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Betreffs "TM-Scene national":

 

Anknüpfend an das Vorherige stelle ich erst mal laienhaft folgende - reichlich verfahrene - Situation fest:

 

In den 80-er Jahren va seit der Zeit als die Regierung des Dr. Kohl dann aktiv war, kam es zu starker Kritik an der TM-Scene, wobei "TM-Vereine", "einzelne TM-LehrerInnen" usw allesamt als "TM" dann bezeichnet wurden.

So hieß es dann aus den Kreisen von Dr. Kohl's Regierungsmannschaft, nach anfänglichem "TM ist destruktive Sekte", schließlich infolge von Gerichtsurteilen etwas abgemilderterweise "TM ist eine gefährliche Sekte".

Es hieß nicht "Mr. Mahesh" sei gefährlich, laßt ihn uns nach Indien abschieben / zurückbringen bzw uns dazu an die Niederländische Regierung, usw wenden und die USA dafür kritisieren, daß sie ihn  "fähig werden hatten lassen, seine Lehre(n) zu verbreiten".

Es hieß nicht, der oder die TM-Lehrerin habe erhebliche Fehler gemacht, etwa gar Mißbräuche betrieben oä.

Es hieß pauschal "TM ist eine gefährliche Sekte" und dazu die Behauptung also, daß "die TM-Meditationsmethode" unabhängig von den TM-Organisationen gar nicht funktionieren könnte/täte bzw würde können. Daß sozusagen "TM" ein "infiltrieren" der TM-Ausübenden durch "TM-Organisationen" sei.

Derartige Behauptungen sind jedoch absurd, so, mal salopp formuliert, die TM-Scene.

Auch der Shankarcharya des Nordens ab 1984 bezeichnete "TM" als eine passable Praxis des Vedanta. (siehe Shankaracharya Shantanand in im, u.a. deutschsprachigen, Wikipedia).

Anlog könnte man dann auch Folgendes sagen: Ein Gebet an einen fiktv als existent angenommenen Gott könne nur funktionieren, weil der/die Beterin von einer Kirche geistig infiltriert werden täte?

Analog "Mathematik" usw? Da wird aber pur ideologischerweise behauptet, daß "abstraktes Denken" gar nicht menschenmöglich sei.

Dazu passend sagte dann Heiner Geißler in seinem letzten Interview bei Sandra Maischberger - zu deren Verwunderung - daß "das Thema Gott" für Menschen als solches überhaupts eine völlige Vermessenheit darstelle und daß allenfalls noch "Jesus" da als Thema geerade noch so geeignet sei.

Nunja er beließ es halt bei Jesus-Sekten-Gehabe, wie es an so manchen Straßenecken anzutreffen ist.

Achja, abstrakt gehe gar nicht; es bleibe diese Person Jesus, jenes Analaphabeten und Hilfsarbeiters, den Heiner Geißler für den einzig möglichen und einzig gerade noch tolerierbaren Gott-Ersatz (oder was eigentlich?) hielt.

Mit "TM" runtermachen statt abstrakt-sachlicher-fair-objektiver-differenzierender Befassung damit fing Heiner Geißler an und bei "solches Abstraktes Denkvermögen gäbe es ja doch sowieso nicht und wenn wär's eine Menschen-Vermessenheit endete er; selber redete er Jahrzehnt um Jahrzehnt von "Gott", "Gott", "Gott" - oh Gott. War der Ex-Jesuitenpater, Religionssachverständige und Gesundheitsminister im Kabinett des Dr. Kohl.

Ok, das Interview war sehr wenige Tage vor Heiner Geißler's Tod und vielleicht war er nicht mehr ganz bei Verstand gewesen.

Allerdings war's ihm selber nicht aufgefallen und nahm am Interview teil. Ob er so auch Autofahren & co gehandhabt hatte?

 

Eines kann aber dem Herrn Heiner Geißler nicht erspart bleiben und das ist folgende Feststellung:

Das Thema "Gott" erschien ihm schließlich als "zu schwierig" für die Spezie Mensch. es war Ihm ganz persönlich offenbar zur Last geworden. Seine Gottesvorstellung und Erlösungslehre wollte er nicht mehr auf dieser "Last" aufbauen und er meinte, daß eh niemand diese Last scheppen könne; aber der "Lastenträger" Jesus, diesem Menschen, dem könne man sowas zutrauen, daß er diese Last für einen schleppen könnte und man dürfe es ihm zumuten.

