Sri Aurobindo - Mandukya-Upanishad
mit Gaudapada's und Shankara’s Kommentar:
(ins Deutsche weiterübersetzt vom Autor dieser WEBSeite)
Allgemein: Sri Aurobindo - Mandukya-Upanishad
Hier speziell: Mit Anmerkungen zur und aus der Sicht der Transzendentalen Meditation, wie sie von ca Herbst 1970 bis Anfang/Mitte 1976 in den TM-Centern im Zusammenhang mit Mr. Mahresh's Aktivitäten gelehrt worden war.
(Noch im Entstehen und in Bearbeitung)
Sri Aurobindo - Mandukya-Upanishad
mit Gaudapada's und Shankara’s Kommentar:
(ins Deutsche weiterübersetzt vom Autor dieser WEBSeite)
1. Om ist dieses unvergängliche, unzerstörbare Wort, OM ist das Universum und dies ist der Ausdruck von Om. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, all das was war, alles was ist und all das was sein wird ist OM.
2. Dieses gesamte Universum ist das Ewige Brahman, dieses Selbst ist das Ewige, und das Selbst ist vierfältig.
3. Es, dessen Platz die Wachheit ist, es, das weise ist betreffs der Außenwelt, das sieben Glieder hat, für das es 19 Türen gibt, das grobe Objekte fühlt und sich dessen sowie derer erfreut, Vaishwanara, das Universelle Männliche*, das ist das Erste.
4. Das, dessen Platz der Traum ist, das weise ist betreffs der Innenwelt, das sieben Glieder hat, für das es 19 Türen gibt, das subtile Objekte fühlt und sich dessen erfreut, Taijasa, das Bewohnende im Erstrahlenden, Lichtvollen, Strahlenhellem Geist, das ist das Zweite.
5. Wenn man schläft, gähnt und dies ohne irgendeinen Wunsch, auch keinerlei Traum sieht, so ist das vollkommenes Ruhen, vollkommener Schlummer. Das dessen Platz das vollkommene Ruhen, der perfekte Schlummer ist, das Einseins geworden ist, das, zu sowie in sich selbst gesammelte, ruhende Weisheit ist, das aus reinem Entzücken, reiner Wonne besteht, das unzugeordnetes, beziehungsloses Entzücken genießt [das Entzücken genießt ohne Bezug zu etwas außer sich selbst, in sich selbst ruhend reines Entzücken genießt,], das für welches der bewußte Geist die Türe ist, Prajna, der Herr [/die Herrin, der Lord] der Weisheit, das ist das Dritte.
6. Dieses ist das Allmächtiige, das Allwissende, dieses ist die Innere Seele, dieses ist der Schoß, der Mutterleib des Universums, dieses ist der Ursprung und das Ende, die Geburt und der Tod der Geschöpfe.
7. Es, das weder aufgrund einwärts gewandtem Weiseseins noch auswärts gewandtem Weisseine weise ist, es, das weder sowohl Weisesein durch Außen-Gewandtheit als auch Innenwandtheit ist, es, das weder selbst gesammelte, angehäufte Weisheit ist noch auf sich selbst gesammeltes Weisesein ist, es, das nicht das Eigentum von Weisheit ist, noch nicht im Besitz von Weisheit ist, Es, Das ungesehen und unansprechbar sowie unbefragbar, unergreifbar, eigenschaftslos, undenkbar und unbennenbar ist, Es, dessen Besonderheit und Wesentlichkeit das Gewahrsein des Selbst in dessen einer sowie einziger Existenz ist, Es, in welchem alle Phänomene aufgelöst sind, Es das Ruhigsein ist, Es das nur Gut, vollkommenes Gutsein ist, Es, welches das Eine ist wozu es vergleichender Weise, per Vergleichgebrauchung kein Anderes gibt [womit man es vergleichen könnte] bezüglich welches es kein Zweites gibt [, das Eine ohne ein Zweites,] Es, wovon man meint, daß es das Vierte sei, Es, das für das Vierte gehalten wird: Es ist das Selbst; Es ist der Gegenstand des Wissens.
8. Nun, was das vergängliche Wort anbelangt, ist dieses „das Selbst“ OM: und was die Buchstaben betrifft, so sind dessen Teile die Buchstaben und die Buchstaben sind dessen Teile, nämlich A U M.
9. Das Machende aber auch Aufwachende, das Wachende sowie das Wachsein, Vaishwanara, das Universelle Männliche, es ist A, der erste Buchstabe, wegen des Verursachendseins und der Verderblichkeit sowie auch Vergänglichkeit; Jemand, der Das als das weiß sowie kennt, durchdringt und erreicht, sie durchdringend und darüber erstreckend, die Erfüllung aller seiner Wünsche: Es wird zur Quelle, zur Ursache sowie zum Ersten.
10. Das Träumen oder auch jemand im Traumzustand [und daher dessen Zustand des Träumens wovon jene Person ein Teil ist oder sich auch für einen Teil, den Träumenden, hält.] , Taijasa, das Bewohnende hellen, leuchtenden Geistes, Es ist U, der zweite Buchstabe, aufgrund von Fortschritt, Entgegenkommen sowie Gewinn und Zentralheit: Jemand der Es als das weiß sowie kennt, verschiebt, vorrückend, die Grenzen seines Wissens, weitet sein Wissen und erhebt sich über die Unterschiedlichkeiten; außerdem ist keiner dessen Samen einer jener entstandenen oder auch hervorgebrachten Samen, welche das Ewigseinde nicht wissen.
11. Das Schlafen, der Schlafzustand aber auch die im Schlafzustand sich befindende Person**), Lord der Weisheit, Es ist M, der dritte Buchstabe, wegen dessen Maßes sowie der Maßregel und Endgültigkeit sowie Zweckbestimmtheit; Jemand der Es als das weiß (ver)mißt das Universum mit sich selbst und wird zur Abfahrt in das Ewige,
12. Buchstabenlos ist das Vierte, das womit keine Kommunikation möglich ist, das Ende der Phänomene, das Gute, das Eine wozu es nichts gibt, womit es verglichen werden könnte: Es ist daher OM: Jemand der es weiß, der es kennt ist das Selbst und tritt vemöge seines selbstes in das Selbst ein, jemand der es weiß, jemand der das weiß.
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Übersetzung vom Verfasser dieser WEBSeite aus:
Shri Aurobindo, The Upanishads, texts, translations and commentaries, Govt. College Libraries. Kota (Raj.).
Volume 12, Sri Aurobindo Birth Centenary Library - Popular Edition,
© Sri Aurobindo Ashram Trust, 1972, Published by Sri Aurobindo Ashram Pondicherry, Reproduced at the All India Press, Pondicherry, India.Angegeben sind in dem Buch u.a.:
Sri Aurobindo wurde geboren am:
15.August 1872Sir Aurobindo's Mahasamadhi:
5.Dezember 1950Jubeläumsausgabe:
15.August 1972*) „Das universelle Männliche" gilt heutzutage eher als ein Begriff den es zu vermeiden gilt. Aber in der Technik spricht man nunmal in der Englischen Alltagssprache von "male" und „female"; im Deutschen hingegen von Stecker und Buchse. Man spricht von „Schraube" und „Schraubenmutter", usw. In alter chinesischer Philosphie hat man ying und yang, welche bisweilen oder auch oftmals als „das weibliche Prinzip bzw das „männliche Prinzip" übersetzt werden. (Vgl. etwa.: https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang oder auch https:/ /m-kung-fu.de/yin-und-yang oder auch https:/ /www.gesundheitswissen.de/alternative-medizin/tcm/yin-und-yang-gegensaetze-die-sich-anziehen.).
Goethe läßt den Faust II im „Chorus mysticus" enden mit den Worten:
>>
...
Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche
Hier wird's Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist's getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.
...
<<
Goethe, Johann Wolfgang von, "Faust - Der Tragödie erster und zweiter Teil von Goethe", mit dem Urfaust und einer Einleitung von Reinhard Buchwald, Alfred Kröner Verlag, Satz und Druck der Offizin Haag-Drugulin 1940, Seite 324.
