
a) Srimad Bhagavatam, Band 1 betreffs König Janaka:
* Gemäß des Srimad Bhagavatam, Band 1, war König Janaka der Schüler von Parashar, von Shakti's Sohn und somit von (Rishi?) Vasishta's Enkel.
b) Janaka gilt als der König von Videha:
Im Abschnitt k) Betrachtungen zum Ramāyaṇa des Prof. M. Winternitz und daraus resultierender Schluß bzgl der ungefähren Lebzeiten von Ṛṣi Vāsiṣṭha in "3)Rishi Vasishta" zitiere ich vom Prof. Winternitz, der auf Folgendes hinweist:
>>
Ob der in den Upaniṣads ²) öfters erwähnte König Janaka von Videha derselbe ist wie der Vater der S
ītā, muß dahingestellt bleiben.<<
"Geschichte der indischen Litteratur", von Dr. M. Winternitz, a.ö. Professor der deutschen Universität Prag, Erster Band, zweite Ausgabe, Leipzig, C.F.Amelangs Verlag, 1909.
König Janaka könnte daher der Vater von Sītā, jener Prinzessin und dann Gemahlin von Prinz Rāma, welche die zentralen Figuren im Rāmāyaṇa sind (s. 3) Rishi Vasishta), gewesen sein. Das König Janaka der Vater von Sītā gewesen sei, ist anscheinend die oder auch eine weitverbreitete Meinung.
c) Janaka als Lehrer von Shukadeva:
König Janaka gilt - gemäß Parashar und daher gemäß Vyasa's Vater - der Lehrer von Shukadeva, dem Sohn des Vyasa.
Man sehe etwa Yogavasishta, Kapitel II, der Anfang der Unterweisung, [Die Geschichte von Suka], Seite 19-20; (,Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, ISBN3-7157-0112-9):
...
Diese und andere Erzählungen zu König Janaka findet man auch in der englisch-sprachigen Version:
siehe: https:/ /epdf.pub/laghu-yoga-vasishta-english-translation.html. Bei https:/ /www.archive.org lassen sich 2 Ausgaben finden.
Insbesondere die 13 Seiten "The Story of King Janaka" ab Seite 331 sind da von Interesse im konkreten Zusammenhang zu diesem Abschnitt.
In etwas kürzerer Form findet man es auch im Buch von Peter Thomi im Ansata-Verlag (der Verlag bietet das Buch derzeitig nicht an) auf den Seiten 67 bis 72 in deutscher Sprache:
d) Betreffs der Lehre des Janaka:
Von besonderem Interesse dabei ist das Folgende und es sei etwas ausgeführt, inwiefern Mr. Mahesh's Lehre der "Transzendentalen Meditation" (wie dargestellt bzw gelehrt zwischen Herbst 1970 und Sommer 1976) zur überlieferten Lehre des Königs Janaka paßt oder auch nicht:
Im Yogavasishta wird an einer Stelle König Janaka's Einsicht/Lehre erwähnt wonach gilt:
>>
...
A mind, devoid of pain, which has developed equal vision over all through quiesence, will attain the state of
...
<<
"Laghu-Yoga-Vāsiṣṭha", Translated into English by Narayanaswami Aiyer, The Adyar Library and Research Centre Adyar, Madras 600020, India, 1. Auflage 1896... Vierte Auflage 1980, ISBN 0-8356-7497-5, Printed in India, at the Vasanta Press, Seite 205
Eine Übersetzung dazu vom Autor dieser WEBSeite:
>>
...
Ein Geist, frei von Schmerz, der eine ausgeglichene Sicht betreffs Allem und Jedem durch Ruhe erlangt hat, wird einen Zustand "ātman"-ischer Wirklichkeit erlangen, welcher vollständige Seligkeit sowie Wonne ist. Dies ist der
...