Das sehe ich nunmal anders.

Die TM-Lehre war, daß TM eine mühelose (also nicht lastenträgerisch schwere!) Meditationsübung sei, die über momentane Erfahrungen "reinen Bewußtseins" zu einer natürlichen Ko-Existenz reinen Bewußtsseins mt Wachen, Träumen als auch Schlafen führen würde bzw - wenn (noch) genug Lebenszeit usw dafür zur Verfügung stünde - zumindest könne. Darüberhinaus würde schließlich dieses reine Bewußtsein als natürlicher Bestandteil aller Lebewesen (auch der Insekten, Pflanzen, Tiere, aber auch jeglichen Gegenübers also auch Flüssen, Seen, etwaig existentem Gott usw) erkannt werden und das Leben schließlich völlig aus dem reinen Bewußtsein heraus als transzendent subtiles Wesen gelebt werden und va ntaürlicherweise, anstrengungsloser sowie last-loser-weise gelebt werden können.

Alleine schon daher ist es undenkbar, daß jemand, sofern er Gott/GöttInnen je gefunden oder auch infolge von TM-Ausübung dann doch mal  - unbeabsichtigterweise oder auch aus religiösem Hoffen heraus - kennengelernt haben sollte, Gott bzw diese GöttInnen als Last empfinden würde können und am Ende dann äußern täte "Eine Befassung mit Gott ist für Menschen/"den" Menschen eine Vermessenheit".

 

Dieses offenkundig gewordene theologische Problem, das Heiner Geißler mit sich herumgetragen und nicht lösen hatte können, findet auch eine Antwort durch Beneditikinerpater Prof. Dr. Thaddeus Anselm Rixner und seiner (ua) Übersetzung der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad aus dem Jahre 1808:

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vor der Welt als ein Weiser gelten, auf dessen Reden jedermann achtet: — im Grunde ist und bleibt er dennoch unwissend — Das ergriffene Reale, der Besitz desselben, und die Freude darüber ist vortrefflicher noch, als der Wille, und alles was am Werthe dem Willen — nachsteht.

Das Reale ist ein geistiges und sinnliches; es ist Seele und Körper zugleich; es ist der Mittelpunkt der Ruhe; es ist Gott, aus welchem Alles hervorgieng, in welchem alles bestehet und in dessen Wesenheit Alles zurückkehrt ! Wer dieses lebendig ergriffen hat, und Gott als das einzige Reale erkennet und anbetet, der hat auf immer Ruhe gefunden , und steht von nun an fest und unerschütterlich, und alle seine Feinde vermögen ihm nichts mehr anzuhaben: mit dem Besitze des einzigen Realen sind zugleich alle seine Wünsche realisirt.·

 

Da fragte Nard abermals: Ehrwürdiger Vater! kann es über den Besitz und das freudige Gefühl des ergriffenen Realen. noch Etwas wünschenswertheres für das " menschliche Begehrungsvermögen geben ?

 

 

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Der Meister erwiederte: das klare Bewußtseyn (Dehan, i. e. acty maschgouli) des ergriffenen Realen ist noch herrlicher, als der bloße Besitz desselben. Wer das klare Bewußtseyn des ergriffenen Realen hat, durch welches Himmel und Erde, Wasser und Berge, Engel .und Menschen geworden sind, der hat auf dem Wege der Wissenschaft und der Ertödtung der Sinne, mächtige Fortschritte gemacht, und die Freude, und Seligkeit, welche er am Ende seiner Laufbahn finden wird, ist eben der Lohn des klaren Bewufstseyns: So wie hingegen derjenige, welcher das Reale ergriffen hat; dennoch aber auf dieser Welt, sich ünglücklich und verachtet fühlet, im Grunde nur allein dafür büsset, weil er sich zum klaren Bewußtseyn seiner eignen Seligkeit noch immer durch seine Schuld nicht erhoben hat! — Wer dieses lebendig erkennt hat, und weiß, daß das klare Bewußtseyn unserer Göttlichkeit die Gottheit selbst ist, weche wir anbeten, diesem wird alles Erdenkliche immer nach Wunsch ausfallen.