Darüberhinaus gibt es in der Indischen Geisteswelt nunmal auch Göttinnen, wie Durga, Kali, Parvati, Saraswati; auch Shakti gilt als eine "Weibliche Kraft", wenn nicht gar als "Das Weibliche" schlechthin.
**) Beim Begegnen mit einer schlafenden Person, ob Mensch, Tier usw, sieht man den Schlafzustand, da Schlafen; man sagt „dieses Wesen schläft" und die Unterschiede der Person treten dabei ganz in den Hintergrund und sind letztlich dabei gar nicht mitgemeint.
Sri Aurobindo geht in seiner Übersetzung offenbar von „einer schlafenden (analog: wachenden bzw träumenden, notabene) Person" aus und bezeichnet damit nunmal aber auch den Schlafzustand selbst. Daher übersetzte ich, wie ich es nunmal übersetzte.
Die Übersetzung für die Worte „Waker", „Dreamer", „Sleeper" kann man darüberhinaus dem angehängten Vokabelverzeichnis entnehmen.
Ausgehend vom Vierten und von dem Einen, das mit nichts vergleichbar ist, dem Einen ohne ein Zweites, ist es darüberhinaus so, daß „Der Wachende", „Der Träumende", der Schlafende" eben auch jenes „Eine ohne ein Zweites" ist oder auch hat; es erscheint als „Wachen" bzw Phänomen des „Wachzustandes", als „Träumen" bzw Phänomen des „Träumens", des „Traumzustandes" aber auch als „Schlafen" bzw Phänomen des „Schlafzustandes".
Grammatikalischer Hinweis:
Im Vers 7 der Mandukya-Upanishade übersetzte Sri Aurobindo u.a.:
"...Who is the One than Whom there is no other…"
Betreffs dieser gramatikalischen Konstruktion siehe beispielsweise Seite 53 in der Englischgrammatik von Prof. Lincke (Lincke, Prof. Dr Kurt, "Grammatik der Englischen Sprache für höhere Lehranstalten bearbeitet von Prof. Dr. Kurt Lincke, Studienrat an der Klinger-Oberrealschule, mit Lehrauftrag an der Universität Frankfurt am Main", dritte Auflage, Frankfurt am Main, Verlag Moritz Diesterweg, 1923).
Vokabeln dazu:
| Vokabel | Übersetzung | Seite | Autor | |
| … as to whether … | vgl. Ziegler-Seiz, 11.Auflage, 1948 | 33 | Ziegler-Seiz | |
| advance | advance (äd-wahnß') vorrücken; vorbringen; beschleunigen; befördern; vorausbezahlen; vorschießen, Fortschritte machen; Vorrücken n.; Beförderung f.: Fortschritt; Vorsprung; Preisaufschlag; Gewinn m.; Entgegenkommen n.; Vorschuß m; in advance im voraus. | 3 | Dr. Francis Ising | |
| As for, as to | As for, as to, in Hinsicht, in Ansehung, in Betreff, was betrifft. | 56 | Grieb (1842) | |
| as for, as to | was betrifft | 21 | Dr. Friedrich Köhler | |
| deem | deem (dihm) urteilen; meinen. | 26 | Dr. Francis Ising | |
| deem | Deem va. beurtheilen, halten für; vn. urtheilen (of über). | 86 | Dr. Friedrich Köhler | |
| Delight' s. | Lust f. Vergnügen n.; Wonne; va. (vn. sich) ergetzen, erfreuen; sich freuen. | 88 | Dr. Friedrich Köhler | |
| dream | Dream, …, (schw. dròm; dän. dröm) s. 1. der Traum (das Träumen und das Geträumte). 2. Traum die eitle Einbildung; Träumerei. His dream is out, sein Traum ist eingetroffen. | 279 | Grieb (1842) | |
| dream | Dream, praet. dreamt oder dreamed, v.n. 1. (mit of vor dem Objekte) träumen (von). 2. ±a) (of) sich träumen lassen Etwas (denken an). b) träumen (müßig denken od. gehen). c) albern, faseln. To dream away life, sein Leben verräumen. —ing träumerisch. | 279 | Grieb (1842) | |
| dream | Dream, v.a. Etwas träumen; von Etwas träumen; Etwas im Traume sehen; to — a dream, einen Traum haben. And dreamt the future fight. DRYDEN. I dreamt a pleasant thing. mir träumte etwas Spaßhaftes. | 279 | Grieb (1842) | |
| dreamer | Dreamer, ..vgl. Grieb/Schröer | 315 | Grieb/Schröer | |
| dreamer | Dreamer, …s. -+ u. ±der Träumer | 279 | Grieb (1842) | |
| expose | expose (-pou's) aussetzen; bloßstellen. | 39 | Dr. Francis Ising | |
| exposition | exposition (ekß-po-sißch'n} Erklärung; Ausstellung f. | 39 | Dr. Francis Ising | |
| exposition | Exposi'tion s. Aussetzung; Ausstellung; Lage; Erklärung. | 122 | Dr. Friedrich Köhler | |
| exposition | Exposition, vgl. Grieb/Schröer | 358 | Grieb/Schröer | |
| final | Final, … | 339 | Grieb (1842) | |
| final, finality, finale | fin|al, .. finality …vgl. Ziegler-Seiz, 11.Auflage, 1948 | 213 | Ziegler Seiz | |
| final, finally | Fi'nal a., -ly adv. endlich, schließIich: entscheidend. | 130 | Dr. Friedrich Köhler | |
| final, finally | final(ly) (fei-näl) endlich; letzt. | 42 | Dr. Francis Ising | |
| gather, gather into | gather (gädh'r) sammeln; falten; aufhäufen; pflücken; ernten: sich sammeln; eitern. | 47 | Dr. Francis Ising | |
| gathering | gathering Sammlung; Versammlung; Kollekte f.; Geschwür n. | 47 | Dr. Francis Ising | |
| Imperishable | Imperishable a., -bly adv. unvergänglich; -ness s. Unvergänglichkeit | 165 | Dr. Friedrich Köhler | |
| inward, the inward | inward (in'-uerd) Inner; innerlich; einheimisch; inländisch; einwärts ; das Innere; -s Eingeweide n. | 66 | Dr. Francis Ising | |
| inwards | inwards einwärts; nach innen. | 66 | Dr. Francis Ising | |
| measurable | measurable (mesch'e-rc-bl) meßbar; mäßig. | 83 | Dr. Francis Ising | |
| measure | measure (mesch'örr) Maß n.; Maßstab m.; Maßregel f.; to take measures Anstalten treffen; messen; ab-, ausmessen. | 83 | Dr. Francis Ising | |
| nor | nor (nohr) weder; noch; nor I either (ih'dhr) ich auch nicht. | 95 | Dr. Francis Ising | |
| nor | Nor, vgl. auch Grieb/Schröer | 666 | Grieb/Schröer | |
| nor | Nor, …, (ne u. or) conj. 1. (zur Bezeichnung einer Verneinung und gewöhnlich mit vorangehendem neither oder not) (weder…) noch. 2. bisweilen, gewöhnl. ♀, ist neither ausgelassen. 3. ♀ steht bisweilen — statt neither in dem ersten Theile eines Satzes. 4. (Oertl. für) than. 1. I neither love nor fear the. SHAK. 2. Simois — Xanthus shall be wanting there. DRYDEN. 3. I whom — avarice — pleasures move WLASH. Neither — nor, weder … noch. | 602 | Grieb (1842) | |