<<
Betreffs einiger Vokabeln siehe etwa: quies'cence, -cy s. Ruhe. 256 Dr. Friedrich Köhler quies'cent a. ruhend; still; ruhig. 256 Dr. Friedrich Köhler
|
Siehe auch Grieb/Schröer, Seiten 624 und 625 | 624 u. 625 | Grieb/Schröer |
Ising, Dr. phil. Francis, "Englisch für Dich - English for you", zusammengestellt von Dr. phil. Francis Ising, mit Genehmigung der Alliierten Militärregierung, Ernst Wilhelm Schulz Verlag, Minden/Westfahlen, 1945, gedruckt bei Wilhem Köhler, Minden/Westf.
Grieb, Chistoph Friedrich, "Englisch-Deutsches und Deutsch-Englisches Wörterbuch mit einer tabellarischen Uebersicht der von den euern englischen Orthoepisten verschieden ausgesprochenen Wörtern" von Christoph Friedrich Grieb. In zwei Bänden. Erster Band Englisch-Deutsch. Stuttgart. Druck und Verlag Carl Hoffmann, 1842
Grieb, Christoph Friedrich, "Chr. Fr. Grieb's Englisch-Deutsches und Deutsch-Englisches Wörterbuch, mit besonderer Rücksicht auf Aussprache und Etymologie", neu bearbeitet und vermehrt von Dr. Arnold Schröer, ord. Professor an der Handels-Hochschule Köln weiland ord. Professor der Englischen Philologie an der Universität Freiburg i.B., zwei Bände, erster Band: Englisch-Deutsch, elfte Auflage (unveränderte Auflage der Neubearbeitung), Stuttgart, Paul Neff Verlag, Max Schreiber, 1904
Köhler, Dr. Friedrich, "Englisch-Deutsches und Deutsch-Englisches Taschenwörterbuch" von Dr. Friedrich Köhler, Leipzig, Druck und Verlag von Phillip Reclam jun.,ca 1892
Gemäß der gefundenen Übersetzungen paßt König Janaka's Lehre auffallend gut zusammen mit Chândogya-Upanishad's siebenter Lektion; vgl.:https://klassische-indische-texte-91-19i.de/ch_ndogya_upanishad___7_te_lektion.html :
Narada suchte die "innere Ruhe" und konnte sie nicht erlangen, obwohl er alles studiert hatte, was es zu studieren gab. Da begab er sich zu Sanatkumar, weil der im Rufe stand, Ihm da behilflich sein zu können.
Dieser führt ihn dann über bislang habe er nur Worte gelernt, und auch Rede sei's nicht, auch Wille war's dann nicht, usw schließlich zur unübertrefflichen Inneren Ruhe, dem bhouma, der Unendlichkeit, der Unbegrenztheit; Narada mußt in seinem Geiste nur schrittweise weglassen, was das was er suchte und zu wissen sollen sich gedacht hatte nicht oder auch noch nicht sein konnte.
Es erinnert auch an René Descartes, der auf der Suche nach Wahrheit, sich immer wieder, Tag und Tag, hinsetzte und versuchte alles weg zu lassen, was ihn schon mal getäuscht gehabt habe, dh das was die gesuchte Wahrheit, welche nunmal kein Täuschungspotential mehr sollte beinhalten, (noch) nicht war bis er im Sein seinerselbst ("Ich bin") eine zweifelsfreie Wahrheit bzw zumindest einen "wahren Satz" gefunden hatte. (vgl. René Descartes.)
Insofern ist das eine sehr natürliche Vorgehensweise, dh eine natürliche Meditationspraxis.
Dabei wird es allerdings, selbst wenn man in der Meditation die "Ruhe" jenseits von beabsichtigen, meinen, vorstellen, erreichen-wollen, erreichen zu hoffen, Sehnsucht nach Ruhe haben, usw so einigermaßen fand, so sein, daß es im Alltag wieder verloren gehen kann oder auch wird.