 

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Nard fragte noch einmal: Sollte es denn über das itzt beschriebene klare Bewußtseyn des ergriffenen Realen, noch Etwas wünschenwertheres und Vortrefflicheres geben können ?

Der Meister aber erwiederte : Die durch Wissenschaft bewirkte Gewißheit und Uiberzeugung von dem einzigen Realen (vekian) ist noch herrlicher als das klare Bewußtseyn desselben ohne wissenschaftliche Uiberzeugung: denn durch die Wissenschaft entstanden die 4 heiligen Bücher Rak-Beid, Djedji-Beid, Sam-Beid, und Athrban- Beid; und sie allein ist es, welche uns den Himmel und Erde, den Wind und die Lüfte, das Wasser und das Feuer, die Engel, die Menschen und die Thiere, vierfüßige und fliegende, zahme und wilde, Pflanzen und Bäume, Papillonen Würmer und Insekten, dann auch Gutes und Böses, Wahrheit und Lüge, Tugend und Laster, dieses und das zukünftige Leben kennen lernt. Wer die Wissenschaft lebendig ergriffen und erkannt hat, daß Brahm selbst die Wissenschaft aller Wissenschaften ist, und ihn in dieser Eigen-

 

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schaft anbetet, der ist zum Mittelpunkt aller Ruhe gelangt, durch diese Wissenschaft besitzt er Alles, was er wünschte.

Nard hatte nunmehr wohl begriffen, daß es nichts Höhere als die lebendige Wissenschaft des Einigen Realen für die Menschen geben könnte. er wollte nur noch die Bedingungen wissen, wie derjenige an Körper und Geist, beschaffen seyn müßte, welcher diese Wissenschaft zu erlangen wünschte!

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Rixner, Pater A. Th. , "Versuch einer neuen Darstellung der uralten indischen All-Eins-Lehre ...", von Thaddae Anselm Rixner, Professor der Philosophie am königlich Baierischen Lyceum zu Passau, Nürnberg, in der Steinischen Buchhandlung, 1808, siehe Seiten 168 -171; dieses Buch kann via der bayerischen Staatsbibliothek Online gefunden und gelesen werden (www.bsb-muenchen.de)

Ua. heißt es in diesem Buch "Das ergriffene Reale, der Besitz desselben, und die Freude darüber ist vortrefflicher noch, als der Wille, und alles was am Werthe dem Willen — nachsteht". Es fällt dabei auf, daß "Das ergriffene Reale", "der Besitz desselben" und "die Freude darüber" eine Entprechung haben oder auch zumindest zu haben scheinen zu "Sat" (die Wahrheit, die Wirklichkeit, "das ergriffene Reale" eben), Chit (Bewußtsein und insofern "Besitz  desselben" und schließlich "Ananda" (Wonne und insofern "Freude darüber"), dh zu jenem Sat-Chit-Anananda worauf sich Mr. Mahesh in seinem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" berief. (vgl. Maharishi Mahesh Yogi, „Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens“, deutsche Übersetzung der neuen und evidierten Auflage von 1966,1969, autorisierte deutsche Übersetzung 1967 von Nikolaus Graf Blücher, (erste indische Ausgabe 1963), international SRM Publications, vgl. Seiten 27 - 54; eventuell auch ein Audio-Band mit einem Vortrag des Mr. Mahesh Yogi vom 26. August 1970; leider wurde diese Tonband-Aufzeichnung mit dem "Age of Enlightement"-Tamtam usw. "verziert". Das eigentliche Audio-Band beginnt bei Minute 1:53. Es wird Mr. Mahesh gebeten etwas zum Thema "Sat-Chit-Ananda" zu sagen. Dieses Audio-Band ist bislang nur in Englischer Sprache verfügbar.

 

Nun vielleicht hatte Heiner Geißler einfach falsche Vorstellungen von Gott, von Gebet und Meditation inklusive "Transzendentaler Meditation" sowie "TM". Sein nicht alszu entfernter Kollege, der Benediktinermönch, Philosoph und Lehrer Rixner würde Ihm da wohl geholfen haben können. Eine Biografie von Prof. Lipp über Dr. Rixner erwähnt an einer Stelle, daß mal jemand zu Ihm gesagt habe, daß er, Dr. Rixner, es mit der "Ruhe" nicht übertreiben solle.