| now | Now, .., (angels. nu; holl., schw. dän. u. goth. nu; gr.nyn; lat. nune; nun) adv. 1. nun (nunmehr, nach diesem, unter diesen Umständen; zu der Zeit). 2. jetzt (in diesem Augenblick, gegenwärtig). 3. eben; just —, erst od. eben jetzt, so eben. 4. bald (zu einer Zeit, zu einer andern Zeit). 1. Now it is too late. — How shall any man distinguish - betwixt a parasite and a man of honor? L'ESTRANGE. He was — sensible orf his mistake. WEBSTER. 4. Now high, — low, — master up, — miss. POPE. But Now, but just —, even —, erst od. eben jetzt, gerade erst. Until —, bis jetzt. Before —, ehedem, schon, schon einmal. Now …now, bald …bald, — and then, 1. dann u. wann, zuweilen. 2. da u. dort, hier u. da. (A mead here, there a heath, and now and now a wood. DRAYTON). — know ye (in Dokumenten) kund u. zu wissen sei hiermit. | 605 | Grieb (1842) | |
| now | Now, adj. † jetzig (z.B. the — thing). | 605 | Grieb (1842) | |
| now | Now, conj. nun (um eine Verbindung, Folge, Ursache anzuzeigen); nun … aber. The other great mischief which befalls men, is by their beining misrepresented. — by calling evil good, a man is misrepresented to others in the way of slander … SOUTH. Now now! (( nun, nun, was soll das? | 605 | Grieb (1842) | |
| now | Now, s. der gegenwärtige Augenblick, das Nu. But an eternal now does ever last. COWLEY. | 605 | Grieb (1842) | |
| now-a-days | Now-a-days, … adv. (( heut zu Tage, heutigen Tages. | 605 | Grieb (1842) | |
| noway | Noway, (no und way) adv. keineswegs | 605 | Grieb (1842) | |
| noways | Noways, adv. keineswegs | 605 | Grieb (1842) | |
| outward, the outward | outward (-'uörd) Äußeres; äußerlich; auswärtig. | 102 | Dr. Francis Ising | |
| outwards | outwards (-'uörds) auswärts. | 102 | Dr. Francis Ising | |
| pervade | Pervade' va. (durch)dringen; einnehmen. | 237 | Dr. Friedrich Köhler | |
| pervade,pervaded by | Pervade, ..., (lat. pervado) v.a. 1. -+ durchdringen. 2. ±a) durchdringen, einnehmen (den Geist ϰ.). b) sich erstrecken über... 1. Liquors that pervade the pores. NEWTON 2.a) spririt of conceiliation —s all classes of men. | 664 | Grieb (1842) | |
| perversive | perversive (-'ßiw) verderblich. 108 | 108 | Dr. Francis Ising | |
| relate | Relate' va., berichten, erzählen, melden; vn. sich beziehen, to be -d to verwandt sein mit. | 265 | Dr. Friedrich Köhler | |
| sleeper | Sleeper, …, s. 1. der Schläfer, 2. ±a) † ein Gesetz ϰ., das schläft, ruht, nicht vollzogen wird. BACON. b) die Schlafhaube (ein träger Mensch). 3. [Zool.] der Winterschläfer (wie der Bär ϰ.); (und in engerer Bedeutung) die Haselmaus., 4. [Techn.] a9 pl. Sleepers. [Mar.] Tümeler oder Knie in den Billen eines Schiffes, wovon der eine Arm an die Heckbalken od. Worpen und der andere an die Inhölzer gebolzt ist. b) pl. die Kimmweger. c) [Glashütten] ein Rost, Riegel um das Durchfallen der kleinen Kohlen zu verhindern. d) [Zimmerl.] pl. Sleepers, die Querbalken in unteren Stockwerken eines Hauses, welche unter den Mauern durchgezogen sind, od. die unterlage des Fußbodens bilden. e9 pl. Sleepoers, die Bohlen in einer Batterie, auf denen die Kanonen und Mörser stehen. f) (überhaupt) eine Bohle ϰ., die eine Sache als Grundlage dient. 5. [Ichthyol.] Flederfisch (exocoetus). | 870 | Grieb (1842) | |
| sleepfulness | Sleepfulness, …, s. † die Schlaftrunkenheit. | 870 | Grieb (1842) | |
| sleepily | Sleepily, ..., adv. 1. schläfrig. 2. a) ±schläfrig (träge). b) dumm, auf eine einfältige Weise. | 870 | Grieb (1842) | |
| sleepiness | Sleepiness, .., s. die Schläfrigkeit | 870 | Grieb (1842) | |
| sleeping | Sleeping, .., s. das Schlafen … | 870 | Grieb (1842) | |
| sleppful | Sleepful, …, adj. † schlaftrunken | 870 | Grieb (1842) | |
| slumber | slumber (ßlöm'br} Schlummer m.; schlummern. | 144 | Dr. Francis Ising | |
| slumberous | slumberous einschläfernd. | 144 | Dr. Francis Ising | |
| than | ... — 52 — ... § 72, vgl. Prof. Dr. Kurt Lincke | Seiten 52 und 53 | Lincke, Kurt | |
| than | 13. no sonner ... than: vgl. Prof. Dr. Kurt Lincke | 170 | Lincke, Kurt | |
| than | 16. than: vgl. Prof. Dr. Kurt Lincke | 170 | Lincke, Kurt | |
| than | more than is fit: gl. Grieb (1842): Fit,... It is not fit, es ziemt, schickt sich nicht. To be - for, passen, taugen (zu); sich schicken, sich ziemen für...; ...Not - fit to be named, nicht wohl zu nennen. More than is -, über Gebühr. To make one's self - for ... sich bereiten zu ... Fit, v.a. 1. geschickt, bequem, gemäß, einrichten, ordnen, anordnen. 2. ... 3. einirchten, fertig machen; rüsten. 4. (to) einirchten, bequemen (nach). … | 242 | Grieb (1842) | |
| to be related to | verwandt sein mit. | 265 | Dr. Friedrich Köhler | |
| unrelated | Unrelated, …, adj. 1. (- + und ±) nicht verwandt. 2. unerzählt, unberichtet. | 1048 | Grieb (1842) | |
| unrelated | Unrelated, …,vgl. Grieb/Schröer | 1213 | Grieb/Schröer | |
| wake | wake (uehk) wachen; er-, aufwachen; wecken; er-, aufwecken; Kirchweihfest n.; Nacht-, Totenwache f. | 192 | Dr. Francis Ising | |
| wake | Wake vn. wachen ; erwachen; va. (- up) wecken; - s. Wachen n.; Wache; (pI.) Kirchweihfest; Kielwasser n. | 346 | Dr. Friedrich Köhler | |
| wakeful | wakeful ( -'full) wachsam. | 192 | Dr. Francis Ising | |
| wakeful | Wake'ful a., -ly adv. wachend; wachsam; -ness s. Wachen n.; Slaflosigkeit. | 346 | Dr. Friedrich Köhler | |
| waken | waken (ueh'kn) wachen; wecken. | 192 | Dr. Francis Ising | |
| wakener | Wakener , s. de Erwecker, Etwas, das erweckt od. reizt, das Reizmittel. | 1081 | Grieb (1842) | |
| waker | Waker, s. 1. Einer, der macht, der Wachende. 2. Einer, der erwacht, der Erwachende. Prov. Late watchers are no early wakers. Wer spät zu Bette geht, steht spät auf. | 1081 | Grieb (1842) | |
| Muret Sanders |
Mit Anmerkungen im Zusammenhang mit der Transzendentalen Meditation in den Fußnoten des Autors dieser WEBSeite.