Aber im Laufe der Zeit und regelmäßiger Praxis von König Janaka's Rat, wird diese gefundene aber noch nicht wirklich erkenntnismäßig erkannte Ruhe, sich als coexistierend könnend mit dem Bereich des Handelns, des Tuns erweisen und das aufgrund der Transzendenz der Ruhe und das so wie ein infinitesimaler Punkt ohne jeglicher Ausdehnung in jedem Gemälde untergebracht werden würde können, ohne das Gemälde zu stören. Selbstverständlich kann ein Gemälde, per perspektivischer Elemente, auf einen unendlich fernen, infinitesimalen Punkt hinweisen und ihn damit erahnbar werde lassen.
Wenn es sich als coexistierend erwies und insofern eine nicht störende Alltagsrealität geworden war bzw hatte sich als das erweisen können, bringt ein Verweilen, ein Ruhen, ein diese Ruhe sich weiter gönnen, eine Verfeinerung der Snne mit sich, bis schließlich die wahre Erkenntnis - so wahr als man ein Lebewesen ist und als das existiert - erlangt wird, daß jene, mit der Welt des Tuns coexistieren könnende wohltuenede Ruhe, Stille auch tief in allen anderen Lebwesen und Dingen ist, worauf die eigene Aufmerksamkeit nunmal direkt fällt.
Damit verbunden ist die Einsicht, daß man ein körperloses Wesen ist und das schon immer war und nicht erst durch Meditation wurde.
Diese Ruhe, die dann in einem selbst und auch in einem anderen Lebewesen oder auch einem gegenüberseindem Etwas wahrgenommen wurde, erweist sich nun als nicht die eigene Ruhe und die Ruhe des Anderen, sondern als ein-und-dieselbe Ruhe, als Eins-Seiendes (vgl. Rixner, Pater Anselm Thaddeus ,"Versuch einer neuen Darstellung der uralten indischen All-Eins-Lehre ...", von Thaddae Anselm Rixner, Professor der Philosophie am königlich Baierischen Lyceum zu Passau, Nürnberg, in der Steinischen Buchhandlung, 1808, Seiten 161 bis 189), was nunmal "Ātman" genannt wird. Verständlicherweise wird dieser Zustand, diese Wirklichkeit von König Janaka dann "Zustand "ātman"-ischer Wirklichkeit" genannt oder auch damit beschrieben oder auch verständlich gemacht.
(In u.a. der Kena-Upanishad findet man dann noch den Hinweis, daß "Ātman" und "Brahman" identisch seien; siehe etwa: https://klassische-indische-texte-91-19i.de/kena_upanishade_mit_shankara_s_kommentar.html )
Wird dieser Zustand weitergelebt als körperloses Wesen, da man nunmal weiterhin diesen Körper (wie ein Gewand; vgl. Bhagavad Gita) hat, setzt eine weitere Entwicklung ein, die natürlicherweise auf eine Form der Unsterblichkeit auch mit einer verfeinerten Variante dieses Gewandes (das nunmal gut genug gewesen war, um diese Erkenntnis des Âtman sowie insofern auch des Brahman und, damit verbunden, Unsterblichkeit zu erlangen), abzielt.
Daß spätestens das dann ein Zustand wahrer Freiheit sein würde ist selbstverständlich. C'est la vie:
>>
....
Desire, hatred, etc will not affect those in whom the (Ātmic) bliss has arisen through Ātmic inquiry, after the annihilation of Ajñāna, just as persons clad in diamond armour are proof against arrows.Then the dense mist of Ahaṃkāra, which having screened the Sun of Brahman obscured the intelligence, will be dispersed by the whirlwind of Jñāna.
...
<<
"Laghu-Yoga-Vāsiṣṭha", Translated into English by Narayanaswami Aiyer, The Adyar Library and Research Centre Adyar, Madras 600020, India, 1. Auflage 1896... Vierte Auflage 1980, ISBN 0-8356-7497-5, Printed in India, at the Vasanta Press, Seite 216
(vgl. Laghu-Yoga-Vāsiṣṭha, Translated into English by Narayanaswami Aiyer, The Adyar Library and Research Centre Adyar, Madras 600020, India, 1. Auflage 1896... Vierte Auflage 1980, ISBN 0-8356-7497-5, Printed in India, at the Vasanta Press, Seiten 204 - 210.