Siehe dazu ausführlich "2) Übersetzung gemäß Benediktinerpater Thaddae Anselm Rixner:" in zB https://www.klassische-indische-texte-91-19i.de/ch_ndogya_upanishad___7_te_lektion.html,

Man findet dort auch die nötigen biografischen Angaben sowie Quellen-Angaben, dh >>Lipp, Prof. P. Matthias, "Erinnerungen an Prof. Dr. Anselm Thadd. Rixner", Programm zum Schlusse des Studienjahrs 1864/65. von P. Matthias Lipp, Professor in Metten, Druck der Thomann'schen Buchdrucker in Landshut, 1865<<

siehe betreffs Online-Lesbarkeit der gesamten Biografie ebenfalls in der bayerischen Staatsbibliothek, www.bsb-muenchen.de.)

 

Auch Dr. Rixner war teils ziemlich angefeindet worden wegen seiner Übersetzuung und seinem Eintreten für Grundideen jener "Indischen Alleins-Lehre".

In www.schulerlebnis--91-19i.bayern gehe ich kurz auf Parellelen zwischen der Chândogya-Upanishad's siebenter Lektion und Mr. Mahesh's grundlegenden Darstellungen in seinem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" ein; es fällt auf, daß sich da doch sehr viele Nähe zueinander unschwer finden läßt.

 

Daß man in Sachen "TM" die Tatsachen betreffs der "Meditationsübung" als solcher außer Acht ließ und sich auf Kritik an Organisation und einzelnen - nicht näher aufgelisteten - TM-LehrerInnen beschränkte und das "Deutsche Therapeutensystem" für das doch angeblich offenbar eher Zuständige für 'richtiges Meditieren'  befand (was angesicht der philosophischen Quellen und Herkunft absurd war und ist), zeigt in gewisser Weise ebenfalls solche nicht mehr um neutral-fair tatsachenentsprechendes Verstehen bemühten Züge sondern solche von Hinwendung an jene Züge von Patriotismus und Nationalismus, dh so ein  "Wir haben Recht, was soll ich da denn mich erst genau damit befassen müssen - aus basta amen"

Gutachter waren dann deutsche PsychiaterInnen und die Helden waren parteiliche, sach-unkundige Sektenbeauftragte der deutschen Religionsgemeinschaften.

Ein  Blick in Sanskritlexika und - selbst noch in deutscher Sprache - vorhandener geeigneter Fachliteratur (wie den Werken von Professoren wie Adolf Friedrich Stenzler Paul Deussen, Hermann Oldenberg, Richard Garbe, aber auch Otto von Böhtlingk und vielen Anderen, Pater Josef Abs's Übersetzung von "Sanatana Dharma" aus dem Jahre 1923, Dr. Rixner aus dem Jahre 1808, usw) bzw wenigstens eine Bezugnahme darauf, sofern es um Tatsachenbehauptungen betreffs "was ist transzendentale Meditation" ging, unterblieb.

 

Eigentlich sollte man sich hier damit begnügen können auf die Bücher von Pater Josef Abs ("Halle aller Religionen - der Sanatana Dharma") und Pater Dr. Rixner (Indische Alleins-Lehre) und die Tatsache, daß ersters Buch  in deutscher Sprache seit 1923 vorliegt und zweiteres Buch seit dem Jahre 1808 in deutscher Sprache vorliegt. Daß es in den Jahren bis 1918 zahlreiche weitere Übersetzungen in die deutsche Sprache der Chândogya-Upanishad, von Philosophie-Prof. Deussen, Philologen Otto von Böhtlingk, aber auch vom Arzt Dr. med. Mischl gab, kommt da noch hinzu.

Mr. Mahesh's Buch "Wissenschaft vom Sein und Kunst ds Lebens" gibt es seit ca 1964 in deutscher Sprache.

 

Man hatte offenbar deutschsprachige Literatur genug, um die Entscheidung, wonach "Transzendentale Meditation" als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anzusehen ist seriös und unverrückbar getroffen zu haben.