Sri Aurobindo - Mandukya-Upanishad
Gaudapada's und Shankara’s Kommentar:
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Frühe Übersetzungen einiger Vedantischer Texte
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Die Karikas des Gaudapada
Die Karikas des Gaudapa sind eine zusammengehörige Sammlung kompetenter, maßgebender Verse betreffs Maximen und Argumentationen, die einem knapp-gehaltenen und präzise-argumentierte Handbuch die Position der bessonders klaren sowie präzisen Monistischen Schule des Vedanata darstellt. Die monumentalen Aphorismen der Vedanta Sutras sind eher für eine/~n LehrerIn, eine/~n MeisterIn gedacht als wie für den/die SchülerInnen. Gaudapada’s klare, knappe und geschäftsmäßige [Anmerkung des Verfassers dieser WEBSeite: vgl. Die berühmt-berüchtigten
„2-Zeiler" von Juristinnen, usw. Ende der Anmerkung des Verfassers dieser WEBSeite.] Verse haben eine weiter angelegte Nützlichkeit; sie setzen lediglich ein elementares Wissen betreffs philosophischer Begriffsbildungen unfd betreffs der allgemeinen Richtung Monistischer und Dualistischer Debatten voraus — liegt dieses grundlegende, einführende Wissen vor, so verschaffen diese [Anmerkung des Verfassers dieser WEBSeite:Gaudapada’s klare und logisch begründete Verse. Ende der Anmerkung des Verfassers dieser WEBSeite.] die/der StudentIn mit einem bewundernswertem, hellem darauf aufbauen könnendem sowie folgenreichem Kernwissens betreffs des Argumentierens, welches es ihm ermöglicht sofort den Zug der Gedankenwelt des Monismuses zu besteigen und seine wichtigtesten angesehenen und bemerkenswerten Standpunkte im Gedächtnis zu behalten. [Anmerkung des Verfassers dieser WEBSeite: weniger poetisch übersetzt, wäre es zu übersetzen mit: "...die/der StudentIn ein sehr nützliches grundlegendem Wissen betreffs logischen Denkens vermittelt und es ihr/ihm ermöglicht, in der Gedankenwelt des Monismus zurechtzukommen und dieses in einer Weisre, daß sie/er die allgemein anerkannten und hohes Ansehen genießenden grundlegenden Positionen, aufgrund der schlüssigen Argumente und vielfach bekannten Begriffe, im Gedächtnis zu behalten vermag.Ende der Anmerkung des Verfassers dieser WEBSeite.]. Es hat und bietet auch außer dem Vorzug, daß es, einerseits dem geschuldet daß keine Zweifel an dessen vorzüglicher, herausragender Verdienstes sowie Wertes bestehen und andererseits der seit Langem bestehendedn Angesehenheit und Anerkanntheit sowie dem weitverbreiteten in Gebrauchsein, auch [noch] den Vorteil, daß es eine vollständigen und starken Kommentar dazu, verfaßt vom Meister selbst gibt und darüberhinaus außerdem von einem Schüler des Meisters, dem mit klarem Verstand begabten und oftmals suggestiven, andeutenden Anandagiri ebenfalls eine Erläuterung dazu gibt. Für moderne StudentInnen kann es zur Vedanta-Philosophie keine geeignetere Einführung geben - nachdem sie erst etwas über den Sinn der Upanishaden gebrütet haben - als eine eingehende Befassung der Karikas des Gaudapada samt Shankara’s Kommentaren mit Deussen’s „System des Vedanta" in der einen Hand und irgendeiner kurzen und allgemeinverständlichen, volksbeliebten Darlegung der sechs Darshanas in der Anderen. Erst nachdem die Schule des Monismus gründlich verstanden wurde können der modifizierte Monismus und Dualistische Monismus mit deren dazwischenliegenden Schattierungen soiwie Nuancen nützlicherweise studiert werden. Wenn erst die Theorie des Vedanta verstanden wurde können Sankya, Yoga, Nyaya und Vaisheshika aus dieser Sicht heraus, anhand von Vijnananbhikshu’s Arbeit, verstanden werden und alsdann auch die großartige Synthese der Bhagavad Gita als Krone des gesamten Lehrkonstrukts, Lehrgebäudes darüberhinaus. Die [notwendige] philosophische Grundlage wird dann korrekt geschaffen sein, sodaß die Upanishaden mit neuem Interesse studiert werden können; dabei wird man sie, in dem Maße als man fortschreitet und sein eigenes Verständnis der ‘Heiligen’ Bücher sich entfaltet, verifizieren oder auch entsprechend näher bestimmen. Dies bringt die theoretische Seite von Janakanda zu einem Abschluß; dessen praktische
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Die Upanishaden
und wertvollere Seite kann mittels des Yoga-Weges und unter der Führung eines Sadguru bewältigt werden.
Gaudapada beginnt seine Arbeit mit einer kurzen Darstellung betreffs der poetischen und rhymtischen Sprachaspekte der Upanishaden und dies geschieht in klaren philosophischen Begriffen. Zunächst definiert er präzise den wesentlichen Charakter, die wesentliche Natur der dreieinheitlichen Natur des Selbst wie sie sich ausgedrückt im Macrokosmos und Microkosmos sowie dem/der Wachenden, dem/der Träumenden und dem/der Schlafenden, die sich alle im Absoluten treffen und darin verschwinden.
1. Da gibt es Vishwa den/das Lord, der alles durchdringt und sich der Außenwelt bewußt ist, Taijasa der/das der innenwelt bewußt ist und außerdem noch Prajna indem/worin Bewußtseins (verdichtet ist und) sich in sich selbst zurückzieht; Das Selbst zeigt sich dem Gedächtnis als ein Einziges in drei Beschaffenheiten, in drei Zuständen.
Shankara: Der eingenommene Standpunkt ist wie folgt: Jene Wesenheit welche, jenes Wesen welches wahrnimmt, begibt sich eins nach dem Anderen und nicht gleichzeitig in drei Zustände und bleibt überdies mittels der Erinnerung, welche auf das Fühlen
„Dies bin ich", „Dies bin Ich" „Dies bin ich" beharrt, in allen Dreien miteinander verbunden; es ist offensichtlich, daß sie [diese Wesenheit] etwas ist, das jenseits und über die drei Zustände hinausgehend ist und daher ein Einziges, eine Einheit ist, absolut und ohne Anhänglichkeit, ohne Verhaftetheit an seine drei Zustände, ohne Gebundenheit an seine drei Beschaffenheiten. Und dies wird unterstützt durch die bildhaften Darstellungen als ein großer Fisch, die in den Schriften vermittelt wird.
2. Vishwa im Tor des rechten Auges, Taijsasa im Geist, Prajna im Äther, dem Herzen, dies ist sein dreifaches in Erscheinungtreten im [Zusammenhang mit dem] Körper.
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Die Karikas des Gaudapada.
...
[Es folgte ein Text in Sanskritschriftzeichen]
Shankara: Der Gegenstand dieses Verses ist es, aufzuzeigen, daß diese Drei, Vishwa, Taijasa und Prajna sogar im Wachzustand erfahren werden. Das rechte Auge ist die Tür, das Mittel, wodurch speziell Vishwa, der Wahrnemer konkreter Objekte, Gegenstand der Erfahrung wird. Die Shruti besagt
„Fürwahr und aus einer Wahrheit heraus ist Indha er, sogar sein Sein, so wie oder auch weil er hier im rechten Auge anwesend ist." Vaishwanara ist
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Die Upanishaden
Indha, weil sein wesentliches Prinzip Licht ist und auf einmal das macrokosmische Selbst in der Sonne und der Seher, der Sehende, das Sehen im Auge ist.
2.
„Aber", wird eingewandt werden,, „Hiranyagarbha ist [doch] ein Einziges, eine Einheit, ein Einssein und der Wahrnehmer der materiellen Bereiche, der Leitende und Seher im rechten Auge ist ganz etwas/jemand Anderes, der Herr, der Besitzende des Körpers." So ist es [nunmal] nicht; da wir in diesen selbst - wenn wir die wirkliche Natur unserer Wahrnehmungen betrachten sowie [tief] in sie hineinblicken - wir keinerlei Unterschied zwischen den beiden erkennen. Darüberhinaus besagen die Schriften, „Ein Gott verborgen in allen Geschöpfen"; und die Smriti stellt ebenfalls fest: „Oh Sohn des Bharat, erkenne und verstehe mich als den Wissenden des Körpers in allen Körpern. Ich bleibe unaufgeteilt sowie unzerfallen in allen Geschöpfen und es scheint lediglich so als sei ich in Teile zerteilt."3. Es sei beachtet und festgestellt, daß Vishwa, obwohl er ohne Unterschied sowie Auszeichnung tatsächlich in allen Sinnesorganen tätig ist, es dennoch so ist, daß er nur als speziell im rechten Auge wohnend zugegen seiend erwähnt wird, weil die Wahrnehmungen durch das rechte Auge als überlegen festgestellt werde und speziell darauf geachtet wird. Nachdem dieser Vishwa, der insofern im rechten Auge verweilt, eine Gestalt, eine Form oder auch eine Gestaltetheit sah es so ist, daß er. sich daran mit geschlossenen Auegen erinnernd, es nachwievor in seinem Geist sieht als wie in einem Traum und zwar dieselbe Gestalt oder Form, oder auch Gestalteteheit wie sie sich als Form der Idee zu erkennen gibt sowie ausdrücktoder auch im Eindruck, den es hinter lassen hat. Ebenso ist es bei einem Traum: Der Eindruck oder auch die Idee die im Gedächntis verblieben ist erzeugt im Schlaf wiederum dieselbe Form, Gestalt oder auch Gestaltetheit, die im Wachzustand gesehen worden war und daher bekannt ist. Es folgt daraus, daß dieser/dieses Taijasa, der/das innerhalb des Geistes ist sowie im Inneren des Geistes weilt nichts anderes ist als Vishwa selbst.