vgl dazu auch die Übersetzung im Buch:
vgl dazu auch die Übersetzung im Buch:
Thomi, Peter, Yogavāsiṣṭha, Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, CH-3800 Interlaken, Schweiz, 1988, ISBN 3-7157-0112-9
e) Janaka als Schüler des Parashar gemäß des Mahabharata:
Man findet im Mahabharata bei https:/ /www.pushpak.de unschwer:
"Kapitel 297 - Parasara über den Weg zum Heil"
siehe:
https:/ /www.mahabharata.pushpak.de/buch12/mahabharata_b12k297.html
In diesem Kapitel 297 stellt Janaka dem Rishi Parashar diverse Fragen, worauf Parashar antwortet.
Sehr interessant, da das, heutzutage sehr kritisch betrachtete, "Indische Kasenwesen" betreffend ist etwa Folgendes daraus:
>>
...
Janaka fragte:
Oh großer Asket, wird der Mensch durch seine Taten befleckt oder durch die Geburt in seiner Kaste? Diesbezüglich habe ich meine Zweifel. Mögest du mich belehren!
Parasara sprach:
Zweifellos, oh König, sind beide, die Taten und die Geburt, potentielle Quellen der Sünde. Doch höre auch ihren Unterschied. Wenn der Niedriggeborene tugendhaft handelt, wird er sich trotz seiner niederen Geburt erhöhen. Wenn der Hochgeborene sündhaft handelt, wird er trotz seiner hohen Geburt fallen. Somit ist das Handeln wichtiger als die Geburt.
Janaka fragte:
Was sind jene rechtschaffenen Taten in dieser Welt, oh Bester aller Zweifachgeborenen, wodurch kein anderes Wesen verletzt wird?
Parasara sprach:
...
<<
siehe: https:/ /www.mahabharata.pushpak.de/buch12/mahabharata_b12k297.html .
f) König Janaka als Vater der Sita, usw:
* In Wikipedia findet man zu
Janaka und Sītā die übliche, etwas arg mythologisch wirkende, Erzählung. Siehe dazu: https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Janaka(Diese Geschichte sah ich auch mal bei Prof. Winternitz. Leopold von Schröder oä. - muß es erst wieder suchen.)
Diese Geschichte findet man als Teil des Rāmāyaṇa zB bei https:/ /www.pushpak.de auf Seite 85 im Buch 1, "Canto 66 - Die Rede des Janak";
siehe:
https:/ /www.ramayana.pushpak.de/pdf/ramayana_valmiki_1.pdf .
(Allerdings gelten, wie schon in "3) Rishi Vasishta" zitiert, die Bücher 1 und 7 als nachträglich eingefügt.
Siehe Seite 423 und 424 in "Geschichte der indischen Litteratur", von Dr. M. Winternitz, a.o. Professor an der deutschen Universität in Prag, Erster Band, Einleitung - der Veda - die volkstümlichen Epen und die Purāṇas, Zweite Auflage, Leipzig, C.F. Amelangs Verlag, 1909.
g) Zeitliche Einordnungen anhand der Bezüge:
α) erste Einschätzung betreffs der Lebenszeit:
Zeitlich könnte das so zusammenpassen: Angenommen Rishi Vasishta war 25 als er Shakti zeugte, 50 als Parashar zur Welt kam und 75 als sowohl Vyasa geboren wurde als auch Parashar den König Janaka unterrichtete; insofern ca 90 bis 95 als Rama - der spätere Gemahl von König Janaka's Tochter Sītā - in Verzweiflung von seiner Pilgerreise zurückkam und er zum Lehrer für Prinz Rāma bestellt worden war (siehe "Yogavasistha, die Lehren des Weisen Vasishta", Ansata-Verlag, ISBN 3-7157-0112-9). Rishi Vasishta wiederum lebte, nach gewissen Überlegungen, so in etwa 100 Jahre nach Buddha bzw sein Leben überlappte mit Buddha noch. König Janaka wird in diesem Sinne also so ca 150 bis 200 Jahre nach Buddha gelebt haben.
