössen, Herbst 1971 zugelassen, obwohl ich gerade zwischen Abitur und Studiumbeginn erst stand.). Bei geschätzt 20 anwesenden Minderjährigen, die überschaubarerweise in der ersten Reihe hatte sitzen dürfen und der erfolgten schriftlicher Anmeldung zuvor, hätte Mr. Mahesh ja schon mal nachfragen können, ob schriftliches Ok vonseiten der Erziehungsberechtigten zum Zeitpunkt der Initiation überhaupt vorgelegen gehabt hatte. Außerdem stellt sich die Frage, ob nicht etwa für die Anmeldung zu jenem Kurs mit Mr. Mahesh ( Mr. Mahesh betrachtete diesen Kurs, wie ich später erst erfuhr, als Teil des "TM-Ausbilungskurses für TM-LehrerInnen - egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos -.) eine schriftliche Einvertändniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich gewesen wäre.

Daß Mr. Mahesh's "Fragen&Antworten"- Veranstaltung in jenem Kurs (Microphon stand in der Mitte des Raums, jeder konnte dort hingehen und eine Frage an Mr. Mahesh richten, der dann darauf antwortete oder auch verbal reagierte.) nicht mehr grundsätzlich geeignet war für Minderjährige und per solcher Frage-Stellen-Möglichkeit ohne Vorkontrolle des Inhalts, der Jugendschutz nicht mehr gewährleistet war, war zweifelsohne der Fall.

Das gilt auch für die TM-LehrerInnenausbildungskurses, an welchen prinzipiell auch Minderjährige hatten teilnehmen dürfen, die dann zu "TM-LehrerInnen" werden konnte, die aber nur Minderjährige initiieren konnten. Mit Erreichen der Volljährigkeit waren sie eingeladen, dann ohne weiteren Aufwand, ohne weitere Kursteilnahme-Erfordernisse zu Mr. Mahesh zu reisen (er war damals nahezu immer in der Schweiz) und dort dann die Voll-Initiation zum/zur/... TM-LehrerIn zu erhalten.

(Aber dazu siehe ausführlich in www.schulerlebnis--91-19i.bayern)

 

Mahesh hielt sich im Rahmen seiner Lehrtätigkeit später bekanntlich nicht an diese Vorgabe (...erst Studium beenden...) von Swami Brahmananda Saraswati, indem er eine Student's International Meditation Society"/SIMS e.V.  auch in Deutschland - in den USA war der verheiratete Hr. Jerry Jarvis/USA (zu dem auch Judith Bourques in "Robes of Silk, Feet of Clay" Etliches schreibt und dessen Privatsekretärin dann später auch mal gewesen) war an der Spitze dieser Organistion - gründete  sowie - noch schlimmer - eine World Youth Medittaion Society (WYMS e.V - nur in Deutschland) von seinem speziellen Beauftragten für die Beziehungen zum kommunistischen Machtbereich insbesondere der UDSSR, nämlich einem Herrn Peter Hübner/Deutschand 1972  gegründet und geduldet wurde (siehe die Broschüre "Ideale Gesellschaft" zur Geschichte der TM-Scene in Deutschland).

Also von wegen "erstmal Schule/Studium beenden und dann kannst du kommen" gechweige denn "beenden im Sinne der Leistungen, die du bislang zu erbringen gepflegt hast".

Nunja, man könnte sagen, daß Mr. Mahesh ja "nur" Meditation lehrte und es nicht darum ging, daß jemand die Schule, eine Ausbildung oder auch sein  Studium abbräche, um in einem Ashram des Mr. Mahesh zu leben.

Allerdings bot Mr. Mahesh solches Ashram-Leben, gemäß des Buches von Dr. Hans Vater "Zu Füßen Maharishis - Meine Zeit mit dem Meister" bzw gemäß Judith Bourques' Buch "Robes of Silk, Feet of Clay" sehr wohl an und zwar bereits in den 70-er Jahren.

 

Daß er nach außen hin durchaus sagte "Erst Schule fertig machen", als zB ein junges minderjähriges Mädchen im Herbst 1971 in Kössen/Tirol in Tränen ausbrach, weil sie nun wieder in die Schule müsse/mußte, ist Tatsache und daß er es wohl auch so meinte bzw meinen und das so durchhalten wollte, scheint die Wahrheit zu sein. Wieso sonst wäre es zB im Rahmen des TM-Lehrer-Ausbilungskurses in Palya La Antilla (März 1973 bis Ánfang Mai 1973) jenen ca 1000 neuen TM-LehrerInne gesagt worden, daß Minderjährige nur mit schriftlichem ok der Erziehungsberechtgten initiiert werden dürfen.

Daß das seine Tücken haben kann, ist mir aus einer DAV-Kletteranlage bekannt, wo man eine ähnliche Vorgabe hatte. Allerdings hatte eine Sport-GmbH mit einem Diplom-Sportökonom, einem Diplomsportlehrer und einem Verwaltungsfachwirt das professionell dann durchaus unvergleichlich besser hinbekommen, als wie in der TM-Scene, wo man einfach davon ausging, daß sich die TM-LehrerInnen schon daran halten werden und ansonsten waren einem die "Minderjährigen" egal bzw man überließ sie ihrem Schicksal.

Daß  auf ATR-Kursen (TM-Lehrer-Fortbildungskurse) für "Associate 108" warb und Anmeldeformulare für dieses "Programm" am Ende solcher Kurse austeilen ließ und zwar sehr wohl auch an StudentInnen ist  Tatsache, weil ich das so erlebte. Allerdings bewarb ich mich nicht und kam auch dem, eingeräumtermaßen, wenigen Drängen & Werben, welche eher nur ein Daraufhinweisen waren, daß ..., für Solchiges nicht nach.

 

1973 hatte ich mich für 14 Tage in einem örtlichen Hotel in Weggis/Schweiz einquartiert, wo Mr. Mahesh damals weilte und seinen Tätigkeiten nachging. Mr. Mahehsh und seine Leute trafen sich tagautagein in einer - frei zugänglich gewesenen - Hotelhalle eines Hotels, das sehr schön und erholsam, direkt am Ufer des Vierwaldstätter Sees gelegen hatte.

Daß mich Mr. Mahesh damals mal persönlich zu ermuntern versuchte, doch für ihn was zu arbeiten, als ich mir mal das Tun&Treiben rund um Mr. Mahesh einfach - mich nicht daran beteiligend - näher ca 10 Tage lang ansah, war nunmal so; daß ich dem nicht nachkam, sondern - nun genug mitbekommen gehabt habend -   abreiste, ist Tatsache. Daß man nicht nachhakte und Mr. Mahesh insofern bei einer Art einmaligen spontanen Art Meinungsäußerung blieb, ist allerdings ebenfalls Tatsache.

Mr. Mahesh hielt sich - in diesem Aspekt - defacto nicht imemr so ganz an sein angebliches Vorbild, dh jenen Shankaracharya Swami Brahmanda Saraswati.

Und die miserable Überwachung der Einhaltung des Nicht-Initiiernes Minderjähriger Personen, die kein Ok der Erziehungsgberechtigte vorlegen konnten, ist geradezu beschämend für die damalige gesamte TM-Scene. Ein Rückruf bei den Erziehungsberechtigten würde wohl nicht zu teuer, zeitaufwendig und schwierig gewesen sein. Ein anonymisiertes Schreiben an die Eltern, für den Fall vorgelegter Fälschungen so eines Ok's mit Bitte um Rückmeldung, wäre evtl ja auch juristisch denkbar gewesen. Es gab nunmal durchaus TM-Lehrer, die auch JuristInnen waren.

 

Wie schon erwähnt, wurde mir nicht "TM-Ausübung" zum Verhängnis sondern die TM-Scene und insbesondere die, von den TM-Vereinen verursachte Wißbarkeit, daß man mich dort in TM initiiert gehabt hatte. Ständig hackte der deutsche Staat und die vom Staat herbeigerufenen PsychiaterInnen & co auf meiner "TM-Vergangenheit" herum. Wenn man mich fragte, wie im Auftrag des Gesundheitsamtes München 1976 mal nach Vorladung geschehen, kam man zum Ergebnis, daß ich soweit unbeschadet aus der Scene entkommen gewesen war. (fachärztliches Gutachten). Aber andere machten es eben so: "Der war doch in der TM-Scene, in jener Scene geht  es ist doc, so sagt man doch, so und so zu und also ist der doch auch....". Es ist nunmal so, daß nicht alle Menschen, auch nicht alle ÄrztInnen korrekt vorgehen, sondern da gibt es eben welche die ihre Nase in allerlei Dinge stecken müssen, von denen sie a) keine Ahnung haben und deren b) Engagement nur dummblöder Neugierde, Trascht,, Hörensagen usw entspringt/entsprang. Das ist/war nunmal so. Wenn dann solche "Trasch-AnhängerInnen" auch noch lauter Fakten frei erfanden, deren Falschheit kriminalistisch problemlos und unaufwendig nachweisbar gewesen wäre, aber das nicht eingeleitet werden konnte, weil ein Oberarzt auf ein, vor falschen Tatsachenbehauptungen nur so strotzendes "Gutachten", das einem Gericht anscheinend zur nachträglichen Einreichung versprochen gewesen war, den roten Stempel "Keine Weitergabe an nichtärztliche Stellen" d'rauf haute, weil er es offenbar für unbrauchbar hielt und einfach darauf vertraute, daß das Gericht dann schon nichts unternehmen werde, die Richter dann aber ganz vergaßen, daß sie noch gar kein Gutachten erhalten gehabt hatten, aber längst - vorauseilend - zum Gehorsam einem nicht-fachärztlichen Versprechens gegenüber geeilt gewesen waren, dann Mauern und Vertuschen, boshafterweise Hinundherschicken von einem zum Anderen und am Ende landete man bei dem, bei dem selber schon anfänglich gewesen war, praktizierten um sich über "Verjährungsfristen" zu retten, dann versteht man das Folgende um so besser und es versteht sich von selber, wieso man Minderjährige ohne Ok der Erziehungsberechtigten nicht einfach initiieren und so eine Scene-Zugehörigkeit  der Öffentlichkeit und den Behörden vorgaukeln darf.

Es zeigt auch das Beispiel von Walter Ruben deutlich, daß es für sinnvoll gehalten werden kann, mit einer "Anhängerschaft", einer Mitgliedschaft bei einer Gruppierung hinter dem Berg zu halten, so lange man seine Ausbildung noch nicht abgeschlossen hat:

In seiner Veröffentlichung (in deutsche Morgenländische Gesellschaft; genaueres siehe zB.: Nyâya) seiner Übersetzung von Nyâya schreibt er, daß er auf eine moderne, polemische Betrachtungsweise verzichte.

1927 habe er sich habilitiert und im selben Jahr den "roten Studenten" angeschlossen, heißt es dazu in Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Ruben; Link vom 26.12.2020). Walter Ruben schloß demzufolge erst mal sein Studium bis zum "Dr. habil." ab und trat erst dann  - staatlich dann wißbar - jener politischen Gruppierung bei.

In meinem Fall wurde ich - defacto ausschließlich - wegen eines staatliche Gymnasialprofessors in den TM-Scene "zwangs-eingegliedert". Mit Erlernen der TM war automatisch eine Mitgliedschaft in einem TM-Verein verbunden gewesen.

Wieso durften Schüler, In-Ausbildungstehende und Studenten (jeweils egal welchen Geschlechts oder auch geschechtslos) überhaupt zur Mitarbeit und dem Aufenthalt in den TM-Centern eingeladen oder auch aufgefordert und bisweilen gedrängt/genötigt werden?

Leider erlebte ich jenbezüglich Folgendes:

Ich hatte das Diplom in Mathematik (Nebenfach Physik) bereits soweit erfolgreich erlangt. Als Zweitstudium bemühte ich mich dann in den 80er Jahren "Soziologie" zu studieren. An einer Übung/einem Seminar mußte ich schließlich teilnehmen.

Es ging um "Handlungs-Modelle". Nachdem eine Studentin  ein Handlungsmodell vorgestellt hatte und man eingeladen war, Fragen zu stellen, fragte ich - auf der Basis meiner Physikkenntnisse aus meinem abgeschlossenen Erst-Studium -, ob solche Handlungsmodelle eigentlich grundsätzlich immer nach "Entweder Ja-oder-nein"-Logik aufgebaut seien oder bisweilen auch nach sog. "mehrwertige Logiken", wie jener "Quantenlogik", welche der sog. Quantenmechanik nunmal zugrundliegt und die defacto 3-wertig ist (s. Gutachten für die Bay. Akademie der Wissenschaften, Prof. Mittelstaedt).

Der Veranstaltungsleiter jener Veranstaltung im Fachbereich Soziologie verkündete daraufhin:

"Wir machen hier erst mal eine Pause!"

Nach ca 15 Minuten kam er zurück und fragte mich "aus heiterem Himmel":

"Herr Rickinger, was halten Sie eigentlich vom yogischen Fliegen?".

Nun die Anspielung auf die TM-Scene war unüberhörbar und eindeutig. Defacto habe ich an so einem "TM-Siddhi-Kurs" niemals (auch bis heute, 30.9.2022, noch nicht!) teilgenommen und ich habe auch nicht die Absicht es jemals zu tun.

Nunja, ich brach jenes Zweitsudium ab, da es in so einem wissenschaftsfeindlichen Umfeld sinnlos ist ein Studium zu machen.

Aber man sieht ganz klar:

Blick in einen Computer oä; dann "der war doch in der TM-Scene, der ist doch auch ein yogischer Flieger, den mache ich jetzt mal lächerlich, der will anscheinend meine Veranstaltung umfunktionieren für so eine absurd-blöde 'TM-Logik'".

Sorry, der Mr. Soziologe und Assistent eines ("ordentlichen"?) Universitäts-Professors hätte eigentlich schon gewußt haben müssen, wie man seriös-wissenchaftlich arbeitet.

Der Physik der Kernreaktoren, der Atombomben und der beabsichtigen Quanetncomputer" & co liegt eine 3-wertige Logik zu Grunde. Der Satz vom ausgeschlossenen Dritten gilt für jene "Quantenmechanik" defacto nicht. (Erstmals und schon recht früh hatte anscheinend John von Neumann darauf hingewiesen).