4. Durch das Aufhören sowie zur Ruhe kommen jenes Vorgangs, der Erinnern sowie Gedächtnis genannt wird, wird alsdann Prajna, sei es im Äther oder auch Herzen, vereinigt bzw zu Einem [Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: genauer: erscheint oder auch wird sichtbar als Eines, eine Einheit, ein Einssein. Ende der Anmerkung] oder auch, sozusagen zu verdichtetem Bewußtsein, das sich in sich selbst zurückgezogen hat [Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: eins wurde mit seinem Sein, seinem eigentlichen Wesen. Ende der Anmerkung]. Und dies geschieht, weil die Vorgänge im Geist sowie die Aktivitäten des Geistes zur Ruhe gekommen sind und insofern nicht da sind; das Sehen und das Gedächtnis sind ein Vibrieren, eine vibrierende Tätigkeit des Geistes und in der Abwesenheit der Schwingungen, des vibrierenden Tätigseins des Geistes stellt sich das Selbst in Form von Prana im Äther oder auch dem Herzen ein und dies ohne einer Möglichkeit einer Abtrennung oder auch Unterscheidung sowie Unterschieden [als ein Einsseiendes]. Die Schriften besagen übrigens: „Es ist Prana das all diese in sich selbst verschlingt.“ Taijasa ist dasselbe wie Hiranyagarbha, weil es seien Wohnstatt im Geist hat und der Geist sit der subtile Teil des Körpers, wie von folgendem und anderen, ähnlichen Versen klargestellt wird: „Dieser puruṣa ist ganz und gar Geist.“
5.Es mag eingewendet werden, daß Prana im Zustand des Schlafes wirklich
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Die Karikas des Gaudapada
wirklich verschieden sowie anders sei, offenbar sowie augenscheinlich und die Sinne bzw die Sinnestätigkeit eins würden mit Prana; wie kann man also darüber bzw dazu Abwesenheit, Unachtsamkeit oder auch Mangel an Offenbarrung, Kundgebung sowie Unterscheiden aussagen indem man feststellt „Es wird ein Einiges, ein Einsseiendes“? Da ist tatsächlich kein wirklicher Fehler in der Argumentation; weil in dem nicht verschiedenen, nicht differenzierten [Zustand] die einzeln angegebenen, aufzählbar mehreren Umstände bereitenden Bedingungen, Eigenschaften sowie Umstände von Raum und Zeit nicht vorhanden sind und dasselbe gilt auch betreffs Prana im Zustand des Schlafes. Obgleich das Prana in einem gewissen Sinne tatsächlich Unterschiede, Differenziertheiten sowie Separatheit hat, weil die Theorie einer getrennten Existenz als Prana existiert, so ist es doch so, daß die speziellere Idee einer getrennten, isolierten Existenz, wie sie mit dem Körper umschrieben sowie begrenzt wird, in Prana zu einem Ende gebracht wird und daher Prana im Schlaf undifferenziert, ohne Unterschiede wie das Einseins und nicht offenbar, nicht augenscheinlich, nicht konkret, nicht greifbar ist; dies gilt zumindest in Bezug auf jemand, der diesen umgrenzten Egoismus, diese umschriebene Selbstsucht besitzt. Und so wie das Prana jener, welche diese umgrenzte körperliche Selbstsucht haben in einen Zustand von Unterschiedslosigkeit eingeht, wenn es am Ende der Welt absorbiert, verschluckt, verschlungen oder auch eingesogen wird, so ist das auch so mit Jemnadem der den Sinn von Existenz als Prana nur im Zustand des Schlafes hegt, welcher in Wirklichkeit tatsächlich exakt derselbe [Zustand, dasselbe Sein] ist als jener des vorrübergehenden Verschwindens von Phänomenen, Naturbegebenheiten, Lufterscheinungen sowie besonderen Erscheinungen am Ende einer Welt; beide Zustände sind gleich frei von Unterschieden und Manifestation sowie Augenscheinlichkeite; daüberhinaus sind sind sie gleich schwanger, fruchtbar sowie voller „Samen“ und insofern Gründen sowie Ursachen zukünftiger Geburt. Das Selbst, das den einen wie den anderen Zustand beherrscht, lenkt und sozusagen regiert ist ein und dasselbe; es ist Selbst in einem undifferenziert, unterschiedsfrei, unmanifest sowie auch nicht augenscheinlichen und nicht greifbar seiendem Zustand sowie einer derartigen Beschaffenheit. Es folgt daraus, daß das lenkende, regierende Selbst in jedem der Fälle und den Erfahrungen
Der umgrenzten und umschriebenen körperlichenen Selbstsucht ein und dasselbe ist; daher sind die zuvor an früherer Stelle gegebenen Beschreibungen von Prajna, wonach Prajna uin Einiges, Einsseiendes oder auch verdichtet und auf sich selbst gesammeltes, (entspannt) konzentriertes Bewußtsein oder auch in sich selbst konzentriertes Bewußtsein sei udgl. [Anmerkung des Verfassers dieser WEBSeite: Insofern zB auch „ruhevolle Wachheit“. Ende der Anmerkung] durchaus anwendbar; und die bereits gegebenen weiterführenden Argumente sowie Ergebnisse formaler sowie abstrakter Streitgespräche stützen sowie rechtfertigen dieselbe Schlußfolgerung.
6. „Aber“, wird man sagen, „wieso wird der Namen Prana dem keine Unterschiede, keine Differenziertheiten habenden, nichts habenden womit man etwas unterscheiden könnte gegeben sowie angewendet?“ Basierend auf den Schriften, die da sagen „Ach Du ehrlicher, offener Sohn, [es ist so] weil das Seil und die Beseitigung des Geistes Prana ist,“ „Du antwortest da: Ach aber ‘Oh ehrlicher, offener Sohn, Existenz daselbsten ist prāṇa‘ zeige, daß der existente Brahma, das Existensein des Brahma, welcher der Gegenstand der [jener] Verse ist bzw sei, müsse mit dem Wort Prana gemeint sein“. Meine Argumentation wird dadurch nicht widerlegt, weil wir alle es so verstehen, daß das Gegenwärtige den Samen für zukünftige Geburt in sich trägt und die Gegenwart damit insofern schwanger ist. Auch ist es dann so, daß wenn mit Prana „das Existentsein Brahmas, der ‚Existente Brahma‘“ gemeint sei, dann gleicherweise dem Existsein, der Existenz derselbe Name Prana gegeben wäre, weil die Idee, das Konzepts des Schwangerseins, des In-Sich-Beinhaltens des Samen woraus das Jiva oder auch der dem Leben entsprechend geschaffene Geist geboren werden müsse, dadurch nicht ausgeräumt wird und indertat
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Die Upanishaden
ist es so, daß nur wenn diese Idee, dieses Konzept von der Idee, dem Konzepts eines/des Brahma ausgeschieden werden könnte, daß es dann der Existente Brahma, das Existentsein Brahmas genannt bzw damit gleichgesetzt werden könnte. Es ist doch so, daß wenn er das absolute samenlose, keine Gründe, Ursachen für ein Entstehen in sich tragende Brahma wäre, dann etwas herauskäme wie das, was die Schriften meinten, wenn sie Formulierungen gebrauchten wie „Er/es ist nicht dies, nicht jenes, noch irgendwas als das wir ihn bezeichnen könnten“; “von dem/wovon Worte verhöhnt, verwirrt und getäuscht zurückkehren“, Er/es ist anders als das Gewußte und verschieden vom Unbekannten, dem nicht Gewußten“. Auch die Smritis besagen: „Er/es (das Absolute) wird weder Existent-Seiendes noch Nicht-Existentseiendes genannt“.