β) Zeitliche Einordnung ausgehend von Richard Garbe's Angabe zu Vedantaisierung der Bhagavad Gita
Selbstverständlich könnte man den Anfangszeitpunkt auch weiter in die Vergangenheit rücken, aber eine lückenlose Kette, der in der "Guru-Puja" erwähnten Gurus, dh bis Shankara und der ersten 4 Shankaracharyas erreicht man nur wenn man für Vyasa ca 300 bis 400 n. Chr. annimmt; also genau jenen Zeitraum indem die "Vedantaisierung der Bhagavad Gita", lt. Garbe stattgefunden habe.
Andererseits wird von Hermann Oldenberg und Moriz Winternitz erwähnt bzw darauf hingewiesen, daß es Krishna-Kult-Artiges bereits vor Buddha gab bzw gegebenen habe, obgleich nach Leopold von Schroeder die Vorstellung von "Gott Krishna" erst nach Buddha aufkam. Nachdem, gemäß Bhagavatam (siehe auch Swami Prabhupada's Kommentare zu seiner Übersetzung) Vyasa der Vater von Krishna gewesen sei, müßte Vyasa demzufolge nach Buddha gelebt haben, Oldenberg erwähnt dabei achäologische Funde und einen gewissen Tempel, den Buddha vermutlich gekannt habe. Moriz Winternitz erwähnt ein Suttra aus einer buddhistischen Schrift, wonach Buddha in seinen gewissen, nicht verletzenden Art & Weise und dennoch grundlegend kritisch auf Ṛṣi Kṛṣṇa hinweist:
Siehe Seite 28 im Buch und Seite 42 in zB https:/ /www.archive.org. (Siehe auch bei 13) Shankara). https:/ /archive.org/details/geschichtederind02wintuoft/page/n4/mode/2up?q=%E1%B9%9A%E1%B9%A3i+K%E1%B9%9B%E1%B9%A3%E1%B9%87a
Vyasa kannte wohl seinen Vater Parashar und auch König Janaka und so verwundert es wenig, wenn festzustellen ist:
ɣ) Zeitliche Einordnung, ausgehend von Yâjñavalkya.
Nachdem Yâjñavalkya in der Brihadaranyaka-Upanishade erwähnt wird, müßte er vor oder auch zur Zeit deren Entstehung oder auch deren Fertiggewordensein gelebt gehabt haben.
Da die Brihadaranyaka-Upanishade eine der frühen Upanishaden ist (vgl. Hermann Oldenberg, Walter Ruben, usw) und zu Lebzeiten des Buddha, die frühen Upanishaden längst bekannt waren, (die Kathaka-Upanishade war beispielsweise bereits im Entstehen und insofern zumindest teilweise abgeschlossen), kommt man von den ziemlich genau bekannten Lebzeiten des Buddha - vermöge König Ashoka's Lebzeiten - zu einer Zeit von ca 700 bis 750 v. Chr. als die Zeit in welcher Yâjñavalkya wohl gelebt hatte.
Yâjñavalkya unterrichtete Janaka, sodaß Janaka als Yâjñavalkya geschätzte ca 50 bis 80 Jahre alt war, wohl um die 20 bis 40 gewesen sein wird. Janaka täte insofern um ca 680 bis 730 v. Chr. gelebt haben.
Janaka unterrichtete seinerseits Shukadeva. Wenn da König Janaka im Alter von etwa 50 bis 80 oder auch 80 bis 95 gewesen wäre, würde also der Vater von Shukadeva, der Herr Vyasa, damals wohl auch in etwa in so einem Alter gewesen sein; vielleicht auch erst 30 oder auch 40.
Vyasa täte insofern in etwa zur selben Zeit gelebt haben wie Janaka; war allerdings möglicherweise auch bis zu 50 Jahre jünger gewesen. Insofern wäre seine Schriften dann auch in jenem Zeitraum entstanden.