Daß "TM" nun plötzlich doch nur noch "ausgebildete Therapeuten" sollten verantwortbarerweise lehren dürfen, ist offenbar absurd.

Meditation war weder bei Buddha noch bei den in der TM-Puja genannten Sachverständigen für u.a. die alten Upanishaden bzw den darin enthaltenen Lehren ein Sache für "Ärzte".
Allerdings gibt es nunmal auch "Ayur-Veda" und es war ja gerade nunmal jener Mr. Mahesh der Ayur-Veda und TM eng verband sowie - ich weiß nicht wie es heutzutage ist - dann doch mal so 80% des Marktes ad Ayurveda-Produkte beherrschte.

Ok ich räume voll&ganz ein, daß Ayur-Veda in die den Händen von ÄrztInnen und qualifizierten HeilpraktikerInnen korrekterweise aufgehoben sein würde.

Allerdings besteht das Problem der "Tieropfer" in Form jener unbestreitbaren Tiere tötetenden und teils seelisch und körperlich ganz erheblich geqäult habenen Tierversuche"  (etwa jener Professor, der mal Kopfverpflanzung sich einbildete ausprobieren zu sollen und 2 Affen die Köpfe absäbelte, sodann den Kopf von Affe A auf den Körper von Affe B "transplantierte", den Rest wegwarf, Affe B mit Kopf von Affe A wieder aus dr Narkose holte, der ihn dann verzeifelt, völlig gelähmt mit weit aufgerissen Augen voller seelischer Geqäultheit bewußt ansah bis er durch die eintretenden und zuende kommende Abstoßungsreaktion, gemäß der abartigen Redeweisen solcher "moderner" Tieropferveranstalter, endlich erlöst worden sei. Es könnte ja auch sein, daß diese Affen allenfalls als jemand zur Welt kommen könnten, die allen solchen TieropferveranstalterInnen ein ähnliches Schicksal bescheren täten wollen .

Aber dererlei "homo sapiensis" schließen das einfach aus, Gefühle interessieren diese nicht, sie glauben einfach, daß und daß sie meinen richtig zu glauben, halten es für legal und die Gesetze sollen gefälligst so gemacht werden, daß es auch "legal" sei und ziehen so rücksichtslos die Justiz in ihren Sumpf aus Täuschung mithinein.) jener möderischen "modernen" Medizin.

 

Aber immerhin ist der Justiz formal darin Recht zu geben, daß Ayur-Veda nicht in die Hände normaler "TM-Lehrer" bzw irgendwelcher Kurpfuscher gehört.

 

Aber "TM" ist nicht "Ayurvda". Wenn Mr. Mahesh das ab irgendwann nicht mehr richtig auseinandergehalten haben sollte, würde es nur umso mehr zeigen, daß er für den Job, der er sich mal hatte "aufhalsen" lassen nicht geeignet war und daß er besser 1973 (als der TM-LehrerInnenausbildungskurs soweit standrdisiert worden war und das unter erheblicher Mitwirkung des britischen Pädagogen Max Flissure) nach Utrar Kashi endlich zurückgekehrt und die Welt in Ruhe gelassen hätte.

Na klar, mehr oder weniger Drogensüchtige waren von ihrer Drogensucht losgekommen und keine MedizinerInnen haben vorher "den Staat" von deren Drogensüchtigkeit Mitteilung gemacht und als sie erst mal davon losgekommen gewesen waren konnte man es jenen nicht mehr anhängen.

Das mag manche Radikale des Rechts und insofern "Recht's Radikale" gestört haben.

 

Aber es gibt ja da auch noch weitere Behauptungen vonseiten der Gerichte gegen die "TM".