Ich denke, daß es die Soziologie etwas angeht, wenn da Physiker mit einem 3-wertigen Modell", das letztlich auch ein  "Handlungsmodell" war und ist opererien und man so an der normalen Vernunft der Gerichte und übrigen Gesellschaft vorbei Atomreaktoren, Atombomben & co baute und das auch verwaltet.

Gemäß der universitäeren Selbstverwaltung stellt sich da durchaus auch die Frage inwieweit sich der "Fachbereich Physik" nach einem normal 2-wertig logisch aufgebautem Handlungsmodell verwaltet oder aber nach einem quantenlogischen oder etwa gar, weil's mal praktischer scheint, 37-wertig-logischem Handlungsmodell.

 

Hieran sieht man, es insgesamt betrachtend, leider unübersehbarerweise, daß es nicht klug ist, vor einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung sich in der "TM-Scene" in Erscheinung zu treten und das jedenfalls im Sinne von aktiver Mitarbeit bzw - im noch ungünstigeren Falle - unfreiwilliger Weise, weil ein staatlicher Gymnasialprofessor mal anscheinend irgendeine frei erfundene Pädagogik der Marke "Eigenbau&Fehlkonstruktion" hatte ausprobieren wollen, dort sichtbar antreffbar zu sein bzw gewesen zu sein.

Dies zeigt, daß Swami Brahmanda Saraswati da einfach vorsichtiger und schlichtweg menschlich-einfühlsam bzw verständig war; Mr. Mahesh und seine "Clique" hingegen war das nicht in jenem Maße, das für mich und -  es mal einfach nur normal staatsbürgerlich betrachtend - Verträglichkeit mit "Gemeinnützigkeit" not-wendig gewesen sein würde.

 

Es ist abschließend zu diesen Überlegungen udn Sachverhalten leider festzustellen, daß die TM-Scene im Umgang mit Minderjährigen ein nicht vernachlässigbar kleines, sondern eher erhebliches Problem hatte.


Er war - wie auch Shankaracharya Swaroopananda im Interview im Rahmen des Films "David wants to fly" bestätigt/einräumt - bis zu dessen unerwarteten Tod im Jahr 1953 der Privat-Sekretär von Shankaracharya Swami Brahmanda Saraswati, sodaß er ca 10 bis 11 Jahre bei seinem - frei gewählten Guru - verbracht hat.


 

Bei Bernhard Müller-Elmau findet man in seinem "Econ-Ratgeber", 2. Auflage 1985, ISBN 3-612-20021-6 dazu Folgendes:

Nach dem Tod von Swami Brahmanda Saraswati, habe er sich nach Uttar Kashi im Gangestal begeben und nach den Gepflogenheiten der Sadhus dort gelebt. Bei einem älteren Sadhu, mit dem er desöfteren zusammen gesessen und meditiert habe, habe er sich wohl gefühlt, er habe ein gutes Gefühl in Bezug auf ihn gehabt.

Uttar Kashi ist dabei schlichtweg eine Kleinstadt im Gangestal oder auch einem Nebental, wie man in mehreren Reiseführern, aber zB auch bei Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/Uttarkashi).

Bei https://uttarkashi.nic.in/ findet man eine kleine "Photogallery". 

Zu einer Schule in Uttar Kashi, welche auf Mr. Mahesh's Aktivitäten zurückgeht, gehört folgender Link: https://mvmuttarkashi.org/index.mvm.

Aktuelle Neugkeiten in englischer Sprache betreffs Uttar Kashi findet man bei: https://www.ndtv.com/topic/uttarkashi

Wieso es Mr. Mahesh dort nicht aushielt, ist nunmal durchaus etwas rätselhaft.


 Bei Bernhard Müller-Elmau findet man in seinem "Econ-Ratgeber", 2. Auflage 1985, ISBN 3-612-20021-6 dazu und das weitere auf Seite 123 Informatives.

 

Ca 1955 hatte Er sich auf eine Pilgerreise nach Südindien zu einem brühmten Shiva-Tempel  "Rameshvaram", nach Rücksprache mit jenem erfahrenen, älteren Sadhu begeben.

Betreffs dieses Tempels findet man einige Informationen in deutscher Sprache zumindest seit 1929 im Buch "Tempel, Paläste  und Dschungel - Indische Reise" vom Jesuitenpater Alphons Nobel, erschienen in der Buchgemeinde Bonn, Jahresreihe 1929, 1. Band, Seite 23 bis 26.

Zu diesem Kapitel bringt Alphons Nobel eingangs ein Zitat von Goethe, das ohne genaue Quellenangabe erscheint und das, im Vergleich, mit anderen Quellen einen eingeschobenen Nebensatz nach "ihre vielen tausend Götter", nicht enthält (Ich ging darauf ja bereits im Abschnitt Vorbemerkung 7, Teil 0 - sehr ausführlich und umfänglich zitierend -  ein):

>>

"Die indische Lehre taugte von Hause aus nichts,

so wie denn gegenwärtig ihre vielen tausend

Götter die Zufälligkeiten des Lebens nur noch

mehr verwirren, den Unsinn jeder Leidenschaft

fördern und die Verrücktheit des Lasters als die

höchste Stufe der Heiligkeit und Seligkeit begünstigen."

<<

War zu finden in Goethe, Johann Wolfang, Gedichte, West-östlicher Divan, Noten und Abhandlungen, Mahmu von Gasna; siehe zB.: http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Gedichte/West-%C3%B6stlicher+Divan/Noten+und+Abhandlungen+.../Mahmud+von+Gasna

siehe auch:

Goethe, Johann Wolfgang von, „West-östlicher Dvan - mit allen Noten und Abhandlungen, Hofenberg Sonderausgabe, Entstanden 1814-1819, Erstdruck 1819, ISBN 978-3-8430-1674-2, Seite 154, 155

 

Das folgende Zitat, erwähnte ich bereits in der Vorbemerkung 7, Teil 0:

>>

...

Ferner kostet's dem orientalischen Dichter nichts, uns von der Erde in den Himmel zu erheben und von da wieder herunterzustürzen oder umgekehrt. Dem Aas eines faulenden Hundes versteht Nisami eine sittliche Betrachtung abzulocken, die uns in Erstaunen setzt und erbaut.

 

Herr Jesus, der die Welt durchwandert',
Ging einst an einem Markt vorbei;

Ein toter Hund lag auf dem Wege,
Geschleppet vor des Hauses Tor,
Ein Haufe stand ums Aas umher,
Wie Geier sich um Äser sammeln.

Der eine sprach: »Mir wird das Hirn
Von dem Gestank ganz ausgelöscht.«

Der andre sprach: »Was braucht es viel,
Der Gräber Auswurf bringt nur Unglück.«

So sang ein jeder seine Weise,
Des toten Hundes Leib zu schmähen.

Als nun an Jesus kam die Reih,
Sprach, ohne Schmähn, er guten Sinns,
Er sprach aus gütiger Natur:

»Die Zähne sind wie Perlen weiß.«

Dies Wort macht' den Umstehenden,
Durchglühten Muscheln ähnlich, heiß.

 

Jedermann fühlt sich betroffen, wenn der so liebevolle als geistreiche Prophet nach seiner eigensten Weise Schonung und Nachsicht fordert. Wie kräftig weiß er die unruhige Menge auf sich selbst zurückzuführen, sich des Verwerfens, des Verwünschens zu schämen, unbeachteten Vorzug mit Anerkennung, ja vielleicht mit Neid zu betrachten! Jeder Umstehende denkt nun an sein eigen Gebiß. Schöne Zähne sind überall, besonders auch im Morgenland, als eine Gabe Gottes hoch angenehm. Ein faulendes Geschöpf wird durch das Vollkommene, was von ihm übrigbleibt, ein Gegenstand der Bewunderung und des frömmsten Nachdenkens.

Nicht ebenso klar und eindringlich wird uns das vortreffliche Gleichnis, womit die Parabel schließt; wir tragen daher Sorge, dasselbe anschaulich zu machen.

 

169

 

...

<<

 

Es ist eben diese Geschichte

>>

...

Herr Jesus, der die Welt durchwandert',
Ging einst an einem Markt vorbei;

Ein toter Hund lag auf dem Wege,
Geschleppet vor des Hauses Tor,
Ein Haufe stand ums Aas umher,
Wie Geier sich um Äser sammeln.

Der eine sprach: »Mir wird das Hirn
Von dem Gestank ganz ausgelöscht.«

Der andre sprach: »Was braucht es viel,
Der Gräber Auswurf bringt nur Unglück.«

So sang ein jeder seine Weise,
Des toten Hundes Leib zu schmähen.

Als nun an Jesus kam die Reih,
Sprach, ohne Schmähn, er guten Sinns,
Er sprach aus gütiger Natur:

»Die Zähne sind wie Perlen weiß.«

Dies Wort macht' den Umstehenden,
Durchglühten Muscheln ähnlich, heiß.

...

<<

, welche Mr. Mahesh sehr ähnlich - nur daß er von "Weisen" (weisen Leuten oder auch einem Weisen) sprach und nicht von Jesus -oftmals erzählte und als Symbol für die Kunst des Handelns, Betragens, Redens bzw "Recht und Unecht" darzustellen pflegte.

Daß Goethe und Mr. Mahesh  eine hohe Wertschätzung für diese Geschichte verbindet, erwähnte ich ebenfalls in der betreffenden Vorbemerkung 7, Teil 0 bereits.

Mr. Mahesh's Darstellung der Geschichte findet man in der deutschen Ausgabe seines Buches "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" auf Seite 253. (Maharishi Mahesh Yogi, „Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens“, deutsche Übersetzung der neuen und evidierten Auflage von 1966,1969, autorisierte deutsche Übersetzung 1967 von Nikolaus Graf Blücher, - erste indische Ausgabe 1963 -, international SRM Publications); in der neueren Ausgabe der "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens", erschienenen im Verlag Kamphausen Media GmbH, 1. Auflage (nun mit ISBN-Nummer immerhin bereits), ISBN: 978-3-933496-40-9,  findet man diese Geschichte auf den Seiten 275 unten/276 oben. Mr. Mahesh weist in der Auflage von 1966/1969 auf Seite 24 darauf hin, daß es sich um die Niederschrift von Tonbändern handelt und das Buch insofern die Qualität des gesprochenen Wortes habe/haben könne.

Diese Geschichte, könnte aus der Zeit stammen, als Perser und Inder noch als das "Zendvolk" ein gemeinsames Volk waren. So würde sich evtl. auch erklären, wieso man es in beiden kulturellen Überlieferungen ganz natürlicherweise findet.

 

 

Trotz seiner Befürchtung, es könnte sich um Götzen handeln schreibt Pater Nobel unparteilicherweise, daß im Tempel von Rahmeshwaram - der nicht der größte Tempel ist -, daß die Peterskirche vom Vatikan, im Vergleich dazu, klein  sei, der Tempel breiter als die Peterskirche lang und daß er eine damalige Ausgabe des "Baedeker"-Reiseführers beim durchschlendern des Tempels zu Rate zog.

Dieser Pater Nobel erwähnt auf Seite 25, daß angeblich Rama diesen Tempel erbaut habe. Dann schreibt er auch, daß er überwältigt gewesen sei, was er teils auch auf die Hitze zurückführte. Allerdings bemüht er sich sofort wieder die ablehnende Haltung für das was er für einen Götzentempel hielt in sich aufzubauen und zu stärken  indem er fortfährt, daß ganz wirr geworden sei von all den Säulenhallen und Pfeilern und überhaupts der Tempel im chaotisch vorgekommen sei. Sodann lobt er das Wirken einer barocken Kirche auf ihn über alles.

Das ist der Übergang zur Feststellung, daß es ihm so vorkam, als wollte man in ins Unbekannte, ins Verworrene und evtl sogar Verworfene entführen bzw verführen. Schließlich kommt der Schlußakkord, daß man jde gerade Linie mit "Hass" bekämpfe.

Auf den Seiten 26, 27 und 28 findet man dann ein nette Kurz-Erzählung des Ramayana.

Auch wenn ich Pater Nobel's Unverständnis, Ablehnung und Widerstreben betreffs des sanatana dharma (siehe betreffs sanatana dharma, dh die indische Lehre, Kapuzinerpater Josef Abs's Buch "Halle aller Religionen" aus dem Jahre 1923; Auszüge siehe zB www.klassische-indische-texte-91-19i.de) durchaus etwas sehr einseitig religiös fixiert finde - auch wenn er immer wieder die Frage einschiebt, ob diese "Götterstatuen" nicht vielleicht doch lediglich als "Symbole" gemeint sind -, so sind seine Ausführungen betreffs Rahmeshwaram sehr hilfreich, zumal sie aus dem Jahre 1929 stammen und damit lange genug vor Mr. Mahesh's Reise nach Rhameshwaram". Mr. Mahesh war zu solch sachlichen Ausführungen betreffs jenes Tempels leider entweder nicht bereit oder auch gar nicht fähig dazu.

Nunja, dorthin hatte sich also Mr. Mahesh damals begeben und dann kam die Rückreise mit jenem seltsamen Ergebenis, sodaß man sich verständlicherweise wieder an Pater Nobel's Bemerkung "...daß ganz wirr geworden sei von all den Säulenhallen und Pfeilern und überhaupts der Tempel im chaotisch vorgekommen sei. ..." erinnert.

Nachdem was auf dem TM-Lehrerausbildungskurs in Playa La Antilla von März bis Mai 1973 dazu gesagt wurde, wäre es wie folgt gewesen:

Wie Herr Bernhard Müller-Elmau auch schreibt, wäre da ein gewisser Gedanke ("Rameshwaram") an Südindien immer wieder mal gekommen, obwohl er doch eigentlich dauerhaft im Samadhi-Zustand verweilen wollte und das nunmal für solche Sadhus - wie er sein hatte wollen - normal sein sollte.

Nachdem er da immer wieder mit einem älteren Sadhu (..."in Bezug auf den er sich gut gefühlt habe"...) zusammen bei jenem Tempel in Uttar Kashi gesessen wäre, habe er ihn dann schließlich betreffs jenes, so ab und an wiederkehrenden, Gedankens gefragt.