Parashar, der Vater des Vyasa, könnte dann aber kaum viel jünger als wie Janaka gewesen sein und eventuell sogar etwas älter. Allerdings stellte, wie obig erwähnt wurde, Janaka dem Parashar Fragen, sodaß Parashar auch der Ältere von Beiden gewesen sein könnte. Ausgehend von "Janaka täte insofern um ca 680 bis 730 v. Chr. gelebt haben." kommt man also kaum umhin, die Lebzeiten des Parashar in dieser Zeit zu sehen.
Parashar war nun der Sohn der Shakti und Shakti wird also noch 20 bis 40 Jahre jünger gewesen sein wie ihr Sohn, sodaß sie eher um 760 bis 710 v. Chr. gelebt haben müßte und daher zur Zeit des Yâjñavalkya.
Shakti's Vater wiederum, Vasishta, würde in etwa zwischen 20 bis 50 Jahre älter gewesen sein als Shakti und würde insofern um 800 bis evtl ja 730 gelebt haben.
Nimmt man für Vasishta eine lange Lebenszeit an, würde es alles noch zusammenpassen.
Dabei darf allerdings nicht übersehen werden, daß Vasishta den Râma, den Ehemann der Sita, die wiederum vermutlich die Tochter von Janaka war, unterrichtete und darüberhinaus der Hofweise des Königs Janaka war, sodaß sich deren Lebzeiten überschnitten haben müßten.
Wären Shakti und Janaka in etwa gleich alt gewesen, hätte Vasishta den Schwiegersohn des Janaka unterrichtet; Parashar wäre in etwa im Alter des Râma gewesen (jeweils uU nur 20 Jahre jünger als deren Mutter bzw Vater) und hätte sich allerdings sehr hohes Ansehen in Bildungsfragen erworben, sodaß Janaka auch ihn bisweilen um Rat fragte. Der Sohn Vyasa des Parashar wäre in etwa 20 Jahre jünger gewesen wie Janaka und der Sohn Shukadeva des Vyasa wäre wiederum eventuell ja 20 Jahre jünger gewesen als sein Vater Parashar und insofern eventuelle nunmal ca 40 Jahre jünger als Janaka. In einem Alter von ca 70 bis 90 Jahren könnte Janaka den Shukadeva sehr wohl auch noch unterrichtet haben.
Insofern würde das alles in etwa auf diese Weise, von den Lebzeiten her, zusammenpassen.
Als Ergebnis, erhält man für das Alter der Schriften des Vyasa, aber auch des Ramayana uä so in etwa den Bereich zwischen
680 bis 730 v. Chr und für das Ramayana einen etwas früheren Zeitpunkt, so in etwa 750 bis 700 v. Chr.
Interessanterweise fällt das Leben und Wirken des Jessaia in genau diesen selben Zeitraum.
siehe: https://www.schulerlebnis--91-19i.bayern/0x_home__verpfuschtes_leben.html
Darüberhinaus wird betreffs der Örtlichkeiten des Lebens, infolge der geringen Infrastruktur und Reisemöglichkeiten in der damaligen Zeit, anzunehmen sein, daß Vasishta, Yâjñavalkya, Shakti, Parashar, Vyasa, Shukadeva, Janaka, Sita und Rama alle in etwa derselben Gegend Indiens lebten; zumindest besteht da zurecht eine gewisse Vermutung jenbezüglich.
Na klar, könnte man diese Überlegungen in etwa auch derart anstellen, indem man das Enstehungsdatum der Brihadaranyaka-Upanishade offen läßt und mit x angibt, wobei man weiß, daß dieses x einen Zeitpunkt bezeichnet, welcher nicht später als 700 bis 750 v. Chr. liegen kann.
Dann bliebe es offen, daß es auch alles früher gewesen sein würde können.