Außerdem ist es so, daß wenn das Existente fruchtlose wäre, so gäbe es keine Basis für ein Vermuten, daß jene, die sich mit dem Existentseiendem oder auch dem Zustand des Schlafes oder auch dem Zustand der Aufgelöstheit, der Zerstörtheit der Welt verbunden haben, darin begeben haben oder auch davon überwältigt wurden aus irgendeinem dieser Zustände [je] wieder herauskommen respektive erwachen respektive neu entstehen könnte. Oder jedoch, falls sie könnten, hätten wir doch unmittelbar die Möglichkeit, den Fall oder auch die Zufälligkeit [Anmerkung des Verfassers dieser WEBSeite: „Fall“ im Sinne einer Eröterung der diversen Fälle in der Mathematik; sowaa wie in dem einen Intervall snd die Funktionswerte kleiner 0; in einem anderen größer 0 usw usf. Insofern im Sinne von Fallunterscheidung udgl und nicht im Sinnne „Ein gefallener Engel“. Ende der Anmerkung des Verfassers dieser WEBSeite] befreiter Seelen, die wieder als eine seltsame, wundersame Naturbegebenheit ein [erneutes] Dasein, Vorhandensein sowie Leben erlangen und insofern jene Art von Realität wieder erlangen; dies ist so, weil auf der Basis dieser Hypothese, der Zustand, die Lage von Seelen, von Wesen, die im Absoluten Befreiung erlangten und der Zustand, die Lage, das Geflecht aus Bedingungen, Vorbehalten, Eigenschaften Jener die in das Existentseiende hineingesogen wurden, sich mit der Zerstörtheit der Welt verbunden haben, sich darin begeben haben oder auch davon überwältigt wurden ein- und daselbe wären und es da keinesfalls den Same oder auch die Ursache für eine zukünftige wundersame Naturerscheinung gäbe. Und wenn man, um dieses Argument zu entkräften, sagen täte, daß es der Same der Unwissenheit sei, der [sozusagen] im Feuer des Wissens weggebrannt werden müsse und dieser [Same der Unwissenheit] nicht vorhanden sei im Falle befreiter Seelen, befreiter Wesen und im Falle der anderen [nicht befreiter] Wesen da irgendein anderer Same für diese Dinge vorhanden wäre, so liefe bzw läuft man Gefahr zu beweisen, daß das Wissen (über das Ewige, Unveränderliche, nie Endende) keinerlei Nutzen habe bzw haben könnte für das Erlangen von Befreiung oder auch nicht nicht nötig sei als Mittel zum Erlangen der Befreiung. [Anmerkung des Übersetzers: Würden,. ohne davon etwas gehört gehabt zu haben, Buddha und Andere je danach in deren bewußt sowie gezielt es anstrebender Weise gesucht haben? Gesucht haben können? Ende der Anmerkung.]
7. Basierend auf diesem Verständnis, wonach das Existentseiende schwanger ist mit dem Samen eines Lebens, das wie ein seltenes Naturphänomen wunderbarerweise ist [,oder auch anders formuliert, wonach das Existseiende als Frucht das, wie ein seltenes Naturphänomen wunderbarerweise seiende, Leben in sich trägt bzw beinhaltet] ist es dann einsichtig daß es in allen Schriften als Prana und Ursache der Dinge dargestellt sowie geschildert wird. Demgemäß geschieht es durch die Ausscheidung, Entfernung dieser Idee des Samens, daß es durch Sätze, wie „Er/das, worin das Objektive und Subjektive, das Unpersönliche und Persönliche Eins sind, ist ungeboren, ungeworden“,“Er/Es ist weder dies, noch jenes noch irgendetwas als was bzw womit wir ihn/es bezeichnen könnten, ihn/es rufen oder auch fordern könnten“ bezeichnend sowie bestimmend zum Ausdruck gebracht wird. Unser Autor wird sich getrennt sowie besonders mit dieser samenlosen Beschaffenheit, diesem samenlosen Zustand des Einen Selbstes, welches mit dem Begriff Prajna, es abgrenzend, bezeichnet wird, befassen; diese Bedingung, dieser Zustand sowie diese Beschaffenheit, welche bzw welcher das Vierte sowie Absolute ist bar aller Beziehungen sowie Verwandtschaft wie Körper prāṇa ist usw und welches als solches, alleine für sich selber letztendlich und transzendenterweise wahr ist. Nun wird auch der Zustand unterschiedeloser Samenfülle. ebenso wie die anderen beiden [Zustände], im Körper erfahren werden und zwar in Form der [fiktiven] Idee des erwachten Menschen, was ihm sagt: „Solange fühlte ich [etwas] und wußte nichts“. Insofern heißt es, daß das Selbst einen drei-fachen Stand, eine 3-fache Stellung im Körper habe.
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Die Karikas des Gaudapada
3. Vishwa ist der/die Erfreuende grober Objekte, das sich groben Objekte Erfreuende; Taijasa der/die Erfreuende subtiler Objekte , das sich subtiler Objekte Erfreuende und Prajna ist der oder auch die oder auch das sich Erfreunde reiner (nicht verknüpfter, nicht an etwas gebundener, nicht mit etwas zusammenhängender) Freuden und Genüsse; solcherart sei hiermit die dreifache Freude, der dreifache Genuß des Selbsts im Körper zu verstehen gegeben, jawohl so ist das mit der dreifachen Freude des Selbsts im Körper.
4. Das grobe, plumpe stellt Vishwa durchaus zufrieden, der schlaue, feine Taijasa und reines Vergnügen stellen hingegen Prajna zufrieden; auf solche Weise solltet ihr die dreifache Zufriedenstellung, Beruhigung sowie Sicherheit des Selbst im Körper verstehen.
Shankara: Die Bedeutung dieser beiden Verse wurde bereits erklärt und ist daher bekannt.
5. Betreffs jenes, dessen man sich in den drei Zuständen erfreut und jenes das der/die/das Erfreuende ist, ist folgendes zu sagen: Jemand der diese beiden als ein-und-dasselbe weiß bzw erkannt hat, sojemand erfreut sich in reiner, makelloser, schandloser Art und Weise und bekommt keine Makel, fügt sich keine Schande [mehr] zu.
Shankara:
4. Das grobe, plumpe stellt Vishwa durchaus zufrieden, der schlaue, feine Taijasa und reines Vergnügen stellen hingegen Prajna zufrieden; auf solche Weise solltet ihr die dreifache Zufriedenstellung, Beruhigung sowie Sicherheit des Selbst im Körper verstehen.
Shankara: Die Bedeutung dieser beiden Verse wurde bereits erklärt und ist daher bekannt.
5. Betreffs jenes, dessen man sich in den drei Zuständen erfreut und jenes das der/die/das Erfreuende ist, ist folgendes zu sagen: Jemand der diese beiden als ein-und-dasselbe weiß bzw erkannt hat, sojemand erfreut sich in reiner, makelloser, schandloser Art und Weise und bekommt keine Makel, fügt sich keine Schande [mehr] zu.
Shankara: Jenes dessen man sich in den drei Zuständen als grobe, plumpe beziehungsweise schlaue, feine Gegenstände sowie Gegenüber erfreut beziehungsweise das reine Vergnügen dessen man sich in den drei Zuständen - Wachen, Träumen als auch Schlafen - erfreut sind Eines, ein-und diesselbe Sache bzw Angelegenheit auch wenn es in drei verschieden Aspekten, Anblicken erscheint, drei verschiedene Aspekte, Anblicke sowie Ansichten angenommen hat. ²) Und jenes, was sich da unter den Namen von Vishwa, Taijasa und Prajna erfreut wurde als Einseiend dargestellt, bezeichnet sowie ausgedrückt; dies ist so weil sie [ Vishwa, Taijasa und Prajna] vermöge der Wahrnehmung der Einheit durch das fortgesetzte Gefühl des „Dies bin ich, dies bin ich“ und weil die Natur der Wahrnehmung ein Einsseiendes ist und ohne jegliche Unterschiede überall miteinander verbunden sind. Wer auch immer diese beiden als Einsseiendes,das druchaus aufgeteilt ist in Vielheit durch den
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Die Upanishaden
Sinn dafür, daß man der ich Erfreunde sei weiß oder auch das dessen man sich erfreut an dem bleibt kein Makel infolge der Freude, des sich Erfreuthabens, weil das Subjekt der Freude ebenso universell überall das Eine ist und die/der [im konkreten Einzelfalle] sich Erfreuende ebenfalls nicht verschieden ist von dem dessen man sich erfreute. Festzuhalten ist, daß unabhängig davon wer die oder auch der sich Erfreuende ist und was auch immer der gegenstand der Erfreuung, des Entzückens, der Freude auch sein mag, sie bzw er wird dadurch nicht mehr noch weniger; es ist so wie im alle von Feuer wenn es seine Gegenstände in Form von Holz oder aber auch Brennflüssigkeit wie Petroleum verzehrte; es bleibt weder kleiner noch wird’s größer als wie zuvor.