Jener habe zu erstmal zum Ausdruck gebracht, daß er dann wohl kein wirklich realisierter Yogi sei (...wenn er noch an so weltliche Dinge denke und jenen insofern anhafte...) und zu Ihm anschließend gesagt, daß er nach Rhameshwaram gehen, so den Gedanken los werden und dann zurückkehren solle. Dazu habe er noch angefügt, daß bis Haridwar - wo das Gangestal endet und die Gangesebene beginnt - alles ok sei und dort dann aber die Welt der "Maya" (Täuschung, Illusion) beginne und insofern unmißverständlich zum Ausdruck gebracht, daß er dort aufpassen solle bzw sich in Acht zu nehmen haben würde.

Mr. Mahesh befolgte den ersten Rat jenes Sadhus und ging dorthin.

 

Im Buch von Dr. Hans Vater (Dr. Vater, Hans: "Zu Füßen Maharishis - meine Zeit mit dem Meister", Alfa-Veda Verlag, 3. Auflage Feburar 2020) findet man diese Geschichte auf Seite 17 erzählt bzw nacherzählt.

 

In Paul Mason's schon genau angegebenen Biografie betreffs Mr. Mahesh findet man solchiges auf den Seite 35 bis 37...

 

In einem anderen Buch von Paul Mason, nämlich "Roots of TM" findet sich eine handschriftliche Postkarte (Seite 142, 14. April 1955) geschrieben  und versandt von Mr. Mahesh abgebildet und daraus ist ersichtlich, daß Mr. Mahesh bereits vor April 1955, nämlich Juni/Juli 1954 (siehe Seite 140, "Roots of TM"; kann nur dort nachgelesen werden) lehrend aufgetreten war, dh. daß Mr. Mahesh's Geschichte betreffs Rameshwaram  und seinen "2 Jahren in Uttar Kashi" nicht so ganz zutreffend sein kann und  Er anders lebte, als wie er auf TM-LehrerInnen-Ausbildungskursen per Audio- und Video-Bändern von sich zu geben pflegte.

Also nichts von wegen "dauernd im Samadhi" (wenn er nicht mal gerade was gegessen hatte, zur Toilette mußte udgl.) und "dann wäre ihm überhaupt mal ein Gedanke, nämlich Rameshwaram ein paar mal gekommen" und dann habe er den älteren Sadhu um Rat gefragt, weil er nicht gewußt habe, wie er damit umgehen solle usw.

Nunja, das ist dann noch eine andere Geschichte, auf die ich hier nicht eingehen möchte, da es in Paul Mason's Buch exklusiv behandelt wird.

 

Also wie bitte? Er trat lehrend und Ratschläge erteilend auf und wußte nicht, wie er mit einem Gedanken an Rameshwaram umgehen sollte bzw könnte?

Wieso lehrte Er dann, wenn er doch noch Ratschläge eines älteren Sadhus brauchte?

Wieso merkte Mr. Mahesh nicht, daß er besser keine Ratschläge erteilt, seinen Mund gehalten und sich besser erst mal um sich selber kümmern hätte sollen und müssen.

 

Bei Paul Mason's früheren Internetseiten (Jetzt 139 bs 143 in "Roots of TM", erschienen in Premanand, ISBN 978-0-9562228-8-6, Erste Ausgabe 2015; nachgedruckt 2015,2016,2017,2020) kann man nachlesen, daß Mr. Mahesh, einer wohlhabenden Tante anbot, sie nach Südindien zu Ärzten zu begleiten.

Gemäß der Darstellung von Paul Mason, hätten sich diese beiden Sachverhalte, Verwandte begleiten und Gedanke an Rameshwaram ergänzt und so sei es zu seiner Reise nach Südindien gekommen.

Außerdem habe diese Reise per "Flugzeug" stattgefunden gehabt; also nicht zu Fuß "pilgernd" oä.

Man kann daraus jedoch entnehmen, daß Mr. Mahesh im Rahmen der TM-Lehrerausbildungskurse (egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos) nur die Hälfte erzählte bzw per Audio- bzw Videobänder kommunizierte und so auch ein nicht korrektes Bild von sich selber zeichnete.

Nunja, evtl. hatte er sich entschieden gehabt, dorthin zu gehen und jene hatte ihn zuvor mal gebeten gehabt, sie zu begleiten. So verband er dann halt beides miteinander...

Man kann es unschwer im Buch von Paul Mason nachlesen.

Auf Seite 31, ganz unten erwähnt Paul, Mason dann ein "Gerücht", wonach Mr. Mahesh eine erkrankte Tante zu einem Gesundheitszentrum nach Madanapalle in Südindien begleiteten sollte. Das ist in seinem Buch "Dandi Swami" - erschienen 2014 in englischer Sprache, ISBN 978-0-9562228-4-8 - zu finden.

Gemäß einer handschriftlichen Antwort des Mr. Mahesh aus dem Jahre 1955 mit Ortsangabe "Uttar Kashi" habe er bereits damals "Meditation" gelehrt. Siehe dazu auch in Paul Mason's Buch "Dandi Swami", erscheinen 2014 in englischer Sprache, ISBN 978-0-9562228-4-8, auf Seite 32 oben; aber überhaupt auf den Seiten 32 bis 36.).

Das liest an besser bei Paul Mason im Zusammenhang nach.

Den zweiten Rat jenes - von Ihm für weise und kompetent gehaltenen - älteren Sadhus, die Welt außerhalb des Gangestals sicherheitshalber als "Welt der Maya, Welt der Täuschung, Illusion, Verführbarkeiten, usw" zu betrachten (...und insbesondere also bei "etwaigen komischen Vorkommnissen" von Missverständnissen udgl auszugehen, um sicher zurückzukehren...) missachtete Er (....als ein Buchhändler, entgegen seines konkrekt - wie Mr. Mahesh berichtete - auszudrücken sich befleissigt gehabt habenden Wunsches, daß Er keine Vorträge halten möchte, anscheinend so  einfach-mir-nichts-dir-nichts Vorträge für Ihn  angesetzt hatte...) und so verwickelte Er sich erst in Vorträgehalten und dann in immer umfassendere, allgemeinere Lehrtätigkeiten. (siehe Mr Mahesh & TM auf Deutsch).

Die Geschichte betreffs jenes älteren Sadhus und Mr. Mahesh's Weg nach Südindien wird von Paul Mason im Buch "Maharishi Mahesh Yogi - Die Biografie" auf den Seiten 34,35,36 usw (auf Seite 48 wird dann nochmals darauf Bezug genommen) berichtet.

Einen - nicht unwesentlichen Teil der Geschichte erwähnt Paul Mason durchaus auch auf Seite 36 oben - leider nicht kursiv hervorgehoben - in seinem Buch "Maharishi Mahesh Yogi, Die Biographie" (... im Aquamarin-Verlag unter ISBN 3-89427-071-3 auch in deutscher Sprache erschienen; darauf beziehen sich die Seitenangaben ...), nämlich die Aussage jenes älteren Sadhus: >> Dieses ist heiliger Grund, alles andere ist Schlamm<<, was den Worten des Mr. Mahesh - auf jenem TM-Lehrerausbildungskurs in Playa La Antiklla vom März bis Mai 1973  - entspricht: "außerhalb des Gangestal ist die Welt der Maya". "Maya" wird nunmal oftmals als "Sumpf" übersetzt und so erläuterte es Mr. Mahesh aich in Rahmen jenes Kurses per Audio-/Videoband.

 


Paul Mason's Darstellung entspricht offenbar meinem Verständnis jener Tonband-Aussagen des Mr. Mahesh (...Ich hörte damals alle Vorträge in der "Englischen Sprachgruppe", da ich mich auf die angebotene Übersetzungs ins Deutsche nicht verlassen wollte...) "außerhalb des Gangestal ist die Welt der Maya". "Maya" wird nunmal oftmals als "Sumpf" übersetzt.


Informationen

betreffs des Begriffs

Mâyâ

>>

17. Wie ein Strick, nicht erkannt deutlich

Im Dunkeln, falsch wird vorgestellt

Als Schlange, als ein Strich Wassers,

So wird falsch vorgestellt das Selbst (âtman).

 

18. Wie, wenn der Strick erkannt deutlich,

Und die falsche Vorstellung weicht,

Er nur Strick bleibt unzweiheitlich,

So, wenn deutlich erkannt, das Selbst.

<<

Gaudapada's Mâṇḍûkya-Kârikâ 2,16 in der Übersetzung von Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seiten  585.


Foto: © Franz Rickinger

 

Bei Prof. Paul Deussen findet man in "Sechzig Upanishads des Veda", da im Index mehrere Einträge dazu:

Zur möglichen Übersetzung von mâyâ als "Zauberkunst" heißt es auf Seite 423, in Bṛihadâraṇyaka-Upanishad 2,5,19:

>>

19. "Dieses, fürwahr, ist jener Honig welchen Dadyañic, der Sohn des Atharvan, den Açvinen verriet. Dieses schaute der Ṛishi und sprach (Ṛigv. 6,47,18):

In jeglicher Gestalt war er sein Abbild,

Dies ist, was als Gestalt von ihm zu schauen;

durch Zauber vielgestaltig wandelt Indra,

Geschirrt sind seine zehnmal hundert Rosse.

Er, frühwahr, ist die Rosse [nach Çañkara: die Sinne!], er fürwahr, ist zehn und ist tausend, ist vieles, ist unendliches. - Dieses Brahman ist ohne Früheres und ohne Späteres, ohne Inneres und ohne Äußeres; diese Seele ist das Brahman, die allvernehmende. ― So lautet die Unterweisung.

<<

Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 423 in Bṛihadâraṇyaka-Upanishad 2,5,19,

 

Mâyâ könnte auch "Schöpferkraft" heißen, findet man im selben Buch von Prof. Deussen auf den Seiten 639, 765 und 807

Mâyâ als "Werdemutter" findet man auf Seite 639 in der Cûlikâ-Upanishad und im Vers 3; wo es heißt:

>>

...

An der Werdemutter Mâyâ

Der ew'gen fest achtfachen. ²

...

<<

Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 639,

 

 

Mâyâ als Welterschaffende Kraft findet man auf Seite 765/766 im Abschnitt "Nṛsiṅhapârvatâpanâya-Upanishad - Dritte Upanishad", wo es u.a. Folgendes heißt:

>>

Jene Mâyâ des Narasiṅha ist es, welche das Weltall erschafft, das Weltall behütet und das Weltall resorbiert. Darum soll man jene Mâyâ als die Çakti (Schöpferkraft) wissen; wer jene Mâyâ als die Çakti weiß, der überwindet das Böse, überwindet den Tod, der geht auch zur Unsterblichkeit ein und erlangt großes Glück. — Die Brahmanwisser fragen sich : ist sie [die Çakti, die Schlußsilbe des Spruches] kurz oder lang oder überlang (ham, hâm, hâ-âm) zu sprechen ? — Wenn sie kurz [gesprochen] wird, so verbrennt man damit alles Böse und geht zur Unsterblichkeit ein; wenn lang, so erlangt man großes Glück und geht zur Unsterblichkeit ein; wenn überang, so wird man weise und geht zur Unsterblichkeit ein. Darum ist folgendes von dem ishi gesprochen als eine Andeutung :

So trinke nun ihn, aufstrebend und siegreich (Ṛigv. 6,17,2) !

Glück, Schönheit, Preßstein, Mütterchen und Erdkuh,

Und Indra's Waffe, die man zählt als sechste,

Wiss' ich brahman-entsprungen gleicherweise,

Und fleh' sie an zum Schutze für mein Leben.

 

  Der Âkâça, fürwahr, ist aller Wesen höchstes Ziel. Denn alle Wesen entstehen aus dem Âkâça, aus dem Âkâça, nach dem sie entstanden sind, leben sie, und in den Âkâça gehen sie, dahinscheidend, wieder ein [nach Taitt. 3,1 fg. gebildet]. Darum soll man den Âkâça als das Vâjam (Weltsamen) wissen. Darum ist folgendes vom ishi gesprochen als eine Andeutung  (Kâṭh.5,2. Mahânâr. 10,6, nach.igv. 4,40,5; vgl.oben S. 248.282).

,,Im Äther ist Sonnenschwan er, Vasu in der Luft,

Hotar am Opferbette, auf der Schwelle Gast,

Er weilt in Mensch und Weite, im Gesetz, im Raum, Entspringt aus Wassern, Rindern, Recht, Gebirg' als großes

Recht,

er, der solches weiß. — So lautet die grofse Upanishad.

...

769

Nṛisiṅhapurvatâpanîya-Upanishad 4,2.

 

irgend vorhanden ist. Darum wer diese in einen Opferspruch gefaßte Mahâlakshmi weiß, der erlangt großes Heil.

 

Vierter Añga: die Nṛisiṅhagâyatri.

Om ! Laßt Nṛisiṅha's, wohlbewufst,

Des Blitzbekrallten denken uns,

Der Löwe fördre unsern Geist (nach Taitt. Âr. 10,1, v. 31).

Fürwahr, diese Nṛisiṅha -Gâyatri ist die Grundwesenheit der Götter und der Veden. Wer solches weiß, der ist grundwesenhaft.

 

 

4,3.

Und die Götter sprachen zu Prajâpati: Durch welche Sprüche muß der Gott gepriesen werden, damit er befriedigt wird und sein Wesen zu schauen gibt? das sage uns, o Erhabener!

Da sprach Prajâpati¹:

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch Brahmán ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch Viṣṇu ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch Maheçvara ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch Purusha ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch Îçvara ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch Sarasvati ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch Çrî ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch Gauri ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch Prakṛiti ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch das Nichtwissen² ist, ihm sei Ehre, Ehre!

Om! ihm, der der erhabene Gott Nṛisiṅha und der auch der Laut Om ist, ihm sei Ehre, Ehre!

——————

¹ Die ganze Formel ist gebildet nach Atharvaçiras 2, oben S. 718

² Den fünf ersten sind die folgenden als Gattinnen beigegeben, wie Weber treffend bemerkt, mit dem wir daher in avidyâ auflösen; der Scholiast freilich liest vidyâ.