 

Es wurden unbewiesene Behauptungen wie "Mr Mahesh gehe es bei Transzendentaler Meditation um Geldmachen" (Wo blieben die Anklagen wegen Steuerhinterziehung?), "es gehe ihm um hinduistische Missionierung" (Wie bitte? Mr. Mahesh dieser abgehalfterte Sadhu, der sich Liebschaften zulegte, heute "nicht politisch sagte" und morgen "1%-Partei gründete" sei "Hindu" oder gar "Hindu-Missionar" gewesen - Was behauptete man denn da betreffs der Lehre der Hindus?  Nunja typisch dummdeutsch-nationales Geschwätz? Aber aber, wanderten nicht Arier dereinst nach Indien zuhauf aus?), es ist sehr gefährlich" (wie erwähnt hatte der Staat über 100 Jahre Zeit, sich damit befaßt zu haben und zu einer zuverlässigen sowie dauerhaften Bewertung einer Praxis des "Erlangens tiefster Ruhe" im Rahmen zeitlich begrenzter Meditationssitzungen" oder auch "Gebetseinheiten" gelangt zu sein). 

Deutsche Ärzte können das viel besser/zuverlässiger" an den Anfang gestellt; genau hingesehen hat man in Einzelfällen (wie zB dem Meinigen als man meine Mutter als Zeugin zum Prozeß nach Münster einlud und mich, den eigentlichen Zeugen, nicht) auch nicht.

Daß die TM-Mantren sachlich als Wörter ohne  Bedeutung nunmal gemäß der Sankritlexika sich ergeben und die TM-Lehre-Behauptungen insofern richtig und zulässig waren und sind, wurde  nicht explizit erwähnt; ebenso gilt das für die Tatsache, daß es eben auch eine korrekte Meditationsweise ohne "Gottesvorstellung" traditioneller weise gibt (Laya-yoga), usw.

All die Kernaussagen betreffs "TM" wurden nicht als "sachlich als korrekt nachvollziehbar" (und somit als legitimerweise lautstark und herabwürdigenderweise bezweifelbar) erwähnt.

Das paßt zunächst alles zu jenem Scenarium von Hinwendung an sowas wie  "Willkür", "Populismus", aber auch eben insofern "Patriotismus", "Nationalismus" usw und wenig zur viel-gepriesenen und einzuhalten gefordeten Nachkriegs-Ordnung.

 

Aber ich will hier nicht dem abschließenden und sachlich-nüchtern  dann feststellbaren Tatsachen Endergebnis meiner Untersuchung vorgreifen.

Es ist zweifelsohne richtig, daß Mr. Mahesh eine 1%-Partei gründete (bzw dem tatenlos oder auch lediglich einspruchslos zusah) und das im Widerspruch zu  seinen früheren Behauptungen, wonach seine "TM-Aktivitäten- und TM-Organisationen" nicht "politisch" seien, daß ist zweifesfrei und offenbar zu Recht kritisiert worden und kritisierbar.

Es ist zweifelsohne fair und richtig gewesen , wenn deutsche Gerichte dann entschieden, daß man solches Gebahren vonseiten des Mr. Mahesh als "gefährlich" einstufen und die Bundesregierung - und Andere -  davor warnen dürfen. Man hätte auch noch sagen dürfen, daß er eventuell "infiltriert" worden sei und vielleicht nicht mehr ganz bei Verstand sei.

Andererseits hätte man auch vor lügnerischen, hetzerischen Sektenbeauftragten waren dürfen und mal darauf hinweisen dürfen, daß es sich zunächst mal offenbar um ein indisches Kulturgut handelt und  zur Begutachtung der Güte und Originalität desölbigen da entsprechende Indische Gelehrte wohl die geeigneten Personen sein würden und nicht deutsche Missions-Pfarrer der "Inneren Mission" uä und daß die Bundesregierung da vielleicht ja etwas arg unverhältnimäßig Kritik übte bzw unverhältnismäßige schein-christliche Parteilichkeit an den Tag legte,

Auch die Ausführungen von Yuri Bezmenow betreffs Mr. Mahesh wurden weggelassen bzw es wurde darüber hinweggesehen (obwohl die CIA seit 1970 darüber Bescheid wußte und Juri Bezmenow ca 1971 von den USA aus nach Kananda und auch Deutschland hatte reisen dürfen!). Wenn jemand angegriffen wird und r verteidigt sich etwas unbeholfen, schreit vieleicht mal jemand an, tappt und beholfen im  Dunklen herum, so müßte Gerichte, die über so eine Person bzw seine Taten und sein Gerede zu Gericht sitzen, auch darauf fairerweise eingehen.