6. Es ist eine sichere, zuverlässige sowie unbestreitbare Entscheidung, daß alle Existenzen, die eine Geburt annehmen, bereits seiend sein müssen, dh daß es sie bereits gegegeben hat müssen. [Wenn etwas ganz Spezielles, Konkretes entstehen soll können, muß das doch zuvor bereits klar festgelegt sein und alleine schon insofern bereits existent sein]; Prana bringt das Ganze dann zu einem wunderbaren, hervorragenden phänomenalen Erscheinen sowie Aussehen und Anschein; es ist dieser prāṇa oder auch puruṣa der seine getrennten Strahlen von Bewußtsein entsendet, nach draußen sendet [und scheinbar oder auch wirklich außerhalb seiner selbst; vgl. das Purushalied, 10’tes Mandala, 90‘ter Vers.]
...
...
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Übersetzung ins Deutsche vom Verfasser dieser WEBSeite; übersetzt wurde ein englischsprachiger Text (ohne dazu irgendwie autorisiert worden zu sein und insofern nicht im Auftrag von Shri Aurobindo oder sonst Jemandem) aus:
Shri Aurobindo, The Upanishads, texts, translations and commentaries, Govt. College Libraries. Kota (Raj.).
Volume 12, Sri Aurobindo Birth Centenary Library - Popular Edition,
© Sri Aurobindo Ashram Trust, 1972, Published by Sri Aurobindo Ashram Pondicherry, Reproduced at the All India Press, Pondicherry, India.
Fußnoten:
¹)
²) Wie kann man „Der Wissende und das Gewußte sind Eines“ sowie „dessen man sich erfreut und der/die/das sich Erfreunde sind eines.“ Verstehen bzw in Beziehung setzen zu anderen derartigen Lehren?
In Sachen „Transzendentaler Meditation“, welche Mr. Mahesh weitweit zu lehren versuchte und zumindest mit höhrem Maß an Seriösität anfänglich - bis ca Mitte 1986 - zu lehren unternahm und welche Shankaracharya Shantanand Saraswati von Jothir Math als eine „Technik des Vedanata“, eine Art Zentralschlüssel zum - und insofern auch des - Vedanta bezeichnete (vgl. https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand; siehe insbesondere den vorletzten Absatz vor dem Kapitel „Lehren“ und dabei wiederum die Quellenangabe, dh den Verweis auf Paul Mason), ist das wie folgt zu verstehen:
Man übt jene Transzendentale Meditation morgens und abends für anfänglich ca 20 Minuten und später für 30 Minuten morgens und Abends als Ergänzung zum Alltag aus. Gemäß dem designierten Nachfolger als Shankaracharya von Sringeri (siehe: Benedictory discourse of Jagadguru, Shankaracharya Sri Sri Sri Vidhushekhara Bharati Sannidhanam, Daksihnamnaya Sri Sharada Peetham, Sringeri, Vortrag vom 25.7.2020, 28th Vardhanti - Anugraha Bhashanam of Jagadguru Sri Sannidhanam; Siehe: https:/ /www.youtube.com/watch?v3UV0VAdFbpg&feature=emb_logo; eine keinesfalls autorisierte Übersetzung ins Deutsche im Vertrauen darauf daß es sich um einen „benedictory discourse" handelt, findet sich bei: https://www.meditationsstreit-91-19i.de/viix_2x_benedictory_discourse_vonseiten_von_sringeri.html) , für die nicht so genau Englisch können.). Aber auch logischerweise, wird man sein Wissen und Können im Alltag für „Das Gute in der Welt“ anwenden bzw anzuwenden haben.
Per Ausübung der Transzendentalen Meditation wird man zunehmend vertraut mit jenem „Vierten“, jenem Transzendentalen Bewußtsein“, jenem Turiya“.
Aufgrund von dessen „Transzendentsein“ kann es coexistieren mit Wachen, Träumen und Schlafen ohne destruktiv odgl zu wirken; es exkistierte eh schon immer, ob man es wußte oder nicht, ob man es suchte oder nicht, ob man „Transzendentale Meditation“ ausübte und jenes Blablabla oder auch jene Vorträge mit wahrem oder auch weniger wahrem sinnvollem Wissen dort gehört hatte oder auch nicht. Praktiziert man nun nunmal jene Transzendentale Meditaion regelmäßig und wurde vertraut genug mit jenem Vierten, jenem Turiya coexistiert es schließlich mit Wachen, Träumen und Schlafen.
(Schließlich coexistiert Nicht-Aktivität völlige Ruhe sowieso mit dem Bereich der Aktivität. - der ruhende eines Kreises bzw Rades; im zusamenhang mit "Rad" brachte Buddha es bisweilen als Vergleich -. Bekanntermaßen kommen sich das ewig Ruhende, das Unvergängliche und die Aktivität da gar nicht in die Quere.)
Wird regelmäßig weiter Transzendentale Meditation ausgeübt, so findet eine Verfeinerung der Sinne statt und allmählich wird jenes transzendentale Bewußtsein auch als coexistierend mit einem gegenüber seienden Personen sowie Wesen, aber auch allen Objekten wahrgenommen und erkannt. Gleichzeitig mit jener Erkenntnis erkennt man sich und nimmt sich wahr als „körperloses Wesen“ das in jener Welt „transzendentalen Bewußtseins“ - dieses Transzendentale Bewußtsein ist ja als „überall“, in aller Unvoreingenommenheit, Objektivität sowie Sachlichkeit wahrgenommen und erkannt worden und wird seither so eben gelebt. - lebt.
Hier hat man nun jene „Einheit“, jenes „Einssein“, jenes „Einsseiende“, jenes „Transzendentale Bewußtsein“, das aus sich selbst heraus existiert, weil man ja der Gegenüberseiende nicht sein kann - das wäre ja schizophren - jenes Turiya.
Dieses aus sich selbst heraus existente „Reine Bewußtsein“ ist ein „Einseiendes“ - ohne ein Zweites.
Wieso?
Eine/ein Gegenüber erkennt es auch nicht als etwas anderes, da man ja selber bereits feststellte, daß jenes „transzendentale Bewußtsein“ im Gegenüberseienden dasselbe Transzendentale Bewußtsein ist das man in sich selber fand, als das indem der Vorgang der Transzendentalen Meditation - sich selber betreffend - jeweils zur Ruhe kam, insofern zu enden pflegte und insofern wohin es führte, wen man Transzendentale Meditation ausübte.
Also bzw insofern wird eine gegenüberseiende Person auch kein anderes transzendentales Bewußtsein finden, das Er /sie dann auch im Gegenüberseienden, inklusive aller Objekte, „tief innen“ wiederum finden bzw antreffen kann.
Dieses Eine, dieses aus sich selbst heraus existente reine Bewußtsein ist also auch die Wirklichkeit des Seins in Gegenüberseienden Personen sowie Objekten.
Es mag vom Gegenüberseienden nicht gewußt werden sondern lediglich ahnungsweise*) in dessen Leben eine Rolle spielen.
Aber es ändert nichts daran, daß jenes transzendentale Bewußtsein innen, außen, rechts, links, oben, unten überall anzutreffen ist und nach Erlangung jener Erkenntnis auch angetroffen wird. Allerdings ist es sogar in seiner Fülle, der Fülle seiner Wißbarkeit, als das Eine überall anzutreffen.
Man sieht so jene „Einheit“ des sich Erfreuens an groben, feinen Objekten sowie reinem Vergnügen auf der eine Seite und der/dem sich Erfreuenden auf der anderen Seite.