 

DEUSSEN, Upanishad's 49

...

<<

Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 765,766

 

Mâyâ als Art Selbstäuschung, illusionäre Vorstellung findet man an folgender Stelle in der Râmapûrvatâpanîya-Upanishad:

>>

...

17. Sitâ und Râma ehrt als aus ihm stammend;

Aus beiden ist der zweimal sieben Welten

Schöpfung, Bestand, Vergang, und in den Welten

Läßt Râma Mensch sich werden durch die Mâyâ.

 

18. Ihm als Weltodem, Âtman sei Verehrung!

Sein Einssein preist mit dem Ur-Guṇa-haften!

 

19. Das Wort namas heißt hierJîva

Das Wort Rāma´den Âtman meint;

Der Dativ aber auf âyâ

der Wesenheit beider gilt.

...

——————

der

...

In dem Spruchkönig:

Rām Rāṃâya namaḥ

...

<<

Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 807

 

Mâyâ als das, was die Seele blind macht, Mâyâ als Blendwerk und die Überwindung von Mâyâ bzw deren Folgen:

>>

740

Atharvaveda, Çiva-Upanishad’s

 

10. Wer in allem, was ist, sich sieht

Und in sich alles Seiende,

Der geht dadurch, und nicht anders,

Zum Ort des höchsten Brahman ein.

 

11.¹ Sich selbst machend zum Reibholze

Und den Om-Laut zum obern Holz,

Des Wissens Feuer reibt fleißig

Der Weise und verbrennt den Strick.

 

12. Wenn seine Seele blind ist durch die Mâyâ,

Bewohnt den Leib er und betreibt die Werke,

Durch Weiber, Speise, Trank und viel Genüsse

Erlangt er Sättigung im Stand des Wachens.

 

13. Und auch im Traume, Lust und Schmerz genießend,

Schafft eine Welt durch Selbstbetrug die Seele;

Zur Zeit des Tiefschlafs schwindet alle Täuschung,

Umhüllt von Dunkel geht in Lust die Seele.

 

14. Und wiederum durch frühern Daseins Werke

Geht ein die Seele dann in Traum und Wachen;

Und spielend weilt sie in der Stände Dreiheit,

Bis ihr zuteil wird jenes Reiche, Ganze,

Das Träger, Wonne, teillos zu erkennen,

In dem der Stände Dreiheit kommt zur Ruhe.

15.² Aus ihm geboren wird Prâṇa,

Das Manas und der Sinne Schar,

Der Äther, Wind, das Licht, Wasser

Und Erde, die alltragende.

 

16. Brahman, die höchste Allseele,

Des Weltalls großer Ruhepunkt³,

Des Feinen Feinste⁴ dies Ew'ge

Du selbst bist es, und es ist du!

 

17. Im Wachen , Träumen, Tiefschlafen

Was ausgebreitet dir erscheint,

  

——————

¹ Vgl. Çvet. 1,14.

² = Muṇḍ. 2,1,3.

³ Vgl. Mahânâr. 11,7.

⁴ Vgl. Muṇḍ. 3,1,7.

 

 

741

Kaivalya-Upanishad 17.

 

Dies Brahman, wisse, bist selbst du, —

Dann fallen alle Fesseln ab." —

 

18. ,,Was als Genuß, Genußobjekt,

Genießer die drei Stände kennt,

Davon verschieden, Zuschauer,

Rein geistig, selig stets bin ich!

 

19. In mir entstand das Weltganze,

In mir nur hat Bestand das All,

In mir vergeht es, dies Brahman,

Das zweitlose, ich bin es selbst!

 

20. Des Kleinen Kleinstes bin ich, und nicht wen'ger

Bin groß ich, bin das bunte, reiche Weltall,

Der Alte bin ich, bin der Geist, der Gottherr,

Ganz golden bin ich, seliger Erscheinung.

 

21 ¹ Ohn' Hand und Fuß bin ich, unendlich mächtig,

Seh' ohne Augen, höre ohne Ohren;

Ich bin der Wissende, und außer mir ist

Kein andrer Wissender in ew'gen Zeiten.

 

22. Durch alle Veden bin ich zu erkennen,

Vedavollender bin ich, Vedawisser,

Vom Guten frei und Bösen, unvergänglich,

Geburtlos bin ich, ohne Leib und Sinne.

 

23. Für mich gibt es nicht Erde und nicht Wasser,

Nicht Feuer, nicht den Wind und nicht den Äther." —

Wer so gefunden hat den höchsten Âtman

Im tiefsten Herzen, ohne Teile, zweitlos,

 

24. Allschauend, frei von Sein und frei von Nichtsein,

Dem wird zuteil der reine, höchste Âtman.

——————

Wer das Çatarudriyam studiert, der wird durch Feuer gereinigt, durch Wind gereinigt, durch den Âtman gereinigt, der wird gereinigt von Branntweintrinken, gereinigt von Brahmanenmord, gereinigt von Diebstahl des Goldes, gereinigt von

 

——————

¹ Vgl. Çvet. 3,19.

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Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 740,741

 

 

Mâyâ und Yoga, Befreiung von Mâyâ:

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...

292

Yajurveda.

 

 

Als Urgrund denkbar? Doch nicht! - Denn ein Selbst ist!

Doch auch das Selbst schafft frei nicht Lust und Unlust!¹

 

Vers 3—6. Schilderung der individuellen Seele!

3. Nachdenken und Hingebung (yoga) übend, sah'n sie

Gottes Selbstkraft, verhüllt in eignen Guṇa's²;

Er ist's, der allen den genannten Gründen,

Nebst Zeit und Seele, vorsteht als der Eine.

 

4. Den einen Radkranz³, dreifach⁴, sechzehnendig⁵,

Mit fünfzig Speichen⁶ zwanzig Gegenspeichen ⁷,

 

Sechs Achtheiten⁸, die eine Schnur des Weltalls ⁹, Dreipfadig¹⁰, zweibedingten¹¹, einen Wahnes¹²,

5. Den Fünfstrom¹³ , der fünfquellig¹⁴ schwillt, sich windet, Mit fünf Hauchwellen¹⁵ , mit der fünf Sinne Urwurzel¹⁶,

 

——————

¹ Alle aufgezählten Prinzipien können nicht für sich allein, sondern nur als Bestimmungen an einem Selbste (âtman) gedacht werden, welches daher unter allen Umständen der Urgrund ist. Aber das empirische Selbst kann dieser Urgrund nicht sein, da es nicht Herr ist, Lust und Schmerz zu schaffen, sondern ihnen unterworfen ist.

² Die individuelle Seele besteht nicht aus dem Purusha und der von ihm unabhängigen Prakṛiti (Çakti) nebst deren Guṇa's (Sattvam, Rajas, Tamas), sondern es ist Gottes eigene Kraft (âtma-çakti), welche, in ihre eigenen Qualitäten (sva-guņaiḥ) verhüllt, als Seele erscheint. — Schärfer kann der Gegensatz gegen die Sâñkhyalehre wohl nicht ausgesprochen werden.

³ Das Bild von dem einen Radkranze (oder auch der einen Radbane mit den vielen Speichen (Kaush. 3,8. Bṛih. 2,5,15. Chând. 7,15,1. Muṇḍ. 2,2,6. Praçna 2,6. 6,6) wird hier, mit Anlehnung an Sâñkhyavorstellungen, näher ausgeführt.

⁴ Aus den drei Guṇas (Sattvam, Rajas, Tamas) bestehend.

⁵ Auslaufend in Manas, fünf Erkenntnissinne, fünf Tastsinne, fünf Elemente.

⁶ Die fünfzig Affekte (bhâva) der Sâñkhyaphilosophie (Sâñkhya-K. 46).

⁷ Die zehn Sinne und ihre Objekte.

⁸ 1) Fünf Elemente, Manas, Ahañkâra, Buddhi, 2) acht Bestandteile des Leibes, 3) acht Vollkommenheiten, 4) acht Grundaffekte (Sâñkhya-K. 44—),5 ) acht Götter, 6) acht Tugenden.

⁹ Vgl. das sûtram Bṛih. 3,7.

¹⁰ Pitṛyâna, Devayâna, Erlösung.

¹¹ Durch gute und böse Werke.

¹² Der Wahn des Ichbewufstseins.

¹³ Die fünf Erkenntnissinne.

¹⁴ Die fünf Elemente.

¹⁵ Die fünf Tastsinne (oder vielleicht die fünf Prâṇa's).

¹⁶ Das Manas.

 

293

Çvetâçavatra-Upanishad 1,5.

Mit Strudeln fünf¹, fünf Schmerz-Sturmwogen² fünfzig Flußarmen³ und fünf Schnellen, — den verstehn wir.

 

6. In diesem großen Brahmanrad, das alles

Beseelt, umschliefst, — ein Schwan schweift, doch nur weil er

Gesondert wähnt sich und des Rades Treiber; —

Von ihm begnadigt, wird er dann unsterblich.

 

Vers 7—12. Schilderung der höchsten Seele im Unterschied von der individuellen. ·

7. Doch Lieder singen, daß im höchsten Brahman

Als ew'gem Grund enthalten jene Dreiheit?

Wer in ihr ah den Kern (Taitt. 2) das Brahman findet,

Aufgeht in ihm als Ziel, wird von Geburt frei.

 

8. Was wechselt und was bleibt, was offenbar und

Nichtoffenbar, — Gott hegt es alles in sich;

Wer Gott nicht kennt, bleibt als Genießer gebunden,

Wer ihn erkannt, wird frei von allen Banden.

 

9. Zwei, Wisser, Nichtwisser Gott, Nichtgott, — sind ewig:

Der eine bleibt, objektverstrickt, Genießer,

Der andre, endlos, allseiend sitzt müßig,

Der andre, endlos, allseiend sitzt müßig,

Wenn er erkannt als Brahman hat jene Dreiheit!

 

10. Pradhânam fließt; nicht fließt, unsterblich, Hara,

Als Gott beherrschend Fließendes und Seele;

Ihn denkend, ihm ergeben, zu ihm werdend

Allmählich, wird zuletzt man frei von Mâyâ.

 

11. Wer Gott erkennt, wird frei von allen Banden,

Die Plagen schwinden, samt Geburt und Sterben .

 

——————

¹ Die fünf Objekte der Sinne (Ton, Farbe usw.).

² Aufenthalt im Mutterleib, Geburt, Alter, Krankheit, Tod.

³ Wohl wieder die fünfzig Affekte.

Die fünf Anfechtungen (kleçaḥ des Yoga: Nichtwissen, Egoismus, Liebe, Hass, Leidenschaft.

Dem Saṃsâra. Maitr. 2,6 wird an ein Töpferrad gedacht.

Die individuelle Seele.

Die Dreiheit von Genießer, Genußobjekt und Antreiber (Seele, Welt und Gott).

bhoktṛi-bhâvât; derselbe Ausdruck Sâñkhyakârikâ 17.

...

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Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 292,293

 

 

Sehr ausführliches zu Mâyâ findet man in der Mâṇḍûkya-Kârikâ des Gaudapada, dh Gauapada's Kommentar zur Mâṇḍûkya-Upanishade, darunter Mâyâ als Illusion, Irrtum, Blendwerk, Täuschung: 

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...

585

Mâṇḍûkya-Kârikâ 2,16.

 

16. Die Seele stellt man vor erstlich,

Sodann der Dinge Sonderheit,

Der äußeren und der drinnen,

Wie man weiß, so erinnert man.

 

17. Wie ein Strick, nicht erkannt deutlich

Im Dunkeln, falsch wird vorgestellt

Als Schlange, als ein Strich Wassers,

So wird falsch vorgestellt das Selbst (âtman).

 

18. Wie, wenn der Strick erkannt deutlich,

Und die falsche Vorstellung weicht,

Er nur Strick bleibt unzweiheitlich,

So, wenn deutlich erkannt, das Selbst.

 

19. Wenn er als Prâṇa's, als alle

Die vielen Dinge uns erscheint,

So ist das alles nur Blendwerk (mâyâ),

Mit dem der Gott sich selbst betrügt.

 

20. Prâṇa-Kennern ist er Prâṇa's(Vaiçeshika’s),

Elemente dem, der sie kennt (Lokâyatika’s),

Guṇa-Wissern ist er Guṇa (Sâñkhya's),

Tattva's ist' er dem, der sie kennt (Çaiva’s).

 

21. Viertelwissern ist er Viertel (Mâṇḍûkya-Up.),

Sinnlichkeitswissern Sinnlichkeit (Vâtsyâyana),

Den Weltraumwissern Welträume (Paurâṇika's),

Götter den Götterkundigen (Veda-Anhängern).

 

22. Den Vedawissern ist Veda’s,

Den Opferwissern Opfer er,

Genießer denen, die diesen,

Genußobjekt, die dies verstehn.

 

23. Subtil für solche, die dieses,

Grob für solche, die dies verstehn,.

Gestaltet denen, die dieses,

Ungestaltet, die dies verstehn.

 

24. Zeit ist er für die Zeitwisser,

Für Raumkenner ist er der Raum,

Künste ist er für Kunstkenner,

Geschichten dem, der diese kennt.

 

 

586

 

Atharvaveda

25. Für Manas-Kenner ist Manas,

Für Buddhi-Kenner Buddhi er,

Geist ist er für die Geistwisser,

Recht und Unrecht dem, der sie kennt.

 

26. Fünfundzwanzigfach für diese (Sâñkhya's),

Jenen als sechsundzwanzigster (Pâtañjala's),

Einunddreißigfach für andre (Pâçupata's),

Unendlich gilt für viele er (vgl. Cûlikâ 14).

 

27. Welten ist er dem Weltkenner,

Lebensstadien, dem der sie kennt,

Drei-Genushaft den Sprachlehrern,

Andern nied'res und höheres (sc. Brahman).

 

28. Für Schöpfungswisser Weltschöpfung,

Für Vergangwisser Weltvergang,

Weltbestand für Bestandwisser,

So ist alles er allerwärts.

 

29. Welches Sein man so andichtet

Dem Âtman, dafür hält er sich,

Das hegt er und, zu ihm werdend,

Gibt er ihm sich als Dämon hin.

