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Nachdem ich mehrfach aus Sanskritlexika, -grammatiken, aber auch aus Englischwörterbüchern sowie Englisch-Grammatiken zitiere, gebe ich hier die Vorwörter aus jenen Büchern sowie, soweit es mir möglich ist, Angaben zur Person der Autoren in diesem Kapitel an.

Betreffs der Angaben zur Person ist festzustellen, daß diese Angaben vielfach auf Arbeiten jüngeren Datums zurückgehen und ich aus allgemeiner Vorsichtigkeit (vgl. die Informationen bei zB. "e-Recht24") betreffs der Urheberrechte mich mit inaktiven Linkangaben begnüge.

Aber wegen der Problematik im Zusammenhang mit der unrühmlichen Geschichte Deutschlands zwischen 1914 und 1918 sowie dann dem sog. "3.Reich" werden anzunehmenderweise die einen oder auch anderen WissenschaftlerInnen davon uU betroffen sein.

Es ist richtig, daß manche Wissenschaftler erst auf Druck jener NAZI-Organisationen die eine oder andere Form einer "Mitgliedschaft" eingingen. 

Der Kabaretist Fink hatte sich gegen das NAZI-Unwesen kabaretistisch betätigt und kam ins Gefängnis, KZ usw. Um einer neuerlichen Verhaftung zu entgegen meldete er sich dann freiwillig zur Wehrmacht. War er deshalb Kriegsverbrecher?

vgl.:

https:/ /www.ardmediathek.de/video/rbb-retro-das-profil/das-profil-werner-finck/rbb/Y3JpZDovL3JiYl84MTA5OGI0MS00MzAzLTQwZjktOTllYy03MWM2ZThiMWI3NGFfcHVibGljYXRpb24

https:/ /www.deutschelyrik.de/finck.html

https:/ /kabarett.de/werner-finck

https:/ /kulturstiftung.org/biographien/finck-werner-3

https:/ /www.hdg.de/lemo/biografie/werner-finck.html

https:/ /dokumentationen.kulturimpuls.org/biografien/1402

 

Das sind teils schwierige Themen, die mit dem Thema dieser WEBSeite selbst nichts zu tun haben, aber diese tangieren, da die deutschsprachige Fach-Literatur zu den Themen, worum es hier zu gehen hat und geht, nunmal in der Mehrzahl auf Deutsche zurückgeht.

Walter Ruben, zB war gerade Gastprofessor in der Türkei, als der NAZI-Terror losging. Er kehrte deshalb einfach nicht nach Deutschland zurück. Erst nach Kriegsende kam er nach Deutschland zurück und erhielt in der Ex-DDR dann eine Professorenstelle. Zumindest sein Buch "Die Philosophie der Upanishaden" (von Walter Ruben, o.Professor für Indologie an der Universität Ankara, A. Francke AG. Verlag, Bern, 1947) stammt nicht aus seiner DDR-Zeit und es darf wohl davon ausgegangen werden, daß es sicherlich seine eigene Einstellung zu jenen Themen auf der Basis seiner erworbenen Fachkenntnisse einerseits und seiner persönlichen philosophischen und politischen Überzeugungen andererseits wiedergibt.

Sein zweites Buch (Ruben, Prof. Dr. Walter, Geschichte der Indischen Philosophie, Deutscher Verlag der Wissenschaften, VEB, Berlin, 1954, Lizenz-Nr.: 206 * 435/43/53) hingegen könnte dann bereits gewisse Einflüsse der damaligen DDR-Regierung beinhalten. Allerdings wurde "die Mauer" erst 1961 gebaut (vgl.: Bundeszentrale für politische Bildung, https:/ /www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/60-jahre-mauerbau/), sodaß die Einflüsse - wenn überhaupt sinnvollerweise anzunehmen - kaum all zu groß gewesen sein sollten.

Einer meiner Lehrer erzählte der Klasse gegen Ende der Schulzeit, wie es Ihm in jener Zeit erging. Er wollte partout nicht in den Krieg ziehen müssen. Er hoffte, daß der Krieg bald mit Deutschland's Niederlage enden werde und machte eine 3-monatige Ausbildung zum Leutnant mit, weil sich Ihm das anbot. Leider dauerte der Krieg dann doch noch etwas länger und die folgenschweren Kriegserlebnisse als junger Leutnant unter der brutalen Fuchtel eines regimetreuen Majors, belasteten ihn  den Rest seines Lebens. Malerisch beschrieb er das Ende des Krieges, wie er es erlebte: Er habe auf einer Straße, die von Ost nach West verlief gestanden und habe die Wahl gehabt: Nach Osten zu den Russen oder nach Westen zu den Amis. Er habe nicht gewußt wie er sich entscheiden solle und sei dann halt nach Westen gegangen (vielleicht weil dort damals gerade die Sonne schien, oä).

 

Bei all dem, darf das Leid der Menschen, die von Deutschland brutalst verfolgt und angegriffen wurden (KZ, Stalingrad, usw usf) nicht hinten an gestellt werden.

All das sind schwierige Themen und nachdem es in der Schulzeit üblich war, darüber weitgehend zu schweigen und sich den reinen Fachthemen zu zuwenden, beschränke ich mich weitgehend auf Hinweise zu Literaturangaben betreffs der Sanskritexperten, Indienexperten, usw.