Das wurde aber nicht getan und insofern ist es auch nicht auszuschließen, daß die  deutschen Gerichte bei der Vorarbeit durch den UDSSR-KGB "nur" trittbrett fuhren, um eine, aus Voreingenommenheiten, Vorurteilen, Überheblichkeit & co, als lästig betrachete indische Lehre, loszuwerden und dies aus Angst das man morgen keine TieropferveranstalterInnen, Schlächter, Roder & co mehr haben und so einem sog. "Richter" dann evtl nicht das Leben gerettet werden könnte, indem  man ihm einen Affenkopf auftransplantiert.

 

Aber auch in Sachen Infiltrierheit durch KGB, linke "LeftistInnen" & co gebe ich den deutschen Gerichten recht, welche den Standpunkt vertraten, daß solch "unterwanderte Organisationen" als sehr gefährlich eingestuft werden dürfen und davor von der Bundesregierung gewarnt werden darf bzw gewarnt werden müsse dürfen und sich Betroffene solche Kritik nunmal wohl oder übel gefallen lassen müßten.

Nur wieso warnte man dann nicht mit entsprechenden Hinweisen vor der TM-Scene, vor den TM-Vereinen und kritisierte die Diffamierungskampagne des KGB gegen die "Transzendentale Meditation" und "Indische Alleins-Lehre" sowie Ausübende oder auch VertreterInnen derelben?

Wozu hat man Verfassungsschutz, BND & co eigentlich? Um jenen vergnügliche echte Erholungsreisen in die USA, nach Indien, usw, getarnt als "Dienstreisen" zu finanzieren?

Aber dazu doch nicht.

 

Nur frägt sich dann - und damit zeigt sich wieso dies duchaus auch zu der internationalen TM-Sene gehört - , wieso nicht davor gewarnt wurde, daß Yuri Bezmenow jene Hinwendung an Patriotismus und  Nationalismus als "einzig möglichen Ausweg" als KGB-Lehre behauptete.

Wieso wurde in genau diesem Zusammenhang (wo doch Yuri Bezmenow, der nur sehr wenige Beispiele explizit nannte, nämlich Eduard Kennedy, Beatles, Mia Farrow und dann eben auch Mr. Mahesh und pauschalerweise 'Meditation') nicht vor jenen Organisationen gewarnt, die jene Aussage des Yuri Bezmenow - zunächst zumindest anscheinend ja - aufgriffen und sich Patriotismus und Nationalismus - eventuell ja möglichst versteckt und getarnt - vermehrt zuwandten?

Zu diesen Organisationen wären da -zumindest anscheinend -  durchaus auch die CDU dazu rechnen. Da wären die seltsamen nationalen Töne zu nennen ("'Lieb Vaterland', was ist daran falsch?" meinte der damalige Sozial&Arbeitsminister Norbert Blüm, auch Thomas Gottschalk versuchte die "nationalen Töne" mal zu födern;  - faktisch ereigneten sich beide Besipiele nach der Wiedervereinigung dann -), das seltsame "wir wissen alles am Besten-Gehabe" des Dr. Kohl zu nennen aber auch noch am Ende die Parteispendenaffaire" (Das als Pendant zu "TM sei doch nur Geldmacherei" oä Äußerungen).

(Na klar gab Yuri Bezmenow auch schon eher Interviews, ua 1983, usw; siehe etwa auf Wikipedia, usw)

 

Nunja, das zeigt die Probleme der nationalen TM-Scene in Deutschland auf. Probleme, die nicht erst 1984 entstanden waren, da Mr. Mahesh schon sehr viel eher ziemlich auffällig seltsames Gebährden an den Tag legte, Schon Mia Farrow beklagte sich über seinen Umgang mit ihr als Frau. Yuri Bezmenow war damals wohl auch schon auf Mr. Mahesh angesetzt gewesen (jedenfalls bereits etliche Jahre lang von vor Herbst 1970).

Dies zeigt durchaus, daß Mr. Mahesh kein geeigneter Umgang für Minderjährige war.