 

30. Er selbst ist alle Seinsformen,

Von denen er verschieden scheint.,

Wer dies weiß, wird sich vorstellen

Ohne Scheu, wie es wirklich ist.

 

31. Wie Traum und Blendwerk man ansieht,

Wie eine Wüstenspiegelung,

So sieht an dieses Weltganze,

Wer des Vedânta kundig ist.

 

32. Kein Vergang ist und kein Werden,

Kein Gebundner, kein Wirkender,

Kein Erlösungsbedürftiger,

Kein Erlöster, der Wahrheit nach.

 

33. Als unreale Seinsformen

Und als Einer wird er gedacht,

Doch wer sie denkt, ist stets Einer,

Drum die Einheit den Sieg behält.

 

587

Mâṇḍûkya-Kârikâ

34. Nicht auf den Âtman stützt Vielheit

Und auch nie auf sich selber sich,

Nicht neben ihm und nicht durch ihn

Kann bestehn sie, das ist gewiß.

 

35. Furcht, Zorn und Neigung ablegend,

Schaut zweiheitlos und wandellos

Der Weltausbreitung Aufhören

Der Muni, der den Veda kennt.

 

36. Wer so erkannt der Welt Wesen,

Der halte an der Einheit treu;

Der Zweiheitlosigkeit sicher,

Geht er kalt an der Welt vorbei.

 

37. Von Preisen frei und Lobsingen,

Ja, auch ohne den Manenkult,

In allem, was da lebt, heimisch,

Lebt er so ,,wie es eben kommt" (Bṛih. 3,5).

 

38. Das Wesen in sich selbst sehend,

Das Wesen in der Außenwelt,

Zu ihm werdend, in ihm ruhend,

Hält er treu an dem Wesen fest.

 

 

Dritter Teil

genannt Advaitam, »die Zweiheitlosigkeit«

1. Verehrung das Gebot fordert

Des Brahman als Gewordenen,

Eh' es ward, war es noch nicht da,

Drum armselig Verehrer sind.

 

2. Was nicht armselig, hört jetzo,

Ungeboren, gleich allerwärts,

Und warum nichts entsteht irgend,

Obwohl entstehend überall.

 

3. Der Âtman gleicht dem Weltraume,

Der Jîva gleicht dem Raum im Topf,

Die Töpfe sind die Leibstofie,

Was ,,entstehn" heißt, dies Gleichnis zeigt.

 

 

588

Atharvaveda.

4. Wenn die Töpfe zugründ gehen,

Was wird dann aus dem Raum im Topf?

Er zergeht in dem Weltraume, -

So der Jîva im Âtman auch.

 

5. Wie, wenn in einem Topfraume

Staub sich vorfindet oder Rauch,

Nicht alle Räume dies teilen,

So die Jîva's nicht Lust und Leid.

 

6. Ja, Formen, Wirkungen, Namen

Sind verschieden nach ihrem Ort,

Doch der Raum, den sie einnehmen,

Ist sich gleich, so die Jîva's auch.

 

7. Wie der Topfraum vom Weltraume

Kein Produkt ist und auch kein Glied,

So ist der Jîva vom Âtman

Kein Produkt, auch kein Glied von ihm.

 

8. So wie der Himmelsraum Kindern

[Obwohl farblos,] als blau erscheint,

So scheint behaftet mit Flecken

Unerfahrnen der Âtman auch.

 

9. Was Sterben und Entstehn angeht,

Fortgehn und Wiederherkommen

Und alle Körper Durchsetzen,

Ist dem Räume vergleichbar er.

 

10. Doch traumgleich alle Leibstoffe

Als Trug der Âtman breitet aus;

Weder als gleich, noch als ungleich

An Rang lassen sie denken sich.

 

11. Als Seele (jîva) in den fünf Hüllen,

So lehrt das Taittirîyakam (Taitt. Up. 2),

Der höchste Âtman versteckt ist,

Er, den dem Raum verglichen wir.

 

12. Im Honigteile (Bṛih. 2,5) wird paarweis

Das höchste Brahman aufgezeigt,

Wie in der Erd' und im Leibe,

Er, den dem Raum verglichen wir.

 

589

Mâṇḍûkya-Kârikâ 3,13

 

13. Wenn die Schrift Jiva und Atman

Durch Gleichsetzung für eins erklärt, Verwerfend alles Vielheihein,

So ist das wahr in vollem Sinn.

 

14. Doch wenn auch vor der Weltschöpfung

Sie beide aneinander hält (Chând. 6,3,2),

So gilt das bildlich, nicht wörtlich,

Und nur von dem, was werden soll.

 

15. Und wenn sie überhaupt Schöpfung

Im Bild von Ton, Erz, Funken lehrt (Chänd. 6,1,3.

Brih. 2,1,20), So dient dies nur als Lehrmittel (vgl. 1,18),

Denn ,,nicht ist Vielheit irgendwie" (vgl. Bṛih. 4,4,19).

 

16. Schüler gibt es in drei Stufen,

Schwache , mittlere, treffliche ;

Um ihrer willen, aus Mitleid

Verehrungsobjekt Brahman wird.

 

17. Auf ihrer Sätze Standpunkt stehn Zuversichtlich die Zweiheitler, ' Doch widersprechen sie selbst sich, Bei uns fehlt dieser Widerspruch.

 

18. In Wahrheit ist die Unzweiheit,

Zweiheit nur in der Spaltungswelt;

Sie lehren beiderseits Zweiheit,

Bei uns fehlt solcher Widerspruch.

 

19. Als Blendwerk nur besteht Spaltung Jenes Einzigen, Ewigen,

Denn wäre Spaltung in Wahrheit, Sterblich würde, was ewig ist.

 

20. Vom ungeworden Sein nehmen

Jene Lehrer ein Werden an,

Was ungeboren, unsterblich,

Wie könnte sterblich werden das!

 

21. Was unsterblich, kann nicht sterblich,

Was sterblich, nicht unsterblich sein,

Kein Ding kann anders sein jemals,

Als es seiner Natur nach ist.

...

<<

Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seiten 585-589

 

 

Betreffs Mâyâ aus obigem länglichem Zitat also im Speziellen: 

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17. Wie ein Strick, nicht erkannt deutlich

Im Dunkeln, falsch wird vorgestellt

Als Schlange, als ein Strich Wassers,

So wird falsch vorgestellt das Selbst (âtman).

 

18. Wie, wenn der Strick erkannt deutlich, Und die falsche Vorstellung weicht,

Er nur Strick bleibt unzweiheitlich,

So, wenn deutlich erkannt, das Selbst.

 

19. Wenn er als Prâṇa's, als alle

Die vielen Dinge uns erscheint,

So ist das alles nur Blendwerk (mâyâ),

Mit dem der Gott sich selbst betrügt.

...

<<

Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 585

 

>>

...

29. Welches Sein man so andichtet

Dem Âtman, dafür hält er sich,

Das hegt er und, zu ihm werdend,

Gibt er ihm sich als Dämon hin.

 

30. Er selbst ist alle Seinsformen,

Von denen er verschieden scheint.,

Wer dies weiß, wird sich vorstellen

Ohne Scheu, wie es wirklich ist.

 

31. Wie Traum und Blendwerk man ansieht,

Wie eine Wüstenspiegelung,

So sieht an dieses Weltganze,

Wer des Vedânta kundig ist.

 

32. Kein Vergang ist und kein Werden,

Kein Gebundner, kein Wirkender,

Kein Erlösungsbedürftiger,

Kein Erlöster, der Wahrheit nach.

 

33. Als unreale Seinsformen

Und als Einer wird er gedacht,

Doch wer sie denkt, ist stets Einer,

Drum die Einheit den Sieg behält.

...

<<

Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 586

 

>>

...

3. Der Âtman gleicht dem Weltraume,

Der Jîva gleicht dem Raum im Topf,

Die Töpfe sind die Leibstofie,

Was ,,entstehn" heißt, dies Gleichnis zeigt.

 

 

588

Atharvaveda.

 

4. Wenn die Töpfe zugründ gehen,

Was wird dann aus dem Raum im Topf?

Er zergeht in dem Weltraume, -

So der Jîva im Âtman auch.

 

5. Wie, wenn in einem Topfraume

Staub sich vorfindet oder Rauch,

Nicht alle Räume dies teilen,

So die Jîva's nicht Lust und Leid.

 

6. Ja, Formen, Wirkungen, Namen

Sind verschieden nach ihrem Ort,

Doch der Raum, den sie einnehmen,

Ist sich gleich, so die Jîva's auch.

 

7. Wie der Topfraum vom Weltraume

Kein Produkt ist und auch kein Glied,

So ist der Jîva vom Âtman

Kein Produkt, auch kein Glied von ihm.

 

8. So wie der Himmelsraum Kindern

[Obwohl farblos,] als blau erscheint,

So scheint behaftet mit Flecken

Unerfahrnen der Âtman auch.

 

9. Was Sterben und Entstehn angeht,

Fortgehn und Wiederherkommen

Und alle Körper Durchsetzen,

Ist dem Räume vergleichbar er.

 

10. Doch traumgleich alle Leibstoffe

Als Trug der Âtman breitet aus;

Weder als gleich, noch als ungleich

An Rang lassen sie denken sich.

 

11. Als Seele (jîva) in den fünf Hüllen,

So lehrt das Taittirîyakam (Taitt. Up. 2),

Der höchste Âtman versteckt ist,

Er, den dem Raum verglichen wir.

 

12. Im Honigteile (Bṛih. 2,5) wird paarweis

Das höchste Brahman aufgezeigt,

Wie in der Erd' und im Leibe,

Er, den dem Raum verglichen wir.

...

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Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seite 587-588

 

 

Es ist wohl ziemlich offensichtlich, daß man sich diese Upanishade, ebenso wie Gaudapada's Kârîka als Ganzes anzusehen hat, um den Begriff "Mâyâ" ebenso zu verstehen wie Âtman" sowie Advaita .

 

Mâyâ als Verblendung (Nichtwissen, Finsternis und Verblendung) findet man in der Nṛisiṅha-uttara-tâpanâya-Upanishad, die im Übrigen der Mâṇḍûkya-Upanishade und Mâṇḍûkya-Kârikâ ähnelt:

 

>>

...

784

Atharvaveda, Vishṇu-Upanishad's.

 

jahung und Indifferenz als Om-Laut-Formen der Âtman selbst. Namen und Formen als Wesen habend aber ist diese Welt nur vermöge des [im Om-Laut einbegriffenen] Turîyaseins oder Denkförmigseins, sowie auch vermöge des Eingewobenseins, Bejaherseins, Bejahungseins und Indifkrenzseins, — denn auch das ganze Weltall ist [seinem Wesen nach] indifferenzförmig, und da ist keine Verschiedenheit [zwischen Âtman, Om-Laut, Weltall]. Und darüber ist diese Unterweisung.

,,Moralos ist der Vierte, unbetastbare, die ganze Welt-

,,ausbreitung auslöschende, selige, zweitlose, — die Silbe ,,Om, der Atman selbst. Der geht mit seinem Selbste in

,,das Selbst ein, wer solches weiß" (Mâṇd 12).

 

Ein solcher Mann möge durch die auf Nṛisiṅha bezügliche Anushṭubh, den Spruchkönig, den Turîya erkennen.

Denn dieser [Spruchkönig] offenbart den Âtman, ist aller [Zweiheit-]Zusammenraffung fähig, Überhebung nicht duldend, Herr, durchdringend, stets aufflammend, vom Nichtwissen und seinen Wirkungen frei, die Bindung des eigenen Selbstes aufhebend, allezeit zweitlos, wonnegestaltig, Allgrundlage, reines Sein, er ist das von Nichtwissen, Finsternis und Verblendung völlig befreite eigene Ich.

Darum soll man in dieser Weise jenen Âtman und das

höchste Brahman einsmachen; wer das vollbringt, ist ein Mann, ist Nṛisiṅha selbst!

 

Dritter Khaṇḍa.

 

Die vier Zeilen der Nṛisiṅhaformel entsprechen den vier Moren des Om-Lautes (a, u, m, Halbmora), enthalten daher, ebenso wie diese, den Turîya in sich und werden dadurch zum Mittel, sich von der Welt zum Turîya zu erheben, die ganze Welt in dem Turîya zu absorbieren.

Fürwahr, was an diesem Om-Laute die erste Mora ist, das ist die erste Zeile [der Nṛisiṅhaformel]; die zweite entspricht der zweiten, die dritte der dritten; die vierte Mora ist ihrem Wesen nach Eingewoben, Bejaher, Bejahung, Indifferenz; indem man mit ihr den vierwesentlichchen Turîya aufsucht und mit der vierten Zeile, soll man mittels derselben in den Turîya meditierend [die Welt] hineinschlingen.

 

785

Nṛisiṅha-uttara-tâpanâya-Upanishad 3.

Fürwahr, von diesem Om-Laute¹ ,,die erste Mora, die „Erde, ist der a-Laut. Er ist, aus Versen bestehend, der ,,Ṛigveda, ist Brahmân, die Vasu's, die Gâyatrâ, das Gârhapatyafeuer."

Dieses ist die erste Zeile [des Spruchkönigs]. Derselbe ist aber in allen Zeilen vierwesentlich vermöge des Groben, Feinen, Samens und Zuschauers.

,,Die zweite Mora, der Luftraum, ist der u-Laut. Er ist,

,,aus Opfersprüchen bestehend, der Yajurveda, ist Visṇu,

,,die Rudra's, die Trishṭubh, das Dakshiṇafeuer."

Dieses ist die zweite Zeile [des Spruchkönigs]. Derselbe ist aber in allen Zeilen vierwesentlich vermöge des Groben, Feinen , Samens und Zuschauers.

,,Die dritte Mora, der Himmel, ist der m-Laut. Er ist,

,,aus Liedern bestehend, der Sâmaveda, ist Rudra, die

,,Âditya's, die Jagatî, das Âhavanîyafeuer."

Dieses ist die dritte Zeile [des Spruchkönigs]. Derselbe ist aber in allen Zeilen vierwesentlich vermöge des Groben, Feinen, Samens und Zuschauers.