Festzuhalten ist allerdings, daß die Bhagavad Gita, gemäß dieser Betrachtungen wohl kaum nach Jesu Geburt entstanden sein kann und die "Entlehnungen" aus den christlichen Lehren, welche Dr. Franz Lorinser in seiner Ausgabe der Bhagavad Gita in Versform aus dem Jahre 1869 n. Chr. in ausführlichen Anmerkungen meinte zu erkennen, dann eben lediglich Ähnlichkeiten wären und, im Sinne der Lehren der r.-kath. Kirche, wonach der "Heilige Geist allen gesandt war und ist", dh keinen zeitlichen und lokalen Beschränkungen unterworfen ist, auch im frühen Indien bisweilen sehr ähnliche Lehrmeinungen zustande gebracht hatte.
Diese Anmerkungen des Dr. Franz Lorinser der r.-kath. Theologe und Priester war, sind dennoch wertvoll, weil sie eine Hilfe und Grundlage zur Verständigung und gegenseitigen Respekt legten sowie bieten.
Gleichwohl kann der eine oder andere Autor, der die Bhagavad Gita korrekt zu überliefern für sich in Anspruch nahm, der Versuchung erlegen sein und "sehr ähnliche Lehrmeinungen" per der Übernahme aus christlichen Quellen ausgeschmückt und angepaßt haben.
h) Janaka in bezug auf die Bhagavad Gita:
König Janaka wird auch in der Bhagavad Gita erwähnt und zwar in Kapitel III/Vers 20.
Siehe etwa Prof. Paul Deussen, siehe zB.: https:/ /www.forgottenbooks.com,
* "Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam", siehe zB.: https:/ /www.forgottenbooks.com/en/readbook/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406#0 https:/ /www.forgottenbooks.com/en/readbook/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406#0;
* Bhagavad Gita ab Seite 33; das benannte Kapitel III, kommt dann ab Seite 45 unten und den Vers 20 findet man auf Seite 47 im unteren Drittel:
siehe zB.:
https:/ /www.forgottenbooks.com/en/readbook/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406#62 oder auch:
https:/ /archive.org/details/vierphilosophis00stragoog/page/n73/mode/2up
Im Mokshadharma (Eines der Bücher von Professor Deussen, "Vier Philosophische Texte des Mahabharatam") findet sich als "178. Janaka und Mithilâ" eine Lehr-Geschichte, die König Janaka zugesprochen wird:
siehe zB.:
https:/ /archive.org/details/vierphilosophis00stragoog/page/n157/mode/2up
Bei https:/ /www.pushpak.de findet man im Kapitel 32 im 14.ten Buch des Mahabharata ein interessantes Gespräch zwischen einem Brahmanen und König Janaka:
"Kapitel 32 – König Janaka und der Brahmane"
siehe: https:/ /www.mahabharata.pushpak.de/buch14/mahabharata_b14k032.html
i) Janaka in bezug auf die Ashtavakra Gita:
Interessant ist auch die Ashtavakra Gita, siehe zB https:/ /www.pushpak.de, wo es ua heißt:
"Die Ashtavakra Gita
(deutsche Übersetzung, 16 Seiten)
Diese Gita ist ein tiefgründiges Lehrgespräch und für angehende Asketen eine wunderbare Inspiration auf dem Weg der Entsagung und unvergleichlichen Erkenntnis der Wahrheit, die wohl erst dann im Geist erscheinen kann, wenn alles vermeintliche Wissen durchsichtig wird und sich die Nebel der Illusion auflösen."
Siehe zB: https:/ /www.pushpak.de
Betreffs König Janaka findet man Folgendes:
>>Buch 3 / Kapitel 133 - Ashtavakra vor Janak und dem Wächter<<
siehe zB:
https:/ /www.pushpak.de/ashtavakra/#M3
Es heißt dort weiter: "Dieser Text ist auch als PDF verfügbar oder zum gemütlichen Lesen auf dem BookReader als eBook. Eine gedruckte Version befindet sich im Anhang des Mahabharatas Band 9 (Amazon).", siehe: https:/ /www.pushpak.de/ashtavakra/#M1.
Man beachte etwa auch:
"Die Geschichte von Ashtavakra und König Janaka im Mahabharata"
10) Shukadeva:
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zu 10) Shukadeva