Tief im Inneren mit dem, dessen man sich erfreut bzw erfreut hat, coexistiert eben auch jenes Transzendentale Bewußtsein, das man per Transzendentalen Meditation in der Natur des eigenen Weges und einstigen Nichtwissens in sich selber fand bzw gefunden zu haben meint.
Insofern fand man es eben „tief im Inneren“ des/eines gegenüberseienden Objekts oder auch einer gegenüberseienden Person.
Die Wirklichkeit ist - vgl. auch Chândogya Upanishad’s siebente Lektion - daß es innen ist, außen ist, oben, unten, rechts, links, vorne, hinten, oben und unten; es ist allgegenwärtig und aufgrund seines Transzendentseins eben auch alles durchdringend.
Siehe auch in Mr. Mahesh's Buch "die Wissenschaft vom Sein und "Kunst des Lebens" bzw auch die Anmekungen dazu in
Diesen Zustand nannte Mr. Mahesh „Unity Consciousness“, was gemäß obiger Ausführungen und der Darstellung sowie Erwähnung in diesem Vers der Mandukya-Upanishad samt Shankara’s Kommentar - als „Einheitsbewußtsein“ zumindest in der üblichen deutschen „Übersetzung“ durchaus und zumindest sinnvoll und korrekt bezeichnet wird.
Nach den obigen Ausführungen über das Eine, ist es aber wißbar, daß auch zB eine gegenüberseiende Petersilienpflanze, Filigranheit ehrlich verehrend und insofern Filigranheit kennend - was dann eine Bewußtseinsangelegenheit der Petersilienpflanze ist - jenes Eine zu wissen vermag bzw leben kann und in diesem Wissen ist da da dann eihne tiefe Einigkeit mit den Lebewesen - also auch Tieren, Pflanzen, aber selbst Flüssen usw usf. So gesehen wäre auch eine Übersetzung mit „Eingkeitsbewußtsein“ möglich und würde dann das beschreiben was sprachlich zu Shankara’s Darstellungen bzw zu diesem Vers der Mandukya-Upanishade als „Das Eine“, als die Einheit von Wissendem und Gewußtem, paßt. Einigkeitsbewußtsein würde dann eben va auch ausdrücken, daß diese Erkenntnis verständlicherweise die alltägliche Beziehung zu den Tieren, Pflanzen usw nachhaltig und grundlegend beeinflußt und dafür eine zeitlose, wahrheitsgemäße Grundlage legt sowie gibt.
————————
Anmerkungen vom Autor dieser WEBSeite:
*)
>>
1
The Symbol Dawn
It was the hour before the Gods awake.
Across the path of the divine Event
The huge foreboding mind of Night, alone
In her unlit temple of etemity,
Lay stretched immobile upon Silence' marge.
Almost one felt, opaque, impenetrable,
In the sombre symbol of her eyeless muse
The abysm of the unbodied Infinite;
A fathomless zero occupied the world.
A power of fallen boundless self awake
Between the first and the last Nothingness,
Recalling the tenebrous womb from which it came,
Turned from the insoluble mystery of birth
And the tardy process of mortality
And longed to reach its end in vacant Nought.
As in a dark beginning of all things,
A mute featureless semblance of the Unknown
Repeating for ever the unconscious act,
Prolonging for ever the unseeing will,
Cradled the cosmic drowse of ignorant Force
Whose moved creative slumber kindles the suns
And carries our lives in its somnambulist whirl.
Athwart the vain enormous trance of Space,
Its formless stupor without mind or life,
A shadow spinning through a soulless Void,
Thrown back once more into unthinking dreams,
Earth wheeled abandoned in the hollow gulfs
Forgetful of her spirit and her fate.
The impassive skies were neutral, empty, still.
Then something in the inscrutable darkness stirred;
A nameless movement, an unthought Idea
2
Book I: The Book of Beginnings
Insistent, dissatisfied, without an aim,
Something that wished but knew not how to be,
Teased the Inconscient to wake Ignorance.
A throe that came and left a quivering trace,
Gave room for an old tired want unfilled,
At peace in its subconscient moonless cave
To raise its head and look for absent light,
Straining closed eyes of vanished memory,
Like one who searches for a bygone seif
And only meets the corpse of his desire.
It was as though even in this Nought's profound,
Even in this ultimate dissolution's core,
There lurked an unremembering entity,
Survivor of a slain and buried past
Condemned to resume the effort and the pang,
Reviving in another frustrate world.
An unshaped consciousness desired light
And a blank prescience yearned towards distant change.
As if a childlike finger laid on a cheek
Reminded of the endless need in things
The heedless Mother of the universe,
An infant longing clutched the sombre Vast.
Insensibly somewhere a breach began:
A long lone line of hesitating hue
Like a vague smile tempting a desert heart
Troubled the far rim of life's obscure sleep.
Arrived from the other side of boundlessness
An eye of deity peered through the dumb deeps;
A scout in a reconnaissance from the sun,
It seemed amid a heavy cosmic rest,
The torpor of a sick and weary world,
To seek for a spirit sole and desolate
Too fallen to recollect forgotten bliss.
lntervening in a mindless universe,
Its message crept through the reluctant hush
Calling the adventure of consciousness and joy
3
...
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Sri Aurobindo, Sawitri, eine Sage und ein Gleichnis, Englisch/Deutsch, ISBN 81-7058-794-8, Sri Aurobindo Trust; aus dem Englischen übertragen von Hans Peter Steiger mit Ruth Steiger und anderen. Verlag: Sri Aurobindo Publication Department, Pondichery. Druck: Sri Aurobindo Ashram Press Pondichery, Indien.
Im angebenen Buch "Sawitri, eine Sage und ein Gleichnis" von Sri Aurobindo findet man die/eine Übersetzung ins Deutsche jeweils auf der gegenüberliegenden Seite, dh "daneben".
Sri Aurobindo's Hinweis auf "Deussen’s „System des Vedanta", usw:
Betreffs Sri Aurobindo's Hinweis auf "Deussen’s „System des Vedanta", sei hier erwähnt:
Deussen, Prof. Dr. Paul, "Das System des Vedânta nach den Brahma-Sûtras des Bâdarâyana und dem Commentare des Çañkara über dieselben als ein Kompendium der Dogmatik des Brahmanismus vom Standpunkte des Çañkara", dargestellt von Dr. Paul Deussen, Professor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1906; (gibt es auch in "Classical Reprint Series", Forgotten Books, 2018, ISBN 978-1-332-35463-4).
In Ergänzung zu dem Buch von Prof. Deussen. worauf Sri Aurobindo auf Seite 426 hinweist, sei auch noch das - weiterführende Buch dazu von Professor Deussen erwähnt, das es ebenfalls in diversen Reprint-Ausgaben gibt; zB.:
Deussen, Professor Dr. Paul, "Die Sutras des Vedanta, oder die Carika-Mimansa des Badarayana nebst dem vollständigen Commentare des Cankara", aus dem Sanskrit übersetzt von Paul Deussen, Forgotten Books, ISBN 978-1-390-98573-3, Reprint der zweiten Auflage, 1920, F.A. Brockhaus, Leipzig.
(auch in www. archive.org sind diese Bücher Online lesbar; www. forgottenbooks.com bietet diese Bücher auch als PDF-Dateien an; im Gastzugang sind einige der Seiten dann nicht lesbar.)
Orginale diese Bücher sind beispielsweise auch in der Bayerischen Staatsbibliothek (www. bsb-muenchen.de) verfügbar.
Einführungen in diverse Systeme der Indischer Philosophie findet man ebenfalls bei Professor Deussen und zwar im Band I.3 seiner Geschichte der Philosphie. (Vaisheshika, Nyaya, Yoga, Vedanta, eine Übersetzung des Vedantasara, welches Sri Aurobindo nunmal auch zur Einarbeitung in Vedanta erwähnte, ins Deutsche, Samkya usw.)
Ausfühlicheres dazu, dh die genauen klassischen Texte in deutscher Übersetzung füge ich, soweit mir dazu verfügbar im Laufe der Zeit noch in www.klassische-indische-.texte-91-.19i.de ein.
Einiges habe ich bereits angefangen und ist auch schon zu finden:
Vedanta-Sutren des Badarayana
Patañjali-Yogasutren