,,Die vierte, die Halbmora, die am Ende der Silbe ist, ist

,,die Somawelt, der Om-Laut. Er ist, aus Atharvanliedern

,,bestehend, der Atharvaveda, ist das Weltuntergangsfeuer,

,,die Marut's, die Virâj, der Höchstweise, die glänzende" genannt.

Dieses ist die vierte Zeile [des Spruchkönigs]. Derselbe ist aber in allen Zeilen vierwesentlich vermöge des Groben, Feinen, Samens und Zuschauers.

Alle Mâtrâ's in jeder einzelnen Mâtrâ wiederfindend, soll man, den als Eingewoben, Bejaher, Bejahung und Indifferenz Gestalteten meditierend, [die Welt in ihn] hineinschlingen; — so wird man weise, unsterblich, bewußtseinopfernd, rein, eingekehrt und frei von Hemmungen.

Indem man desselben [des Âtman] durch Hemmung des Atems inne wird, die ganze Welt hienieden aufgibt und sich völlig frei von der Vielheitsausbreitung macht, so wird man

...

——————

¹ Das Folgende ist aus Nṛisiṅhapûrvat. 2,1, oben S. 760, wie dieses wiederum ans Atharvaçkhâ 1, oben S. 727, entlehnt.

...

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Prof. Dr. Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", 2.Auflage, F.A. Brockhaus, 1915, Seiten 784-785

 

usw.

 

 

Bei Prof. Mylius findet man Einiges in der VEB-Ausgabe von 1975 auf Seite 368 und, ebenfalls auf Seite 368 in der rechten Spalte oben, ganz genauso in der Ausgabe im Harrassowitz-Verlag im Jahre 2005 (ISBN 3-447-05143-4)

 

Informatives siehe auch: Huchzermeyer, Wilfried. Das Yoga-Wörterbuch: Sanskrit-Begriffe - Übungsstile - Biographien (German Edition) . edition sawitri. Kindle-Version. 1. E-Book-Auflage 2020 ISBN 978-3-931172-47-3. )

 

Bei Sri Aurobindo läßt sich dazu u.a. Folgendes finden auch viel Interessantes finden; siehe dazu: Verzeichnis der Sanskrit-Ausdrücke im Werk Sri Aurobindos, Verlag Hinder+Deelmann, ISBN 3-87348-129-4, 4. unveränderte Auflage, 2004, Seite 25

  

Via Swami Prabhupada war noch Folgendes  im "Hare Krishna Tempel Portal" zu finden (Dort findet man auch  kritische Stimmen betreffs jener Gruppierung wieder; ansonsten äußert sich auch das Bistum Trier dazu; https://www.bistum-trier.de/glaube-und-seelsorge/glaube-im-dialog/weltanschauungen-sekten/arbeitshilfen-und-weiterfuehrende-links/ 

All diese Kritik der sich jene Gruppierung stellte und zB Kritik des Bistums Trier, ändert kaum etwas daran, daß jener Swami Prâhbhupada sich bemühte etliche Texte in übersichtlicher und transparenter Sicht ins Englische zu übersetzen. Dabei trennte er Übersetzung und seine Kommentare sichtbar.

Wenn ich mir die Kommentare von Shankara - zumindest jene wo ich englische Übersetzungen habe - zu Upanishaden anschaue, so fällt die Parallele zu Swami Prâhpupadas Vorgehensweise unschwer auf. Erst mal die Sanskritbegriffe wiedergeben (damit setzt man sich der Kritisierbarkeit per Sanskitlexikas  nunmal aus und jeder kann's relativ leicht nachprüfen, inwieweit da "Färbungen" benutzt worden oder es alles soweit im Rahmen paßt bzw as m Rahmen bleibt und was eventuell nicht.

Ich fühle und fühlte mich da eingeladen, kritisch hinzuschauen und daher erwähne ich es hier:

Bei Swami Prâhpupada findet man die sehr buchstabengetreue Übersetzung wonach "Maya" nichts anders bedeutet als "das, was nicht ist" und auch Illusion, Täuschung bedeute. Auch Swami Prabhupada gibt dann noch weitere interessante Ausführungen.

Ua erwähnt  eine "philosophische Form des Atheismus, die Gottes individuelle Persönlichkeit leugnet" eine atheistischen Interpretation der Vedanta-Philosophie durch Sankara.

vgl http://www.harekrsna.de/glossar.htm

 

Swami Prabhupada lehrte nunmal Hingabe an Gott, seine Lehre ist als religiös anzusehen und er würde gegen solch eine Einstufung wohl auch gar nichts einzuwenden gehabt haben. ( http://www.harekrsna.de/glossar.htm#M )

 

 

Interessanterweise findet man "Maya" im Anhang über Vedanta in jener deutschen Übersetzung des Mr. Mahesh zu den ersten sechs Kapiteln der Bhgavad Gita ganz ähnlich übersetzt und Mr. Mahesh hat/hatte offenbar ziemlich die gleiche Übersetzung  wie Swami

Vgl. Seite 474, zweiter Absatz Bhagavad Gita, übersetzt und neu kommentiert, Kapitel I bis VI, Maharishi Mahesh Yogi, deutsche Übersetzung 1971, Verlag International SRM Publications, Stuttgart, ohne ISBN-Nummer, erste englische Veröffentlichung 1967.

 

 

Der Begriff "Mâyâ war anscheinend das Fundament für das was der Ex-KGB-Agent Juri Bezmenow als seine Aufgabe, seinen Job bezeichnete. ("Deception was my job" - also Täuschen, in die Irreführen, als "Wahn erlegen" erscheinen lassen, arglistig planvoll in Illusionen hineintreiben, usw).

Gleichzeitig wurde der marxistisch-leninistischen "Geschichtsbetrachtung" und Hetze/Propaganda damit Tür&Tor geöffnet: "Religionen sind Opium für's Volk" (Karl Marx) und "Religiöse Frömmigkeit - und das kann man durchaus in der Allgemeinheit so sagen - ist 'kollektive Zwangsneurose' " (und daher "Krankhaft), wie es Sigmund Freud schrieb.

 

Interessanterweise fand sich diese Vorgehensweise dann auch bei Sektenbeauftragten wie Hans Löffelmann durchaus wieder, wenn er sagte: "Bhagwan und der Maharishi Mahesh Yogi haben geben einander in einem Punkt Recht: Bhagwan sagt, daß Maharishi ein Betrüger ist und Maharishi sagt, daß Bhagwan ein Betrüger sei". Man dachte und argumentierte bzw agierte mit den Begriffen "Lüge, Betrug, Irreführung". Als das Ergebnis der von Haak und Löffelmann als Gründungsmitglieder (oder auch überhaupt Initiatoren) jener geschaffenen "Elterninitiative" dann "Deprogramming", Irreführung von Ärzten, Behörden und Gerichten war, und unsägliches Leid mit sich brachte, da hatten sie sich dann fest in die Welt der Illusionen selber verfangen und Illusionen verursachen, Täuschen, Irreführen usw fest verstrickt. Als ich Hans Löffelmann dann mal zu helfen mich befleissigte und Ihn über die Tatsächlichkeiten betreffs Deprogramming, Aufgewiegeltheit von Ärzten, Gerichten usw in Kenntnis setzte, sodaß es Ihm unmöglich war es zu leugnen, kam von Ihm keinerlei Hilfe außer daß Ihm zunächst der Name eines Arztes entschlüpfte, der bei den Treffen der Elterninitiative ständig für Deprogramming eintrat und Eltern, usw aufzuwieglen versuchte und offenbar dennoch nicht von der Teilnahme an solchen Treffen rechtzeitig ausgeschlossen worden war. Weiter war da die Mauer des "Schweigens".

 

Man sieht diese - auf kommunistisch-atheistische Machtergreifung abzielende - Methode auch sehr deutlich in Walter Ruben's Buch über "Geschichte der indischen Philosophie" (VEB, 1954) dargestellt; Walter Ruben stellte darin die marxistisch-leninistische Geschichtsbetrachtung sehr deutlich und bestens erkennbar, dar.

 

Lenin gab die Ermordung der Romanow-Familie in Auftrag und, wie man heute weiß, wurden auf seinen direkten Befehl auch die Kinder (!) bestialisch ermordet. (Vgl. Auftragsmorde auf Befehl eines Mafia-Bosses) Da sie Unterkleider trugen, die mit vielen Edelsteinen besetzt gewesen waren, waren die Kugeln an Ihnen abgeprallt und da griffen die Auftragsmörder zum Messer. (Dazu sah ich mal eine Doku im öffentlich-rechtichen TV.)

 

Was hat ein Mörder einem schon zu sagen? Was interessieren die perversen, abartigen, ober auch blöden Anschauungen sowie sich rechtfertigen wollenden, nie bereuenden Betrachtungsweisen eines Kindermörders?

 

Karl Marx's Gedankenkreise waren gekennzeichent von 0 Ahnung betreffs Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik als auch Entscheidungstheorie. Beide Theorien gab es damals noch nicht in einer soliden Form. Und im Gegensatz zu Sir Isaac Newton machte er sich auch nicht die Mühe, die notwendige Mathematik zu korrekt entwickeln. Marx zog es insofern vor zu "fantasieren" und an irgendwelche ihm im Kopf herumschwirrenden Gesetz goßer Zahlen "zu glauben" und davon auszugehen, daß das in jedem mathematischen Raume, im Rahmen jeder Weltanschauung selbstverständlich möglich sein müßte. Er nahm es billigend in Kauf, sich zu irren und sich und Andere daher zu verirren.

 

Sigmund Freud hatte sehr wenige PatientInnen auf seiner Couch und schlußfolgerte in aller Lächerlichkeit in bezug auf "a l l e Religionen der Welt"; also wie blöd durfte jemand sein, um im damaligen Österreich Professor geblieben sein zu dürfen? Oder hatte er so viele Prominenten-Gattinnen auf der Couch ausgehorcht und auspioniert, daß er genügend erpresserische Macht erlangt hatte?

Auch Freud's Hauptheorien waren fertig bevor Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik sowie deren Grenzen mathematisch korrekt dargestellt werden hatten können; auch die Grundlagen und Grenzen der Entscheidungstheorie waren ihm nicht verfügbar und unbekannt. Er machte sich ebensowenig wie Karl Marxx die Mühe, jene mathematischen Erfordernisse betreffs seiner Auswertungsbemühungen einer zwar größeren, aber dennoch, verglichen mit der Weltbevölkerung, letztlich sehr kleinen Anzahl von Beobachtungen, erst mathematisch korrekt zu entwickeln.

Auch "Prof." Sigmund Freud zog es vor an "sich selber" und seine "Hoffnungen betreffs solcher Auswertbarkeiten" blindlings zu glauben und auf diesen Aberglauben aufzubauen.

Naklar, jene könngten einem auch ein bischen Leid tun; hätte es jene Mathematik schon gegeben, würden sie vermutlich...

Aber sie beide zogen es vor riesige Gedanken-Gebäude zu errichten und ihre eigenen Begrenztheiten und nicht-vorhandenen Fähigkeiten zu mißachten.

Wieviele Hindus, Buddhisten, Taoisten, Jainas & co hatte Sigmudn Freud eigentlich überhaupt kennengelernt, daß er die "Wissenschaftlichkeit" zu jener lächerlichen "Verallgemeinerung" meinte aufbringen zu können?

 

 

Was kann eine x-y-ige Geschichtsbetrachtung schon an Wert haben, die auf Nicht-Wissen, Sich-Selber-Täuschen, sich zu absurden Verallgemeinerungen und Thesen hinreißen haben lassen, beruht?

 

Typischerweise erwies sich die Sowjetunuion als etwas mit Anfang und ziemlich baldigem Ende.

 

Daß der deutsche Kaiser Wilhelm II jenen Lenin nach Rußland gebracht und immer wieder finanziell unterstützt hatte, um "seine" Revolution anzustellen, ist historische Tatsache (siehe ARTE-Dokus zu jenem Thema). Daß es Kaiser Wilhelm II danach nicht gelang, Lenin wieder abzuschaffen und durch sich selber zu ersetzen - was vermutlich seine Idee im Hintergrund gewesen war - , ist ebenfalls historische Tatsache.

(Daß schon Kaiser Wilhelm I, den Fehler machte an seine Gene zu glauben und da jene absurde Form des Rassismus ist nunmal Tatsache. Er meinte anscheinend, daß seine Gene ihn für das Kaiseramt qualifizieren täten; er hielt das Wahlsystem gemäß der "goldenen Bulle" für unnötig. Man sieht wo es endete: Erst überzog er Österreich und Frankreich und auch die einzelnen deutschen Einzelreiche wie ua Bayern mit seinem Terror, dann fühlte er sich in seinem Aberglauben bestärkt und gründete  "sein" "Erbkaisertum". Während es das vorherige Kaiserreich mit einem gewissen Wahlsystem immerhin über viel Jahrhunderte, endet sein Erb-Wahn sehr sehr bald.

Auch Deutschland, Österrreich und Frankreich wurden nun abermals von Terror überzogen.)

 

Insofern sind das "russische Volk" und die "Zeit der Sowjetunion" sorgsam auseinander zu halten.)

 

Es sei aber, nachdem der Ex-KGB-Agent Juri Bezmenow ("Deception was my Job") auf das Interesse der damaligen UDDSrR bzw deren Geheimdienstes KGB hinwies und die CIA das ab Herbst 1970 wußte, wie Juri Bezmenow als Gast bei Eduard Griffin im US-TV berichtete, auf Folgendes hingewiesen:

 

1) Die Folgen von absichtlicher Irreführung, Täuschung udgl ("Deception") überwindet man, meines Erachtens, nie und nimmer durch Hinwendung an Patriotismus und Nationalismus, sondern durch genaues bzw genaueres Hinsehen.

 

2) Die UDSSR, welche nunmal atheistisch einerseits und kommunistisch andererseits war, hatte mit "Laya-yoga" eigentlich kein Problem, da im Laya-yoga, wie bereits auf Quelle verweisend erwähnt, keine Gottesvorstellung benutzt wird.

 

Insofern könnte das Interesse an "TM" duchaus ernst gewesen sein, da ja auch TM-Auswirkungen per wissenschaftlicher Untersuchungen vorgewiesen wurden, welche für die UDSSR von Interesse gewesen wäre (zB verringerter Alkoholkonsum, usw).