Aber mein Klassleiter hatte mich - ich war noch minderjährig -  dorthin "In die Wüste" geschickt und trotz meiner Kritik dann, wurde er nie dafür gemaßregelt, sondern auch noch zum "Oberstudiendirektor" befördert, wohingegen man mir meine gesamte Karriere vernichte und dabei ein Freund jenes Lehrers, der Richter war, den Sargnagel - wissend um seine Befangenheit, weil ich es Ihm zuvor schon mal, in Anwesenheit einer Anwältin, gesagt höchst vorwurfsvoll und  unmißverständlich zu verstehen gegeben -  höchst persönlich einhämmerte.

Es zeigt auch, daß Mr. Mahesh für eine Verbreitung irgendwelcher Lehren des Swami Brahmanda Saraswati inklusive der Transzendentalen Meditation sich zwar befähigt und berechtigt fühlte, aber nicht wirklich befähigt und geeignet gewesen war.

Per seiner Liebschaften mit Judith Bourques und Anderen, bot er Organisationen wie dem KGB  eine breite Angriffsfläche; seine wenig rationale Ausgangslage ließ ihn ebenfalls anfällig für solche Angriffe sein.

 

Ok, er bemühte sich und so 8 Stunden am Tag schaffte er es (als ich ihn mir 1973 mal für 14 Tage bei seinen Aktivitäten in Weggis tagsüber ansah) - soweit anscheinend - diszipliniert zu handeln, wild d'rauflos Kontaktaufnehmen zur prominenten Personen wie irgendwlchen Präsidenten entschieden abzulehnen, Personen (wie den "Erfinder" der Quarks-Theorie, einen Physik-Prof. Mats sowieso ordentlich und mit anscheinend ehrlicher freundschaftlicher Freude  über dessen unerwarteten Besuch zu begrüßen), nicht aufdringlich zu sein in Sachen, daß so "Herumhocker" wie ich es scheinbar - aus seiner Sicht - ja nunmal tatsächlich war, gefälligst für ihn arbeiten sollten (auch wenn er sowas mir 1-mal anbot und ich dankend ablehnte und abreiste).

Nunja, es gibt sowas wie die "TM-Lehre" durchaus und das kann betrachtet werden.

Dazu gab es Organisationen, die solche "TM-Kurse-Anbietungen" ermöglichen sollte, da es ja auch um Geld und somit Steuern & co, Räumlichkeiten mieten, usw ging.

Auch betreffs diesr Organisationen gab es nun das Thema der "Infiltriertheit", wobei es da außer jener "Infiltriertheit" gemäß Yuri Bezmenow es auch, eingedenk des "Langen  Wegs durch die Ämter"-Planes der 68-er Linken/LeftistInnen, auch noch um jene zweite, durchaus zunächst konkurrierende Infiltriertheits-Problematik irgendwelcher Linker ging.

 

Dann war da noch Mr. Mahesh's Unfug einen Peter H. betreffs der "Beziehungen zum kommunistischen Machtblock, insbesondere der UDSSR" im Herbst 1971 in Kössen/Tirol beauftragt zu haben und vor über hundert Personen, darunter ich, sagte "Take a Mercedes and go". Schade daß er sich damit nicht gleich soweit auf Nimmer-Widersehen-  absetzte, als der Mercedes es ihm gestattet gehabt hätte. Man hatte also auch noch eingeladene KGB-Leute als potentielles Problem, wegen Mr. Mahesh's "Überheblichkeit" und "D'raufgängertum".

 

Dazu kamen seltsame Personen, die im TM-Center bisweilen auftraten und komisches Gerede vonwegen "F.J. Strauß betreibe schwarze Magie und man müsste vor ihm warnen", usw -also so richtig echte "Verschwörungstheorien" an die zufällig anwesenden losließen bzw abzuladen versuchten.

Dazu erlebte ich noch einen wohlwollenden, duchaus gutgemeinten Besuch aus dem Bay. Innenministerium, ob wir nicht eine "Drogenberatungsstelle" aufmachen könnten.

Nunja, ich sah mich dazu außerstande, da ich mit Drogen 0,0 Erfahrung habe.

Kurzum ein sehr breites Feld.

 

Nach diesem groben Überblick über die Situation, wird es in der Folge nun darum zu gehen haben, u.a. die strittigen Punkte zu betrachten.


 

 


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weiter geht's noch nicht.

 

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