Eine Ausnahme kann da Professor Deussen bilden, dessen Ehefrau damals ja eine Biografie herausgab, die wohl mehrheitlich von Ihm selber geschrieben wurde.

Zu anderen AutorInnen, wie etwa Pater Dr. Anselm Rixner gibt es eine zeitnahe Biografie aus jener Zeit.

 

 

 

Die Arbeit an diesem Teil dieser WEBSeite wird insgesamt etliche Jahre in Anspruch nehmen und irgendwo fange ich eben an; alphabetisch sortiert wird es dann später noch.

 

München, den 30.9.2024

 

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Vorwort.

Außer meinen beiden bisher — WZKM 29, 259ff. und ZDMG 71, 1 ff. — veröffentlichen Beträgen zur Bereicherung des Sanskrit-Wörterbuches enthält das vorliegende Glossar im wesentlichen die Ausbeute aus der Yaśastilakacampū. Ihre Reichhaltigkeit ist handgreiflich, ss daß allein schon ihre Drucklegung gerechtfertigt erscheint. Der Verfasser erinnert übrigens am Schlusse seines Wekres selber an dessen Ergiebigkeit in lexikalischer Hinsicht, indem er II, 418, 20/21 sagt:

 

abhidhānanidhāne 'smin Yaśastilakanāmani Yaśodharamahārājacarite stān mati satām,

Um so mehr bedauere ich, daß ich Somadevasūris Werk mit Zuversicht nicht vollständig habe durcharbeiten können. Der Kommentar bricht ja leider in Band II, S. 243, Z. 8 ab, und ohne diesen kundigen Führer ist es nicht möglich, sich in dem Urwalde mit Sicherheit zurechtzufinden.¹) Bleibt doch selbst in dem glossierten Teile noch vieles dunkel oder doch mindestens fraglich!

Die im pw ganz fehlenden Wörter resp. Bedeutungen oder ein solches Genus habe ich wieder wie bisher mit ° bezeichnet, während * besagt, daß das Betreffende daselbst noch nicht belegt ist. Außerdem enthält mein Verzeichnis noch eine Anzahl Vokabeln ohne diese Kennzeichen; das und solche, die bei Böhtlingk im Generalindex nachgetragen sind und nun in meiner Liste als neue Belege nicht fehlen sollten. Die Stellenangaben sind absichtlich nicht vollständig; ein etc" bringt das gelegentlich bei besonders häufigen Vokabeln zum Ausdruck. Zitiert wird nach Band, Seite und Zeile; v. u. bedeutet von unten", wobei die Zeilen, welche Anmerkungen enthalten, nicht mitgezählt worden sind. Bei zweizeiligen Strophen habe ich a, b und bei vierzeiligen a, b, c, d verwendet, was alles auch für die übrigen Texte gilt.

Daß in meinem Verzeichnis Galanos wiederum zu Ehren kommt, will ich noch besonders hervorheben: antika, kakubha, kāraaka und prajava habe ich mir als diesbezügliche Belege notiert. Daß ich aber auch den Kommentar zur Yaśastilakacampū vollständig verarbeitet habe, ist ja eigentlich selbstverständlich. Śrutadevasūri ist ein im Lexikon sehr bewanderter Mann gewaen, der oft genug ein seltenes Wort des Textes mit zwei mindestens ebenso seltenen Audrücken glossiert²) oder ein ganz

geläufiges Wort wie z. B. śvan mit einem ungebräuchlichen (in diesem Falle saramāsuta: I, 126, 15) erklärt. Er verdient also unsere volle Aufmerkamkeit. Funde aus seinem Kommentare habe ich durch (Ko.) kenntlich gemacht.

——————

¹) Eine neue Wanderung habe ich am 10. April 1922 unternommen und am 28. Mai, mit reicher Beute beladen, zu Ende geführt

²) Man vergleiche auch Fälle wie kolikasya tantuvāyasya kuvindasya I, 126, 10 v. u.

 

 

 

vi

Nicht unerwähnt lassen darf ich die Tatsache, daß die Ausgabe eine ganze Anzahl von Druckfehlern enthält, was vielleicht bei der Beurteilung meiner Liste hier und da zu berücksichtigen sein wird. Man soll das aber den verdienten Herausgebern nicht gar so schwer anrechnen, denn sie erinnern mit Recht an den Anspruch, den ich übrigens auch für meine Leistung getan wissen will:

...

Münster W., 26.September 1924

Richard Schmidt

...

<<

Schmidt, Richard, "Nachträge zum Sanskrit-Wörterbuch in kürzerer Fassung von Otto von Böhtlingk, bearbeitet von Richard Schmidt", Orient-Buchhandlung Heiz Lafaire, Hannover 1924; (mitgearbeitet haben Zachariae und Baer); Seiten V - VIII

 

 

Einige Informationen zu Richard Schmidt, soweit es mir möglich ist:

Siehe dazu etwa:

https:/ /verbrannte-und-verbannte.de/person/1142

https:/ /www.deutsche-biographie.de/117514381.html

https:/ /www.catalogus-professorum-halensis.de/schmidtrichard.html

https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Richard_Schmidt_(Indologe)

Ergänzende, ausführliche Informationen, siehe etwa bei der Bundeszentrale für politische Bildung.

https:/ /www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/190501/1939-ueberfall-auf-polen/