 

Ein Konfliktpotental bestand eher im Zusammenhang mit dem "Dialektischen Materialismus", obgleich Walter Ruben (Geschichte der Indischen Philosophie, VEB) dem Guru der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad, Sanatkumar, immerhin bescheingte "fast ein Yogi" gewesen zu sein. Die Advaita-Lehre ist nunmal monistisch und nicht dualistisch. Allerdings geht zB Gaudapada in seiner Karika zur Mandukya-Upanishade doch sehr abstrakt auf die Gründe dafür ein. (Siehe Deussen, Paul: "Sechzig Upanishad's des Veda", zweite Auflage, Brockhaus, 1915).

 

Allgemeiner ist es in diesem Zusammenhang  interessant, daß der ältere Sadhu - welcher dereinst Mr. Mahesh nach Rameshvaram schickte)  wohl den Eindruck hatte, daß Mr. Mahesh ihn nach māyā gefragt habe und māyā habe verstehen wollen und es jedoch noch nicht wirklich verstanden habe.

 

Insofern seien noch weitere Quellenangaben zu Informationen/Lehraussagen betreffs "māyā" angegeben, zB.:

 

* Yogavāsiṣṭha, Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, ISBN 3-7157-0112-9, 1988, Übersetzung aus dem Sanskrit von Peter Thomi, u.a.:

"VII die Geschichte von Lavaṇa",

"XVII Über das Verschwinden des Gemüts"

Das ganze Buch befaßt sich - in der Natur der Sache - auch mit dem Thema māyā.

 

* Das Herz des Vedanta, Zusammenfassung der Kerngedanken sämlicher Upaniṣaden ( "Sarva-vedanta-siddhanta-sara-samgrahah), 2.Auflage 2007, Heinrich Schwab Verlag, ISBN 978-3-7964-0178-7, Seite 144 bis einschließlich Seite 147.

 

>> Im Kronjuwel der Unterscheidung äußert sich Śaṅkarācārya wie folgt über Māyā:

 

... (VC 108)

 

Siehe: Vers 302, Vers 303, Vers 304, Vers 305, Vers 306, Vers 307, Vers 308, Vers 309

 

 

(Im Buch findet man noch weitere Hinweise/Anmerkungen).

 

Bescheidene Anmerkung vom Verfasser dieser homepage:

 

So wie im sog. "Einheitsbewußtsein" (Begriffswelt des Mr. Mahesh) alles "natürlicherweise in Begriffen des Selbst, im Lichte reinen Bewußtseins wahrgenommen wird" - oder mit den Worten Shankara's gesagt: "Im Vergleich mit dem Jenes auch Das ist" - so las ich es wohl mal in einer Ausgabe des Kleinods der Unterscheidung -, so ist es auch mit dem Nicht-Seienden: Das Nicht-Wissen, die Unweissenheit in einem selber ist nichts anderes als das Nicht-Wissen, die Unwissenheit im Anderen. Diese Unwissenheit und jene Unwissenheit sind nichts als Unwissenheit und Unwissenheit ist "shunya", ddh "Nichts", "Leere", "Abwesenheit". So wie beim "ich bin das Du bist das" dann erkannt wird/wurde, daß es nicht das eigene Transzendentale Bewußtsein oder auch das Transzendentale Bewußtseins des Gegenüber ist, sondern es ein transzendentales Bewußtsein als eigenständige Wesenheit gibt, die von einem selber und auch im Anderen im Zustand des Samadhi (=Turiya) erlebt/erfahren wird, so ist es dann auch mit "māyā". So wie einem Punkt (im Sinne von Euklid ist das "Etwas ohne Länge, Breite und Höhe" immer eine Unendlichkeit zugeordnet ist (nämlich die unendliche Zahlenfolge(n) in den Koordinaten im Sinne der Descarte'schen - völlig äquivalenten - Darstellung der "Euklidischen Geometrie") und es weder ohne dem Einen noch ohne dem Anderen vorstellbar ist, wenn man nur genau genug hinsieht/hinsah, so ist es wohl auch mit "māyā". Wenn man "Punkt" mit mal Ātman vergleicht und die Menge aller Punkte mit Brahman, so ist eben Ātman ohne "Nicht-Wissen" nicht vorstellbar und analog ist Brahman ohne māyā dann wohl nicht vorstellbar. Es scheint, daß diese Begriffe so zusammenhänge. Und so wie die Folge der Ziffern bei einem Punkt unendlich ist und die Menge aller Punkte auch unendlich ist und insofern Ātman und Brahman eins sind, so sind eben auch "Avidya" (Unwissenheit) und māyā eins. Mr. Mahesh beschreibt māyā als eine gröbere Form von avidya (Anhang ad der sechs philosophischen Systeme Indiens in seinem Kommentar zu den ersten sechs Kapiteln der Bhagavad Gita.

 

 

Damit will ich diese sachlichen Hinweise zum Begriff "Māyā" erst mal belassen.

 

Es stellt sich jedoch im Zusammenhang mit Mr. Mahesh die Frage, inwieweit sein Begriff der "kreativen Intelligenz" aus seiner, nur per Video-Bändern existenen "Wissenschaft der Kreativen Intelligenz", nur seine "Übersetzung" des Begriffs "mâyâ" ist.

 

Dazu täte es dann passend, daß er sehr am Anfang einen seltsamen logische Fehler macht, den er trotz später sichtlich eingefügter Korrekturen an anderen Stellen, bis 1976 noch nicht korrigiert hatte:

 

Er argumentiert, daß Gedanken eine Richtung hätten, weil man ja an den Mond oder aber auch an die Sonne denken könne. Er fährt in seiner Agrumentation fort, daß Gedanken auch aus Energie bestünden, weil aus einem Gedanken schließlich auch eine Handlung werden könne.

 

Er sagt dann, daß Gedanken also Impulse aus Energie und Intelligenz seien.

 

Weil Handlungen, Bewegung daraus resultieren könne, müßten es Impulse aus Energie sein.

 

Weil sie eine Richtung hätten, trügen sich auch Intelligenz.

 

Dann aber wird's absurd:

 

Mr. Mahesh argumentierte, daß die Quelle dieser Gedanken, die folgliche eine Quelle von Energie&Intelligenz wäre, unendlich sein müsse, weil man doch so viele gedanken tag-für-tag habe.

 

Meine Rechnung ergibt jedoch:

 

Endlich viele Gedanken am Tag 1, am Tag 2... am letzten Tag des endlichen Lebens auf Erden ergeben zusammen endlich viele Gedanken.

 

Kurzum, was Mr. Mahesh da als "begründen" von sich gab/gibt war und ist schlichtweg verrechnet.

 

Fazit; So geht's numal nicht, es sei denn...

 

Mr. Mahesh wollte die Bedeutung von Mâyâ als "Täuschung" in Form einer "Lüge" einbauen, dh die Zuhörer belügen, denen die Folge des sich Belügenhabenlassens leidvoll erleben haben wollen, in der Hoffnung, daß sie daraus lernen könnten oder auch täten.

 

Nunja, das täte dann aber gar nicht zu seinem "wissenschaftlichen Auftreten" passen.

Es gibt jedoch ein "indisches Märchen", in welchem geschildert wird, daß eine Kenner des Phänomens der Illusion einen König, der gerne Zauberkräfte erlangt hätte, Erleuchtung auf billige Weise usw, systematisch in die Irre führte, bis er schließlich samt der Königin - wenig päßlich und gedemütigt bzw lächerlich gemacht wordend, mit verbundenen Aufen im Nachtgewand am zentralen Dorfplatz steht, als dort das Alltagsleben bereits eingesetzt hatte. (Fischer-Verlag, Serie "Märchen der Völker", Buch zu "indische Märchen"?).

 

In diesem Sinne wäre Mr. Mahesh dann aber eher als Betrüger oä zu bezeichnen.

 

Es gibt zwar im öffentlich-rechtlichen TV Deutschlands jene Sendung "Verstehen Sie Spaß?", wo Prominente "hereingelegt" werden, das mitgefilmt und dann im TV gezeigt wírd.

 

Allerdings gibt es da offenbar eine rechtliche Vorschrift: Die teilnehmenenden - sogar volljährigen - Prominenten müssen da zuvor eine schriftliche Einverständniserklärung abgegeben haben und ein Zeitraum, in welchem so ein Hereinlegen stattfinden dürfe, muß ebenfalls vorher benannt gewesen sein.

 

Hinzu kommen sicherlich weitere Einschänkungen betreffs "Würde des Menschen", Nicht-Beschädigen des Ansehens und insofern der Karriere der prominenten TeilnhmerInnen.

 

Kurzum, Mr. Mahesh hätte all diese selbstverständlichen Vorgaben nicht erfült gehabt und so ist erst mal davon auszugehen, daß er diesen Kardinalsfehler der Logik unabsichtlich machte.

 

Allerdings wäre er dann besser bei der "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" geblieben. Da allerdings paßte sein Benehmen, alà Affaire mit Judith Bourques - welche nunmal von Mr. Mahesh ausging; Frau Bourqes war dazu nicht zu jenem "TM-LehrerInnen-Ausbildungskurs" gefahren! - dann auch wieder nicht und das allerdings nicht betreffs der Theorie jener "Wissenschaft vom Sein", sondern halt nur in dem Sinne, als er diese "Kunstg richtigen Benehmens" einfach noch nicht erlangt gehabt hatte und also lediglich ziemlich theoretisierte.

 

(siehe dazu Chândogya-Upanishad <-> Wissenschaft vom Sein..." in www.Schulerlebnis--91-19i.bayern )

 


  Zurück zu Mr. Mahesh und wie es Ihm mit seinen Reisplänen und infolge derselben erging

Bei Paul Mason heißt es da nunmal: "Als er von den Reiseplänen des jungen Mönches hörte, erklärte der alte Mann ihm, warum es nicht vorteilhaft sei, die Grenzen Uttar Kashis zu verlassen: >> Dieses ist heiliger Grund, alles andere ist Schlamm<<.  Sinngemäß ist das was auch ich auf dem TM-Lehererausbildungskurs in  Playa La Antilla/Spanien März - Mai 1973 per einer, auf Tonband aufgezeichnet gewesenen, Rede des Mr. Mahesh gehört hatte bzw im Rahmen des TM-Lehrerausbildungskurses "gelehrt" wurde.

 

Man findet eine Zusammenstellung früher TM-Akitivitäten "(Geschichte der TM-Bewegung, Teil 1"; leider bislang nur auf Englisch verfügbar) auch ZB bei YouTube " https://www.youtube.com/watch?v=tS7SxC_QuyQ " )

 


Aber in diesem Zusammenhang ist es interessant, daß der ältere Sadhu wohl den Eindruck hatte, daß Mr. Mahesh ihn nach māyā gefragt habe und māyā habe verstehen wollen und anscheinend noch nicht so recht verstanden habe.

Die Bemerkung jenes älteren Sadhu hat allerdings auch noch einen anderen, ganz "einfach verständlichen" Grund: Lt. eines Trekking-Buches, das ich mal ca im Jahr 2000 las, gibt es für das Gangestal eigene staatliche Gesetze zum Schutz der Sadhus und so darf dort zB öffentlich kein Fleisch angeboten werden, usw.


  Bei Bernhard Müller-Elmau findet man in seinem "Econ-Ratgeber", 2. Auflage 1985, ISBN 3-612-20021-6 dazu, wie schon erwähnt, Folgendes:

 


Von besonderer Bedeutung ist hier die Schilderung von Bernhard Müller-Elmau: "Angesichts dieser Überrumpelung blieb Maharishi Mahesh Yogi nichts anders übrig, als aufs Geratewohl etwas zu antworten."

Auch in Indien gilt es wohl , um es Gelinde zu sagen, als unhöflich, jemand derart zu "Überrumpeln" und so gebietet das Prinzip der "Unschuldsvermutung", hier von einem - "Mißverständnis"  -und nicht von Tat eines Bösewichts oder auch "göttlicher Fügung" - auszugehen.


Nachdem sich Mr. Mahesh also anschickte eine Reise zu unternehmen und zwar nach Südindien, sei hier noch auf einen Hinweis des Reisführers Baedeker (ab 2000) zum Thema Indien und "Quelle von Mißverständnissen" hingewiesen:

Das, im obigen Zitat erwähnte, Buch von Duke Ellington wird dann in "Die Mr.Mahesh-Geschichte"  und an anderen Stellen genauer angegeben.


Wie erging es Mr. Mahesh in Südindien bzw betreffs seiner Rückkehr?

Bei Bernhard Müller-Elmau findet man in seinem "Econ-Ratgeber", 2. Auflage 1985, ISBN 3-612-20021-6 dazu, wie schon erwähnt, Folgendes:


Nun, jenes "obwohl Maharishi Mahesh Yogi noch nie einen Vortrag gehört hatte, willigte er ohne Zögern ein", habe ich im Rahmen des TM-Lehrerausbildungskurses (März-Mai 1973, Playa La Antilla/Spanien) von Mr. Mahesh per Tonband anders gehört:

Ja, jemand sprach ihn an und fragte Mr. Mahesh ob er rede ("Sadhus pflegen bisweilen Schweigeglübde und insofern war die Frage verständlich", fügte Mr. Mahesh hinzu). Mr. Mahesh erklärte, daß er darauf hin geäußert habe:

"What you call talking, yes; what you call lecturing, no". (= "Was man so reden nennt, schon; was man Vorträgehalten nennt, das nicht").

Dennoch habe, so fuhr Mr. Mahesh fort, habe dann jener Unbekannte (ein Buchhändler) einfach einen Vortrag angesetzt und Mr. Mahesh als Redner angekündigt. Er, Mr. Mahesh, "habe es als 'Wille Gottes' genommen, habe Ihm irgendein Thema genannt und ih  jedoch gebeten, Ihm einen Zettel mit dem Thema dazulassen, damit er noch wisse, worüber er reden solle".

Nun das wird oft weggelassen, da es ja schwer zu begreifen ist, wieso der Buchhändler sich dermaßen tolldreist über den - lt der Schilderungen des Mr. Mahesh - doch explizit geäußerten Willen hinwegsetzte.

Meine Vermutung ergibt sich aus der Geschichte von Duke Ellington in dem, schon zitierten, Hinweis im Baedeker-Reiseführer über Indien:

Mr. Mahesh, der das Wort "Nein" mied wennimmer es Ihm möglich schien, hatte evtl ja nicht "Nein" gesagt, sondern stattdessen den Kopf geschüttelt und somit -  gemäß anzutreffender Gepflogenheiten in Südindien - in Wirkluchkeit "ja" gesagt. Er wollte zar "nein" sagen aber er hätte insofern nunmal "ja" gesagt und das auch extra noch von sich aus hinzugefügt, was dann wohl so klang, als würde er das gerne überhaupts tun.

Aber in der Folge - und das ist wesentlich für das Verstehen des bisweilen fürchterlichen bis unerträgliche Benehmens des Mr. Mahesh - beharrte Mr. Mahesh darauf, daß er "Nein" gesagt habe und da sich jemand erdreistet habe, seine Freiheit der Persönlichkeitsenfaltung als Sadhu ermaßen mißachtet zu haben. Mr. Mahesh sah sich so immer und immer wieder - wenn es Ihm einfach immer wieder mal zu viel wurde - in einer "Notwehrsituation" und berechtigt sich entsprechend "ksatriya-mäßig", dh "kriegerisch" zur Wehr zu setzen und so mißbrauchte er die yogischen Methoden bisweilen - wegen seiner eigenen Unwissenheit bzgl "ja" und "nein" in Südindien, dh jene Art von informatorischem Wissen, das er nunmal gering schätzte - als "Waffe". Und so gab das Eine das Andere und zwar auch in jenem - wenig erfreulichen bis unerträglichen - Sinne.

Immer wieder fühlte sich Mr. Mahesh von jenen angegriffen, die Ihm "dienen" wollten, für Ihn - gemäß seines dann defacto nunmal geäußert gehabt habenden Wunsches Vorträge halten zu dürfen - Vorträge ansetzen, usw.

Hätte er nur mal besser den Rat des älteren Sadhu aufgegriffen und sich gesagt "Ach, der ältere Sadhu sagte mir doch, daß das die Welt der Maya sei; da muß wohl nen Mißverständnis passiert sein, was tun? Nunja entweder ich rede mit dem mich Gefragthabenden auch wenn es irgendwie zu 'Peinlichkeiten' kommen könnte, oder ich ergreife  besser - solange noch die Zeit ist - die Flucht und versuche Nordindien so rasch als möglich zu erreichen und am besten fortan schweigend.".


Nunja, Mr. Mahesh hätte insofern ein "Mißverständnis" als "Wille Gottes" genommen, was nunmal widersprüchlich wäre. So schlußfolgerte Mr. Mahesh fortan aus einer "falschen Aussage" und sah sich bei allem was er tat oder auch unterließ im Recht.

Leider weigerten sich seine Sekretärinzwis Ihm meine, jenbezügliche "Abhilfeschaffen-sollende Frage an Mr. Mahesh" , jemals vorzulegen. (Nunja ich war erst mit Erscheinen jenes Baedeker's im Jahre 2000, den ich in der Stadt Bibliothek München entdeckt hatte und betreffs Mr. Mahesh's "Indien-Geschwafel" zu Rate zu ziehen mir die Zeit nahm, daraufgekommen. Aber es würde noch einiges an Zeit geblieben sein, um zusammen mit Mr. Mahesh gewisse Absurditäten, wie seine "Königs-Organisation" & co aus dem Verkehr zu ziehen. Aber egal mit wem ich darüber sprach, niemand half mir die "TM-Scene" mit diesem Wissen in "geordnete Bahnen" zu lenken. Nur ein Sektenbeauftragter der r.-kath. Kirche, Hans L. (nicht Hans Löffelmann), hätte ehrlich Mitleid mit Mr. Mahesh empfunden, wenn dem so gewesen sein sollte. Er hatte sowas mal im Norden Griechenlands erlebt, wo es jenes spezielle "Kopfschütteln-Interpretations-Phänomen" (so wie auch in Bulgarien/EU, notabene) auch gibt. Er sagte zu mir damals dazu: "Da kann man wirklich schier wahnsinnig werden".

Nun zurück zu Berhard Müller's obigen Schilderungen:

Von besonderer Bedeutung ist hier die Schilderung von Bernhard Müller-Elmau: "Angesichts dieser Überrumpelung blieb Maharishi Mahesh Yogi nichts anders übrig, als aufs Geratewohl etwas zu antworten."

Auch in Indien gilt es wohl , um es Gelinde zu sagen, als unhöflich, jemand derart zu "Überrumpeln" und so gebietet das Prinzip der "Unschuldsvermutung", hier von einem - "Mißverständnis"  - und nicht von Tat eines Bösewichts oder auch "göttlicher Fügung" - auszugehen.

Bernhard Müller-Elmau sah insofern durchaus auch, daß damals irgendeine schiere Ungeheuerlichkeit passiert sein wird. Er hatte von jenem Mr. Mahesh wohl denselben Eindruck gewonnen wie ich auch: Mr Mahesh wollte einfach nur das Leben eines wohlanständigen, zurückgezogen lebenden Sadhus leben - sonst nichts.

 

Aber wie ging's weiter?

Bei Bernhard Müller-Elmau findet man in seinem "Econ-Ratgeber", 2. Auflage 1985, ISBN 3-612-20021-6 dazu (Seite 123-124) Folgendes:


...

(von Seite 126 in Bernhard Müller-Elmau, "Econ-Ratgeber", 2. Auflage 1985, ISBN 3-612-20021-6)


("Es gab kein zurück mehr nach Madras"; man vergleiche dazu etwa die Ausführungen zu Maya etwas weiter vorne).

Das was Bernhard Müller-Elmau hier schreibt, wurde auf dem TM-Lehrer-Ausbildungskurs in Playa La Antilla/Spanien März bis Mai 1973 von Mr. Mahesh per Tonband auch so gesagt bzw letztendlich den TM-Lehrererinzwis "gelehrt".

Die Darstellungen von Paul Mason bzgl des ersten Vortrags des Mr. Mahesh sind noch etwas anderes: Er meint, daß Mr. Mahesh sich aufgrund seiner Tempelbesuche religiöserweise berufen gefühlt habe, eine Lehrtätigkeit zu beginnen.

Paul Mason geht also von jenem "I took it as the will of God/gods" (= "ich nahme es als den Willen Goittes/der Götterinzwis")= aus und versuchte gleich gar nicht das zuvor gewesene kurze Gespräch und dessen sehr weitreichenden - und für den einen oder auch anderen absolut schrecklichen Folgen bis hin zu Selbstötung - Folgen zu verstehen.

Auf jenem TM-Lehrerkurs waren ca 1000 Teilnehmerinzwis; es würde sehr wünschenswert sein, dieses Tonband entweder vonseiten der TM-Organisationen in YouTube zu veröffentlichen oder aber auch wenn damalige Kursteilnehmer, das was sie hörten, bereitstellen. Unter Anderem war ja Robert Oates auf jenem Kurs, der Jurist in den USA war und ein Buch bzgl "TM" schrieb (ISBN 0-399-11815-2).


Sehr ausfürlich und erklärend was damals wohl passiert ist und was nicht, gehe ich in meiner WEBSeite www.schulerlebnis--91-19i.bayern  ein; genauer findet man es unter dem Link " https://www.schulerlebnis--91-19i.bayern/mr__mahesh_und_tm_auf_deutsch.html "; darin gehe ich auch auf die detallierten Ausführung des Mr. Mahesh in dem Video "Maharishi speaks on Guru Dev and the history of the movment" (insgesamt 1Std., 7Minuten und 28 Sekunden lang - https://www.youtube.com/watch?v=dOtPHXmGUEY&t=2453s
 - ) ein.

Derweil möchte ich mich damit nicht weiter befassen und ich meine, daß meine Ausführungen in "Mr. Mahesh und TM auf Deutsch" in www.schulerlebnis--91-19i.bayern ausführlich und erklärend (was damals passierte und was nunmal nicht) genug sind.

Es war wohl zu einem Mißverständnis gekommen; Mr. Mahesh kam damit nicht zurecht und wählte als seine Strategie, seine Umgangsweise damit, es als "Wille Gottes zu nehmen" und sich allerdings sicherheitshalber so gut es ihm möglich war, sich an das zu halten, was er von Swami Brahmanda Saraswati soweit richtig verstanden zu haben und zuverlässig handhaben zu können, meinte.

Das kann alles menschlich nachvollzogen werden können, man würde Mr. Mahesh auf seinen eigentlichen, frei gewählt gehabten Lebensweg als Sadhu mittels weniger Sachkenntnisse betreffs Gepflogenheiten in Südindien und gewisse Gepflogenheiten, welche für Nicht-Südinder zu krassen Mißverständnissen in Südindien zu führen das Potential haben, ganz unpersönlich-sachlich zurückgeholfen haben können.

Leider wollten die einen nur was von "Mr. Maehs haben", am besten sollte er ihnen gefälligst Unsterblichkeit, Erleuchtung, Allmächtigkeit und was sonst noch alles möglichst zu schenken sich gezwungen sehen; Andere bevorzugten es auf ihn verbal einzudreschen, an ihm herumzunörgeln, ihm ständig Betrugsabsichten zu unterstellen und ihn  ansonsten für eigene Missionsabsichten als "Prototyp eines Irrlehrers" oder auch Idioten hinzustellen.

Das Dauergeschwätz von den Achso "Gütigen, um Verstehen sich bemühenden, Mißverständnisse fürsorglich aus den Lebenswegen zu räumen sich bemühenden PsychologInnen" wirkt angesichts dessen, wie man mit Mr. Mahesh und seiner Geschichte betreffs dessen wie es - alles anders als geplanterweise - dazu kam, daß diese Art von "TM-Lehraktivitäten" überhaupts nur anfingen, zu begegnen pflegte, wie eine Farce und systematische Lüge.

Man muß hier, auch im Umgang mit Mr. Mahesh und seiner Geschichte betreffs Entstehung der "TM-Scene" nunmal bei der Unschuldsvermutung bleiben.

Die einzige Lösung, die sowohl jenem Buchhändler, der Mr. Mahesh ansprach, als auch Mr. Mahesh gegenüber die "Unschuldsvermutung" aufrechterhält, ist meiner Einsicht nach die, daß es zu einem - für beide - bedauerlichen Mißverständnis kam und sich Mr. Mahesh dann leider immer mehr und mehr in die Welt der Aktivitäten, sozialen Bereiche usw verwickelt, für die er - angesichts seiner getroffen gehabten Entscheidung ein wohlanständiges Sadhuleben zu leben - einfach zu wenig Verständnis hatte und zu wenig Verständnis aufzubringen vermochte; es war einfach zu viel verlangt von ihm, daß man Antworten auf da solche Fragen wie "Was hält er von Demokratie", "was hält er von Jesus Christus", "Hat der Mensch einen freien Willen", "was hält er von Platon", usw usf von Ihm abverlagen hätte dürfen. All das von Ihm abverlangt zu haben war auch nichts anders als Verstoß gegen die "Unschuldsvermutung". Es war ein Mißverständnis und da kamen so Europäer und Amis und nahmen Mr. Mahesh rücksichtslos beim Wort, daß es "Der Wille Gottes sein müsse" und nötigten ihn sich immer noch mehr und mehr idiotische, arrogante, ungeeignete Fragen gefallen zu lassen uä.

Das Benehmen des achso "freien Westen" erwies sich als miserabel, unverschämt, tyrannisch, feinselig und alles Andere als "würdevoll" und vornehm freiheitlich.

Umgekehrt steigerte sich auch Mr. Mahesh in immer absurdere und teils höchst unverschämte Abwehrmaßnahmen hinein und so schaukelte sich das gegenseitig immer weiter hoch.

Was müßte wohl jeder halbwegs gütige Mensch sich gedacht haben, wenn er Mr. Mahesh's Schilderungen, wie in YouTube beispielsweise zu finden, aus einer ziemlich frühen, noch sehr moderaten Epoche der "TM-Scene", sich mal in Ruhe anhörte?

Äh, da muß wohl nen Mißverständnis passiert sein; an wird wohl beiden Seiten am ehesten helfen können, indem man das Mißveständnis unparteiisch-sachlich-nüchtern aufarbeitet und es beiden Seiten angedeihen läßt. Dann wird wohl Mr. Mahesh auf seinen Lebensweg zurückfinden können und keiner der TM'lerInnen wird weiter auf die absurde Idee  "Vollzeit für TM wäre nicht nur sinnvoll  sondern das wirklich Richtige" kommen, dh es würden auch größere gesellschaftliche Konflikte vermieden werden können.

Ein richtiger Zeitpunkt wäre im Jahr 1973 gewesen, nachdem ein passabler TM-LehrerInnen-Ausbildungskurs von Mr. Mahesh in enger Zusammenarbeitg mit dem britischen  Pädagogen Max Flissure erstellt werden hatte können, Max Flissureund Mr. Mahesh würden den Kurs vom Mai bis Ende 1973 nochmals übrarbeitet haben können und das würde  dann echt genug gewesen sein und Mr. Mahesh würde man in sein Sadhuleben zurückgebracht und vor Nachstellungen aus der TM-Scene sinnvollerweise abgeschirmt haben und seinen Rückzug aus der TM-Scene noch im Jahre 1973 samt Abschirmung vor weiteren Verwicklungen in Handlungen vonseiten des Mr. Mahesh auch bekannt gegeben haben können um idiotische TM-Akitivitäen zu unterbinden.

Was dann geschah und wie sich sowohl die TM-Scene als auch die Auseinandersetzung mit der TM-Scene entwickelten, war nicht nur überflüssig, sondern es entbrannte ein - unnötiger-  immer heftigerer Streit, beide Seiten wurden zunehmend rücksichtsloser und rücksichtsloser und all das wegen nichts. 

Einige zwischen den Fronten - vermutlich ziemlich wenige´- wurden immer heftiger von beiden Seiten umeinandergeschubst, terrorisiert, zertrampelt, tryannisiert usw

 

 

Es geht in diesem Abschnitt "23) Mr. Mahesh" eventuell dann mal noch weiter; das dauert dann aber jedenfalls.


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